Auf den Punkt gebracht: Keine Empfehlung, kein guter Arbeitgeber.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich hatte wirklich viele tolle Mitarbeitende, die verdient haben als sozial und engagiert zu gelten. Ich finde es unfassbar, wie auch nach mir mit ihnen umgegangen wird.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Wenn das Ziel des Unternehmens darin besteht, mit seinen Mitarbeitenden möglichst schlecht umzugehen, dann erreichen sie ihre KPIs zu 100%.
Ausgenommen sind die Freund:innen der Geschäftsführung, hier wird nämlich mit mehreren Maßstäben gemessen.
Verbesserungsvorschläge
Wenn eine Kündigung unausweichlich ist (betriebsbedingt ), sollte die betroffene Person zumindest respektvoll behandelt werden – und nicht wie jemand, den man möglichst schnell loswerden will.
Mit gutem Onboarding zu prahlen, aber beim Offboarding jegliche Wertschätzung vermissen zu lassen, ist enttäuschend.
Falls sich hier jemand angesprochen fühlt: Ein Mindestmaß an Anstand wäre es, sich zumindest zu verabschieden – besonders bei engagierten und sozialen Mitarbeitenden, die trotz allem noch für eine saubere Übergabe sorgen.
Arbeitsatmosphäre
In meinem Team war die Stimmung meist gut, im Unternehmen insgesamt gab es auch andere Stimmungen.
Kommunikation
Ich empfand die Kommunikation als wenig transparent. Zwar wurde versucht, Informationen über verschiedene Kanäle zu verbreiten, doch im Nachhinein fiel eher auf, was alles nicht gesagt wurde.
Vorgesetztenverhalten
Unser Team wurde oft hin und hergereicht. Mit erweiterten Vorgesetzten habe ich eher gemischte Erfahrungen gemacht. Führungsstärke wurde dabei leider nie wirklich gezeigt, und gerade in schwierigen Zeiten ließ die Kommunikation rapide nach. Nachdem ich "nicht gekündigt wurde" es meine Stelle innerhalb eines befristeten Vetrags nur plötzlich nicht mehr gab, hat niemand mit mir gesprochen und die Verantwortung für die Entscheidung übernommen. Schwach.
Gehalt/Benefits
"Sozialunternehmen" halt.