Führungskultur mit deutlichen Defiziten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die zentrale Lage, die Möglichkeit, ohne Vorkenntnisse einzusteigen, und die Chance, bei guten Verkaufszahlen ein attraktives Gehalt zu erzielen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeitsatmosphäre war durch einen aggressiven Führungsstil geprägt, der respektvolles Miteinander erschwerte. Diskriminierende Aussagen wurden nicht hinterfragt, sondern häufig weggelacht. Zudem gab es unangemessenes Verhalten seitens der Führungskraft gegenüber jüngeren Mitarbeitenden. Verantwortung wurde oft nach oben weitergegeben, anstatt Probleme vor Ort zu lösen und sich einzugestehen Fehler gemacht zu haben.
Verbesserungsvorschläge
Nach sorgfältiger Überlegung habe ich mich entschieden, diesen Sachverhalt anzusprechen. Die Führung im Sales-Bereich bis 2023 war in vielerlei Hinsicht problematisch und aus meiner Sicht nicht tragbar.
Die Arbeitsatmosphäre war häufig angespannt und von einem Führungsstil geprägt, der nicht auf Augenhöhe stattfand. Der Umgangston war laut, schroff und überschritt regelmäßig die Grenzen eines respektvollen Miteinanders.
Besonders bedenklich war der wiederholte Gebrauch diskriminierender Sprache, darunter auch das N-Wort. Statt solche Äußerungen kritisch zu hinterfragen, wurden sie in der Regel mit einem Lachen abgetan – mit der Begründung, „wir wissen doch alle, wie es gemeint ist“. Diese Art der Bagatellisierung trägt jedoch aktiv zu einem toxischen Arbeitsumfeld bei.
Darüber hinaus wurde Verantwortung konsequent an die schwedische Unternehmensleitung weitergegeben, anstatt Probleme auf lokaler Ebene anzugehen. Besonders inakzeptabel war zudem das unangemessene Verhalten der Führungskraft gegenüber deutlich jüngeren Mitarbeitenden. Es wurde offen kommuniziert, mit wem sexueller Kontakt gewünscht wäre – ein Verhalten, das in einem professionellen Arbeitsumfeld keinen Platz hat.
Führung bedeutet Verantwortung – für das Team, für das Arbeitsklima und für einen respektvollen Umgang. Die damalige Leitung wurde dieser Verantwortung nicht gerecht. Eine Aufarbeitung dieser Vorkommnisse und klare Konsequenzen sind daher dringend erforderlich.
Work-Life-Balance
Arbeitszeiten von 9:30-18:30 Home Office wird nie erlaubt, was auch okay wäre wenn nicht aktiv damit geworben werden würde.
Karriere/Weiterbildung
Es wird aber auch nicht damit geworben, also vollkommen in Ordnung.
Gehalt/Benefits
Mindestlohn
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umweltbewusstsein war stark, Sozialbewusstsein, eher weniger
Umgang mit älteren Kollegen
Die Herausforderung lag eher im Verhalten gegenüber den jüngeren Mitarbeitenden.
Vorgesetztenverhalten
Siehe Verbesserungsvorschläge
Interessante Aufgaben
Wenn man gerne telefoniert und verkauft hat man durchaus interessante Gespräche.