Ihr Unternehmen?

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Steinmeyer 
Mechatronik 
GmbH
Vorstellungsgespräche

Ihr Unternehmen?

Es werden einige Anreize geboten, aber leider stecken sie veralteter Mentalität „kein mobiles Arbeiten“ fest.

2,2
Absage
Bewerber/inHat sich 2025 in Dresden als Mitarbeiter Auftrags- und Versandabwicklung beworben und eine Absage erhalten.

Verbesserungsvorschläge

Auf mich wirkte das Gespräch sehr erzwungen und nur die Personalerin wollte das Gespräch tatsächlich abhalten.
Die anderen beiden Teilnehmer wirkten sehr desinteressiert und so als wären sie gezwungen worden dort zu sein, wo man anmerken möchte, dass beide eine Leitungsposition innehaben.

Die Stelle war klassisch als Sachbearbeiter ausgeschrieben und die Aufgaben haben auch dazu gepasst.
Benefits, welche geboten worden sind auch akzeptabel, wobei ich persönlich Gleitzeit und „flexible“ Arbeitszeiten als auch 30 Tage Urlaub mittlerweile nicht mehr als Benefit, sondern als „zu erwartender Standard“ sehe.
Flexibel aber nicht wirklich, da die Kernarbeitszeit hinsichtlich Ende der Kernarbeitszeit eingehalten werden soll – sprich, wenn man unter 40h hat, muss man später anfangen, damit man bis zum „Schluss“ (15:00 Uhr) da ist.

Kollegiales Miteinander ist für mich auch kein Benefit, sondern sollte selbstverständlich sein.

Jobrad als auch Jobticket werden geboten, was jedoch mittlerweile aber für das ÖPNV-Ticket als Standard gilt.

Die 2 Hauptkritikpunkte sind für mich aber:

Erstens: Die Haltung der Leitungspositionen, die komplett kein Interesse am Gespräch hatten und eigentlich nur anwesend waren.
Es wurde gefragt, ob man auch damit klarkommt „niedere“ Tätigkeiten zu erledigen, wobei nicht klar gesagt wurde, was diese umfassen.
Für mich absolut fragwürdig, denn Arbeit ist Arbeit und die Aufgaben in genannter Position sind klar definiert. Ich kann mir nicht vorstellen, was für unangenehme Tätigkeiten die Stelle umfassen sollte.

Zweitens:
Als man nach einer Möglichkeit zum mobilen Arbeiten fragt, wurde seitens der Leitung direkt mit dem Kopf geschüttelt, als hätte man es statt dies zu beantworten oder fühlt sich dadurch angegriffen.

An sich klang die Stelle und das Unternehmen sehr interessant und die selbstverständlichen Benefits werden geboten. Man reißt sich hier zwar kein Bein raus, aber es geht auch schlechter. Beim Gehalt (40.000 – 45.000 € p. a.) wurde auch gesagt, es sei in der Spanne.

Dennoch war die Atmosphäre mehr als unangenehm und eine fast schon abwertende Haltung dem mobilen Arbeiten gegenüber habe ich selten erlebt.

Abschließend wurde noch um etwas Zeit für eine Rückmeldung gebeten (2–3 Wochen). Nach 4 Wochen habe ich nachgefragt und erhielt dann binnen Stunden eine Rückmeldung – die Absage.
Verärgert war ich nicht, da diese Stelle sowieso keine gewesen wäre, die ich hätte langfristig besetzen wollen.

Die Personalerin hat sich Mühe gegeben und eine gute Arbeit geleistet, aber leider in puncto Rückmeldungsqualität von den versprochenen 2–3 Wochen auf 4 (mit Nachfragen) abgebaut.
Die beiden Leitungspositionen sind für mich fehl am Platz und sollten auch ihre Haltung dem mobilen Arbeiten gegenüber mal überdenken. Sollte das Unternehmen mit dieser Haltung fortfahren, habe ich wenig Hoffnung, dass sich ein Bewerber dorthin verirrt.

Bewerbungsfragen

  • Erklärung der vorherigen Positionen.
  • Ob man sich auch zutraut, „niedere Tätigkeiten“ auszuüben.

Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

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