2 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Mein Feedback stammt aus dem Jahr 2019. Dass Sie sich erst 2024 und dann erneut 2025 bemüßigt fühlen, darauf einzugehen, spricht Bände. Ein professionelles Unternehmen hätte zeitnah sachlich Stellung bezogen. Stattdessen reagieren Sie Jahre später – mit persönlichen Abwertungen. Ein Bewerber öffentlich als „fachlich ungeeignet“ und „sozial inkompetent“ zu bezeichnen, ist ein Vorgehen, das mehr über die Unternehmenskultur verrät als über meine Person.
Erlauben Sie mir, Ihre Aussagen der Reihe nach einzuordnen:
Standort
Sie schreiben, Ihr Unternehmen befinde sich „im Gewerbegebiet“. Formal stimmt das: Ihre Adresse liegt in einem kleinen Gewerbegebiet von Auenwald, in dem auch andere Betriebe ansässig sind. Gleichzeitig handelt es sich aber um ein Gebäude, das auch als Wohnhaus dient und im Gesamteindruck dörflich wirkt. Als Bewerber vor Ort entsteht daher leicht das Bild eines sehr kleinen Betriebs im Privathaus. Beides ist also richtig – Sie haben den Begriff „Gewerbegebiet“ jedoch so gewählt, dass er eine Größe und Professionalität suggeriert, die mit den realen Dimensionen wenig zu tun hat.
Systeme und Prozesse
Sie behaupten, Ticketsystem und Monitoring seien seit Jahren im täglichen Einsatz. 2019 war davon weder im Gespräch noch vor Ort etwas erkennbar, außer dem Hinweis, dass solche Systeme gerade erst eingeführt würden. Ohne klare Zeitangaben bleibt Ihre Aussage im Widerspruch zu den erlebten Fakten.
Personalstrategie
Sie schreiben, geeignete Fachkräfte würden dringend gesucht und eingestellt. Ein Blick auf Ihre Homepage zeigt jedoch: keine einzige Stellenausschreibung, keine Hinweise auf offene Positionen. Auch auf bekannten Portalen sind Sie nicht präsent. Ihre Behauptung steht also im Gegensatz zur Realität.
Umgang mit Bewerbern
Besonders irritierend finde ich, dass Sie mich trotz meiner Ausbildung als Fachinformatiker und hochwertigsten Zertifizierungen eingeladen haben, obwohl Sie meinen Lebenslauf angeblich für ungeeignet hielten. Dass Sie anschließend öffentlich schreiben, mir fehle sowohl die Fachlichkeit als auch die soziale Kompetenz, wirkt widersprüchlich und respektlos. Ich hatte Ihnen sogar kostenlose Probearbeit angeboten, die Sie abgelehnt haben. Nach eigener Aussage beschäftigten Sie damals lediglich zwei Angestellte und lehnten lieber Projekte ab, als einer Fachkraft mit Potenzial eine Chance zu geben. Das ist Ihr gutes Recht – aber dann müssen Sie sich auch eingestehen, dass Ihre Firma für Fachkräfte nicht besonders attraktiv war. Die meisten qualifizierten Bewerber finden andernorts bessere Konditionen, sowohl finanziell als auch in Bezug auf Entwicklungsperspektiven. Wer Fachkräfte wirklich gewinnen möchte, muss ihnen auf Augenhöhe begegnen – und nicht öffentlich nachtreten.
Transparenz und Unternehmensgröße
Sie betonen „35 Jahre Erfolg“. Dennoch gibt es bis heute keine veröffentlichten Umsatzzahlen, keine konkreten Mitarbeiterangaben, kaum sichtbare Außenpräsenz. Branchenverzeichnisse sprechen von nur wenigen Beschäftigten. Dass ein Kleinstbetrieb sich als etablierter Mittelständler inszeniert, wirkt wenig glaubwürdig.
Ton und Ausdruck
Neben der persönlichen Diffamierung eines Bewerbers fällt auf, dass Ihre Stellungnahme sprachliche Fehler enthält („seid Jahren“, „Kompetenzation“). Das wirkt unprofessionell und konterkariert Ihren Anspruch, höchste Standards zu vertreten.
Zeitpunkt der Reaktion
Dass Sie fünf bis sechs Jahre später noch immer damit beschäftigt sind, auf eine einzelne Bewerbermeinung einzugehen, lässt vermuten, dass die Kritik durchaus ins Schwarze getroffen hat. Ein souveränes Unternehmen hätte längst Fakten sprechen lassen, statt nach Jahren erneut nachzulegen.
Zum Schluss eine persönliche Bemerkung: Ich bin inzwischen international erfolgreich tätig und leite Projekte, die weit über den Rahmen eines kleinen regionalen Systemhauses hinausgehen. Dass Sie mich öffentlich als ungeeignet darstellen, während ich längst nachweislich Erfolge auf internationaler Ebene vorweisen kann, macht nicht mich, sondern Sie unglaubwürdig.
Mein damaliges Feedback beschrieb meinen Eindruck vor Ort: ein sehr kleiner, wenig transparenter Betrieb, in dem Professionalität und Struktur nur bedingt erkennbar waren. Ihre verspätete und abwertende Reaktion bestätigt diesen Eindruck nachdrücklich.
Sucht laut Homepage Aushilfen / Azubis / Fachkräfte.
Sagt Reihenweise geeigneten Bewerbern ab mit der Begründung diese bräuchten mehr Erfahrung, selbst wenn diese bereits ausgebildete Fachkraft sind. Bewerbungsprozess läuft offensichtlich nicht nach fachlicher Begründung.
Angeblich müssten Mitarbeiter sofort eingelernt sein damit es sich lohnt, warum werden dann Aushilfen, etc... gesucht? Warum nicht mal gelernte Fachkräfte eingestellt?
Firma ist Rückständig und benutzt erst seit kurzem laienhaft Ticketsysteme, Monitoring wird bei keinem Kunden eingesetzt.
Insgesamt wird hier Hobbymäßig bei Kunden gebastelt auf dem Land.
Der gesamte Bewerbungsprozess ist nicht transparent und Laienhaft.
Firmensitz ist ein Privathaus in einem Dorf und es stehen Hobby-PC Zeitschriften herum, auf diesem Niveau bewegt sich der ganze Betrieb.
Hat mit richtiger Informatik leider nichts zu tun.