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Zuletzt aktualisiert am 25.10.2026
Stäubli erhält ein negatives Gesamtbild. Besonders stark kritisieren Bewertende das Gehaltsniveau: Löhne stagnieren seit Jahren, Gehaltserhöhungen bleiben aus oder sind minimal, und Sozialleistungen liegen unter dem Branchenschnitt. Hinzu kommt, dass Beförderungen und Weiterbildungsangebote laut vielen Bewertenden nur einem kleinen Kreis von Favoritisierten zugutekommen – trotz gegenteiliger Versprechen. Dasselbe Muster zeigt sich bei der Gleichberechtigung, wo Aufstiegschancen ebenfalls stark von persönlichen Beziehungen abhängen.
Das Verhalten von Vorgesetzten beschreiben viele als kontrollierend, wenig feedbackoffen und respektlos. Konstruktive Kritik werde ignoriert oder als Anmaßung gewertet. Die Arbeitsatmosphäre hat sich laut den Bewertungen über die Jahre deutlich verschlechtert: Unrealistische Deadlines, h...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Gehalt bei Stäubli wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Einige empfinden die Vergütung als gerade noch akzeptabel, während viele auf deutliche Schwächen hinweisen: Gehälter stagnieren über Jahre hinweg, Lohnerhöhungen fallen minimal oder ganz aus, und Gehaltsanpassungen gelten offenbar als unausgesprochenes Tabu. Zudem bemängeln einige Bewertungen, dass das Unternehmen trotz eines Anspruchs auf eine Spitzenposition nicht mehr entsprechend entlohnt und Aufstiegsmöglichkeiten beim Gehalt kaum vorhanden sind. Auch die Diskrepanz zwischen verschiedenen Standorten wird kritisiert.
Bei den Sozialleistungen zeigt sich ein gemischtes Bild: Obwohl die Personalabteilung neue Benefits eingeführt hat, stufen einige Nutzer:innen die Sozialleistungen als unterdurchschnittlich ein. Bonuszahlungen sollen in den vergangenen Jahren stark gesunken sein. Einige sehen Benefits und Bonusregelungen als einzig verbleibende Argumente für das Unternehmen als Arbeitgeber.
Die Bewertungen zu Karriere und Weiterbildung bei Stäubli fallen sehr negativ aus. Weiterbildungsmöglichkeiten werden laut den Nutzer:innen kaum gewährt: Obwohl Maßnahmen häufig beworben werden, scheitern konkrete Anfragen an hoher Arbeitsbelastung oder Projektdruck, und Förderung bleibt wenigen Auserwählten vorbehalten. Karrierefortschritte sind demnach in den meisten Abteilungen kaum möglich und hängen stark von der persönlichen Beziehung zur Führungskraft ab.
Auch die Wachstumsperspektiven werden kritisch bewertet. Auszubildende sehen laut einigen Bewertungen kaum eine Zukunft im Unternehmen, da sie nach der Ausbildung häufig nicht übernommen werden. Zudem berichten Nutzer:innen von nicht eingehaltenen Versprechen, und Zielvereinbarungsgespräche gelten als wirkungslos, da ein echter Karrierefortschritt faktisch nicht stattfindet. Die Bewertungen zeichnen damit ein Bild, in dem strukturelle Hindernisse und fehlende Förderbereitschaft die berufliche Entwicklung bei Stäubli maßgeblich einschränken.
Das Vorgesetztenverhalten bei Stäubli wird von den Nutzer:innen klar negativ bewertet. Viele kritisieren einen respektlosen und übermäßig kontrollierenden Führungsstil, bei dem Fehler kaum eingestanden und Feedback selten angenommen werden. Verbesserungsvorschläge stoßen laut einigen Bewertungen auf Ablehnung oder werden als Einmischung ausgelegt, während Probleme oft ohne konstruktive Lösung im Raum stehen. Unrealistische Deadlines erzeugen konstanten Druck, und Mitarbeiter:innen berichten, kaum Einfluss auf interne Entscheidungen zu haben.
Hinzu kommt, dass Günstlingswirtschaft und ein arrogantes Auftreten des Managements im Alltag spürbar seien. Einige Bewertungen bemängeln zudem, dass Führungskräfte untereinander keine klare Linie finden. Zwar schwanke die Situation je nach Abteilung, doch insbesondere die fehlenden modernen Führungsansätze und eine verschlechterte Unternehmenskultur werden wiederholt angesprochen.
Die Work-Life-Balance bei Stäubli wird von den Nutzer:innen kritisch bewertet. Zwar schätzen einige die vorhandene Gleitzeitregelung, doch überwiegen die negativen Eindrücke: Unrealistische Ziele erzeugen einen unterschwelligen Druck, der eine gesunde Trennung von Arbeit und Freizeit erschwert. Hinzu kommen ungleich verteilte Arbeitslasten, da manche Kolleg:innen überlastet sind, während andere Schwierigkeiten haben, ihre Stunden zu füllen.
Besonders kritisch äußern sich Bewertungen zu langen Arbeitszeiten und eingeschränkten Home-Office-Möglichkeiten. Eine verbreitete Meinung ist, dass Überstunden zur Normalität gehören und die Urlaubsplanung häufig schwierig oder ungerecht verläuft. Wenige Bewertungen merken zudem an, dass die Work-Life-Balance stark von der jeweiligen Position abhängt und kaum echte Verbesserungen erkennbar sind.
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