Außen hui, Innen pfui!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Angebote vom Kernarbeitgeber, wie betr. Zusatz-KV, Gesundheitskurse, relativ hohes Engagement des Personalrates
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führungskräfte, die sich von den oberen bis zu den unteren Leitungsebenen mehr mit internen Machtspielereien befassen als ihrer tatsächlichen Verantwortung und Personalsteuerung nachkommen. Eine Streitkultur ist nicht existent. Mitarbeiter*innen-Fürsorge erfolgt ausschließlich über den Personalrat, nicht über unmittelbar Vorgesetzte.
Verbesserungsvorschläge
Austausch der Führungskräfte.
Arbeitsatmosphäre
Interne Konflikte werden durch schwache Führungskräfte nicht gelöst
Kommunikation
Vieles passiert im ,Stillen stillen Kämmerchen‘. Eine gesunde Streitkultur gibt es unabhängig von der Entscheidungsebene nicht. Aufgaben werden nach Sympathie und nicht nach tatsächlichen Tätigkeitsbereichen nach Arbeitsvertrag verteilt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt hängt stark von den jeweiligen Kolleg*innen statt. Amtsübliche Intrigen und Mobbing sind ebenso an der Tagesordnung wie unterstützende Kolleg*innen.
Work-Life-Balance
Homeoffice und Gleitzeit ermöglichen Flexibilität. Auf der anderen Seite führen mangelnde Streitkultur und schwache Führung dazu, dass man auf Sachbearbeitungsebene ein zu hohes Maß an Verantwortung erhält, was zu psychischer Belastung außerhalb der Arbeitszeit führt.
Vorgesetztenverhalten
Abgesehen von einer einzelnen Fachdienstleitung, mangelt es allen bekannten Führungspersonen massiv an Führungskompetenz.
Interessante Aufgaben
Es gibt sehr viele interessante Themen und Aufgabenbereiche. Wie so oft verwaltet man sich jedoch kaputt oder ist stark von bremsender Lokalpolitik oder Regulatorik gehemmt.
Gleichberechtigung
Zwar gibt es gute Informationsangebote zu Geschlechtergerechtigkeit und eine engagierte Göeichstellungsstelle, allerdings ist die gelebte Realität eine andere. So sind so ziemlich alle Führungspositionen inklusive Verwaltungsvorstand männlich. Platzhirschgehabe wird auch auf den unteren Ebenen stark goutiert
Arbeitsbedingungen
Gut ausgestattete Büros. Dafür gar keine Sozialräume o.ä.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mehr Schein (Konzepte) als Sein (tatsächliche Umsetzung)
Gehalt/Benefits
Gute Bezahlung im Verhältnis zu anderen kommunalen Arbeitgebern. U.a. Möglichkeit zur betrieblichen Krankenzusatzversicherung.
Image
Behörden haben selten ein gutes Image. Hier hat dieses häufig übertriebene Image in vielen Bereichen auch seine Berechtigung.
Karriere/Weiterbildung
Gute Möglichkeiten zur Fort- und Weiterbildung. Aufstiege innerhalb der Verwaltung haben mehr mit persönlicher Sympathie als mit tatsächlicher Qualität zu tun.
