eine "Erfahrung" im Lebenslauf ... muss/sollte man die machen? (Stichwort: Lebenszeit und Erfüllung im Leben)
Gut am Arbeitgeber finde ich
die Lage der NL.
Es wird grundsätzlich viel investiert (in Maschinen, Fuhrpark, Solaranlagen, Sanierungen Gebäude usw ....), leider nicht in Menschen und ein strategisches Personalmanagement.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Respektloser Umgang mit Arbeitsleistung und Lebenszeit (das wichtigste, was ein Mensch in seinem Leben zur Verfügung hat!) des Arbeitnehmers.
Kein "offener" Umgang mit Problemen, Ansichten, Einschätzungen und Bewertungen.
Verbesserungsvorschläge
Hier gäbe es diverse Ansätze. Gegen ein Beratungshonorar sind hier sicherlich diverse Ideen anzubringen.
Arbeitsatmosphäre
weit weg von der "Zentrale" OK, insgesamt angespannt bis unangenehm, "unauthentisch" trifft es sehr gut. Enttäuschend ... gleichgestellt in dem Verständnis "ein Ende der Täuschung".
Image
Hinter vorgehaltenen Händen wird eher kritisiert. Corporate identity sieht definitiv anders aus!
Work-Life-Balance
es gibt "Gleitzeit", jedoch bei 40 h Woche mit täglich 1 Std. Pausenabzug schwer zu "gleiten". Urlaub war ohne Einschränkungen zu gewünschter Zeit gewährleistet, "work-life-balannce" ist allerdings etwas anderes. Auch hier fehlt es an professionellem strategischem Personalmanagement (Personalbindung, -anreize und -fixierung - vermutlich nicht gewünscht?).
Karriere/Weiterbildung
Die Struktur des Unternehmens ermöglicht keine wirklichen Karrierechancen.
Gehalt/Benefits
das Gehalt ist eher im unteren bis mittleren Bereich angesiedelt. Es gab jedoch einen kleinen Anteil Weihnachts- sowie Urlaubsgeld und eine kleine jährliche Tantieme (es sind kleine Zahlungen im unteren dreistelligen Bereich). Große Konzerne sind hier klar großzügiger.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
die Firma akzeptiert keine privat persönlichen "Einschränkungen" (bei mir war es eine schwere C-Krise (Impfschaden) sowie ein Todesfall in der Familie) und tadelt diese mit Kündigung.
ACHTUNG: es störte mich NICHT die Tatsache, mich loswerden zu wollen (ich bin heute dankbar für jeden Menschen oder Partner, der offen kommuniziert, nicht mit mir zu wollen, damit er mir keine kostbare weitere Lebenszeit stiehlt), sondern die Art und Weise: die war hinterrücks und unfair!
Es wird mit "grünem Stahl" geworben, was sicherlich fraglich ist, wenn man 1x im Leben ein Stahlwerk von Innen gesehen hat ...
Kollegenzusammenhalt
sehr "verhalten", kein Teamgeist, kein Teambuilding, es fehlt einfach an professionellem Personalwesen mit gut ausgebildeten Fachkräften.
Umgang mit älteren Kollegen
wirklich "geschätzt" wird hier niemand, so zumindest mein Eindruck.
Vorgesetztenverhalten
Ziele wurden schwammig kummuniziert (waren uU auch nicht klar), Entscheidungen waren sprunghaft, die direkten Vorgesetzten wirken eher wie Marionetten oder Papageien, die wenig Persönlichkeit einbringen können/dürfen, sondern "nur" die Vorgaben aus der Zentrale umsetzen sollen. Individueller Führungsstil wird hier vermutlich "von der Mutter" nicht gewünscht.
Arbeitsbedingungen
BGA ist modern und auf aktuellem Stand. Ansonsten eine "Stahlbude" wie all die anderen auch.
Kommunikation
findet kaum statt. Wenn, nur in knappen Zusammenfassungen über Vorgesetzten oder ganz allgemein ohne konkreten Inhalt per Mitarbeiter-Rundmail (z. Bsp. zu Weihnachten, aber auch nur plakative Parolen, Floskeln etc.)
Gleichberechtigung
"Aufstiegschancen" in dem Sinne sind in diesem Haus strukturell nicht möglich. Insofern ist der Punkt nicht bewertbar.
Interessante Aufgaben
wenig eigener Einfluss möglich. Die Aufgaben sind eher statischer Natur und wenig "innovativ".