Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 17.10.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zu Stäubli fällt negativ aus. Besonders kritisch sehen Mitarbeiter:innen die Gehaltssituation: Löhne stagnieren, Bonuszahlungen sind deutlich gesunken, und Sozialleistungen bleiben laut vielen Bewertungen unter dem Branchendurchschnitt. Beim Thema Karriere und Weiterbildung zeichnen die Bewertungen ein ähnlich kritisches Bild – Aufstiegschancen gelten als kaum vorhanden, Weiterbildungen werden selten genehmigt oder bevorzugt nur bestimmten Personen angeboten. Ähnliche Kritik am Favoritismus findet sich auch beim Thema Gleichberechtigung.
Die Arbeitsatmosphäre beschreiben viele als zunehmend belastet: Unrealistische Erwartungen, mangelnde Wertschätzung durch Vorgesetzte und eine als veraltet empfundene Führungskultur prägen den Alltag. Die Kommunikation gilt als einseitig und intranspa...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Bewertungen zu Gehalt und Sozialleistungen bei Stäubli fallen negativ aus. Viele Nutzer:innen bemängeln, dass die Gehälter unter Tarif liegen und Lohnerhöhungen kaum stattfinden. Einige berichten von jahrelanger Gehaltsstagnation, die mit fehlenden Unternehmenseinnahmen begründet wird, während leistungsbasierte Anpassungen so gut wie ausbleiben. Zudem kritisieren einige Bewertungen erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Standorten. Auch die Sozialleistungen werden als unterdurchschnittlich wahrgenommen, obwohl die Personalabteilung neue Benefits eingeführt hat. Boni sind laut einigen Nutzer:innen in den vergangenen Jahren deutlich geschrumpft. Die Mehrheit beschreibt das Gehaltsniveau bestenfalls als akzeptabel – von Zufriedenheit kann kaum die Rede sein.
Die Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten bei Stäubli werden von den Nutzer:innen sehr kritisch bewertet. Weiterbildungsangebote sind laut den Bewertungen kaum zugänglich: Angekündigte Schulungen finden selten statt, und wenn, dann nur auf wiederholtes Nachfragen hin oder für ausgewählte Personen. Hohe Arbeitsbelastung und Projektdruck schränken Weiterbildungen auf interne Maßnahmen ein. Aufstiegsmöglichkeiten werden in den meisten Abteilungen als praktisch nicht vorhanden beschrieben, wobei einige Bewertungen darauf hinweisen, dass Beförderungen bevorzugten Mitarbeiter:innen vorbehalten bleiben. Jährliche Mitarbeitergespräche zur Selbstevaluation gelten den Bewertungen zufolge als wenig zielführend. Einige Nutzer:innen sprechen von leeren Versprechen seitens des Unternehmens. Die weiteren Rückmeldungen in dieser Kategorie fallen gemischt aus, ohne einen klaren zusätzlichen Konsens zu liefern.
Der Kollegenzusammenhalt bei Stäubli wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige beschreiben die Zusammenarbeit als freundlich, hilfsbereit und abteilungsübergreifend funktionierend, während andere ein deutlich kritischeres Bild zeichnen. Besonders die Cliquenbildung wird mehrfach thematisiert: Neue Mitarbeiter:innen hätten es schwerer, während etablierte Gruppen unter sich blieben. Einige Bewertungen deuten zudem darauf hin, dass der Zusammenhalt im Laufe der Zeit nachgelassen hat. Schlechte Projektplanung und unnötiger Druck werden als zusätzliche Belastungsfaktoren genannt. Positiv hervorzuheben ist, dass ein Teil der Kolleg:innen den Zusammenhalt als stark empfindet und ihn als einen der wenigen echten Pluspunkte des Unternehmens bezeichnet. Das Bild bleibt jedoch gespalten, da negative Erfahrungen mit Einzelkämpfertum und mangelndem Teamgeist den positiven Stimmen gegenüberstehen.
Die Arbeitsatmosphäre bei Stäubli wird von Mitarbeiter:innen als deutlich belastet beschrieben. Viele berichten von unrealistischem Druck, chaotischer Projektplanung und einem Führungsstil, der Kritik ignoriert und eine Kultur des Lobs kaum kennt. Einige Bewertungen schildern eine zunehmende Angst im Arbeitsalltag sowie ein Klima, in dem Lästereien und Grüppchenbildung das Miteinander prägen. Leistungsschwache Mitarbeiter:innen sollen dabei geschützt werden, während engagierte Kolleg:innen unter der Ungleichverteilung von Aufgaben leiden.
Mehrere Stimmen betonen, dass sich das Betriebsklima über die Jahre kontinuierlich verschlechtert hat – ein Unternehmen, das früher als attraktiver Arbeitgeber galt, verliere zunehmend an Attraktivität. Die Führungsebene orientiere sich an einem veralteten Hierarchiedenken, das Mitarbeiter:innen wenig Mitsprache lasse. Als einzig positiver Aspekt heben wenige Bewertungen den Zusammenhalt unter Kolleg:innen hervor, der einen gewissen Ausgleich biete.
Findest du das hilfreich?

