Extreme Fluktuation, keine Einarbeitung, kein Handlungsspielraum
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben sind lediglich die Kollegen, die trotz der schwierigen Rahmenbedingungen versuchen, ihre Arbeit bestmöglich zu erledigen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Hohe Fluktuation, fehlende Einarbeitung, unklare Prozesse, wenig Kommunikation. Durch das Ausscheiden von Mitarbeitern übernimmt man Projekte, die fehlerhaft oder unzureichend dokumentiert sind. Es kostet viel Zeit nachzuvollziehen, was bisher passiert ist. Fragen sind angeblich erwünscht, werden aber so beantwortet, dass sie keine Hilfestellung sind. Jegliche Arbeitsabläufe müssen besprochen werden. Fehler sind kaum zu vermeiden, aber man wird dafür verantwortlich gemacht.
Verbesserungsvorschläge
Zunächst sollten klare Strukturen, Zuständigkeiten und verbindliche Arbeitsabläufe geschaffen werden. Neue Mitarbeiter benötigen eine vernünftige und strukturierte Einarbeitung. Erwartungen und Vorgaben sollten eindeutig kommuniziert werden. Wenn selbstständiges Arbeiten erwartet wird, müssen Mitarbeitern dafür auch die notwendigen Informationen und Entscheidungsbefugnisse gegeben werden. Ebenso wichtig sind eine verlässliche Kommunikation, ein wertschätzender Umgang mit den Mitarbeitern. Häufige Personalwechsel verhindern, dass sich stabile Strukturen entwickeln können. Hier wäre mehr Kontinuität dringend notwendig.