Gut am Arbeitgeber finde ich
Es gibt aktuelle Technik und man wird von Anfang an mit Verantwortung betraut. Die Kollegen sind grundsätzlich um die Azubis bemüht, auch wenn das nicht immer klappt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den IT-Azubis wird immer eine Rolle als Außenseiter zuteil. Zudem werden zu viele Entscheidungen auf rein politischer Ebene getroffen.
Verbesserungsvorschläge
Konstruktiver und besonnener mit Kritik umgehen und den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, sich ohne negative Konsequenzen und im echten Vertrauen zu äußern. Man muss endlich begreifen, dass man gute Mitarbeiter bloß über Wertschätzung und Respekt halten kann.
Arbeitsatmosphäre
Durch die hohe Fluktuation in der Abteilung hat das Betriebsklima definitiv gelitten. Mangelnde Rücksicht auf Privatsphäre und dadurch mangelndes Vertrauen haben ihr übriges getan.
Karrierechancen
Die Übernahme wurde angeboten, allerdings zu schlechten Bedingungen. Es war absehbar, dass in die eigene Person nicht investiert wird, bzw. generell das Interesse dafür nicht da ist.
Arbeitszeiten
Es fielen zahlreiche Überstunden an, was in der IT durchaus normal ist. Ein Ausgleich war nicht immer möglich. Auch Arbeiten am Wochenende war keine Seltenheit.
Ausbildungsvergütung
Die Vergütung war in Ordnung. Allerdings gab es keine Anerkennung für besonders herausragende Leistungen. Auch Reisen müssten meist vom Azubi selbst bezahlt werden, bis das Geld nach 4-6 Wochen von der Buchhaltung rückerstattet wurde. Für Azubis ein Unding.
Die Ausbilder
Der eigentlich Ausbilder existierte nur auf dem Papier. Die Betreuung übernahmen Kollegen, die sich dazu berufen gefühlt haben. Das hat mal mehr und mal weniger gut funktioniert.
Spaßfaktor
Der Zusammenhalt und die Stimmung unter den Kollegen in der eigenen Abteilung war stets gut, im Bereich hingegen eher nicht.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wer als Azubi etwas auf dem Kasten hat, bekommt notgedrungen die Chance, das Wissen auch anzuwenden. Wer bestrebt ist, sich selbst viel beizubringen, kann auch einiges an Erfahrung sammeln, was anderswo vielleicht nicht möglich wäre.
Variation
Ich hatte als einziger Azubi das Privileg, eine andere Abteilung kennenzulernen. Reisebereitschaft vorausgesetzt konnte man auch mal kurzzeitig eine andere Niederlassung sehen.
Respekt
Der Respekt der direkten Kollegen war jederzeit deutlich spürbar. Keine Azubi-Sprüche sondern kollegialer Umgang. Unter Führungskräften leider nicht so verbreitet.