3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Teilweise tolle Kollegen:innen, die aber leider alle ähnlich frustriert sind und eigentlich nur darauf warten, dass sich für sie ein Job bei einer anderen Kommune ergibt.
Die Stadt Drolshagen präsentiert sich nach außen modern und digital – mein persönlicher Eindruck im Arbeitsalltag war leider ein ganz anderer. Flexibilität habe ich kaum erlebt: Mobiles Arbeiten wurde angekündigt, aber nach meinem Empfinden wird es nur sehr eingeschränkt ermöglicht. Meine Kolleg:innen und ich warten seit über einem Jahr darauf, tatsächlich von zu Hause aus arbeiten zu dürfen. Uns wurde zwar ein Tag Homeoffice pro Woche in Kombination mit vorheriger Aufgabenmeldung und nachträglicher Kontrolle in Aussicht gestellt, umgesetzt wurde das bislang für uns jedoch nicht. Für mich fühlt sich das nicht nach Vertrauen an.
Auch bei der Bezahlung habe ich den Eindruck, dass das Gehaltsniveau im Vergleich zu anderen Kommunen eher niedrig ist. In meinem Umfeld sind mehrere Kolleg:innen der Ansicht, für gleichwertige Aufgaben weniger zu verdienen. Wer versucht, eine Neubewertung der Stelle zu erreichen, stößt nach meiner Erfahrung auf sehr lange Wartezeiten – eher Jahre als Wochen – und bürokratische Hürden.
Gerade bei den Auszubildenden habe ich persönlich fehlende Wertschätzung wahrgenommen. Nach der Ausbildung starten sie nach meinem Kenntnisstand in vergleichsweise niedrigen Entgeltgruppen, selbst wenn sie meiner Meinung nach anspruchsvolle Aufgaben übernehmen. Einige empfinden das als demotivierend. Kritik oder Verbesserungsvorschläge wurden nach meiner Erfahrung häufig nicht ernst genommen – teils wurde man sinngemäß darauf hingewiesen, dass man ja auch gehen könne, wenn es einem nicht passt.
Auch das Engagement für Mitarbeitende empfand ich als ausbaufähig. Es gab Situationen, in denen ich mir mehr Entgegenkommen oder Flexibilität gewünscht hätte – zum Beispiel bei Terminen während der Arbeitszeit oder bei der Zuteilung von Aufgaben. Bei Einsätzen an Wochenenden, z. B. bei Wahlen, empfinden viele Kolleg:innen die Aufwandsentschädigung von 50 € für einen ganzen Sonntag als nicht angemessen.
Insgesamt habe ich den Eindruck, dass Mitarbeiterzufriedenheit und Wertschätzung hier keine große Rolle spielen und häufig eher gegen als mit den Mitarbeitenden gearbeitet wird. Ich habe mich oft hingehalten, wenig unterstützt und nicht ernst genommen gefühlt.
Fazit: Wer sich moderne Arbeitsbedingungen, faire Bezahlung und echtes Vertrauen wünscht, könnte hier enttäuscht werden.
Die Mitarbeitenden fair behandeln und fair vergüten, wertschätzen und vertrauen.