Gerade als Mitarbeiter im kreativen Bereich, kann ich supaEVENT nicht empfehlen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsbedingungen habe ich insgesamt als sehr belastend erlebt. Deadlines waren aus meiner Sicht regelmäßig zu knapp angesetzt, sodass qualitativ sauberes Arbeiten oft kaum möglich war.
Kommunikation
Die interne Kommunikation habe ich als unzureichend wahrgenommen. Wichtige Informationen wurden teilweise nicht proaktiv weitergegeben und mussten wiederholt eingefordert werden. In einzelnen Fällen hatte ich den Eindruck, dass selbst zuständige Personen nicht über notwendige Inhalte informiert waren.
Vorgesetztenverhalten
Sehr kritisch habe ich den Umgang mit mir nach meiner Verletzung (Handbruch im November) erlebt. In dieser Zeit erhielt ich Abmahnungen, die ich persönlich als nicht gerechtfertigt empfunden habe. Dadurch entstand für mich ein erheblicher Druck. Zudem wurde mir gegenüber eine Aussage getätigt, die ich als äußerst unangemessen empfunden habe.
Nach meinem Ausscheiden kam es zu weiteren Konflikten. Mir wurde kurzfristig untersagt, von mir erstellte Arbeiten weiterhin für mein Portfolio zu nutzen, obwohl dies zuvor geduldet wurde und vertraglich aus meiner Sicht nicht eindeutig ausgeschlossen war. Die gesetzte Frist zur Anpassung meiner Webseite empfand ich als sehr knapp. Auf meine Anfrage zur Klärung habe ich keine Rückmeldung erhalten.
Zusätzlich erfolgte meine Abmeldung bei der Krankenkasse verspätet, was für mich zu konkreten Problemen führte.
Gleichberechtigung
Ich habe im Arbeitsumfeld wiederholt Aussagen wahrgenommen, die ich persönlich als unangemessen gegenüber Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund empfunden habe.
Arbeitsbedingungen
Im kreativen Bereich lag der Fokus aus meiner Sicht stark auf schneller und kostengünstiger Umsetzung. Eigene Ideen oder fachlich begründete Vorschläge wurden häufig nicht berücksichtigt. Besonders problematisch empfand ich Situationen, in denen Hinweise im Vorfeld ignoriert wurden, spätere Probleme dann jedoch mir zugeschrieben wurden.