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Sutter 
Medizintechnik 
GmbH
Bewertung

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TopCompany6 Jahre

Gut , aber noch Luft nach oben

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Sutter Medizintechnik GmbH in Emmendingen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Angenehme Arbeitsatmosphäre und überwiegend respektvoller Umgang miteinander.

Moderne und saubere Arbeitsbedingungen mit guter Ausstattung.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ungleichbehandlung zwischen Büroangestellten und Mitarbeitern in der Produktion.

Umgang mit älteren, erfahrenen Kollegen teilweise respektlos und wenig wertschätzend.

Keine Gewerkschaft vorhanden, Gehalt ist reine Verhandlungssache → führt zu Ungleichheiten.

Führungskräfte nicht immer kompetent ausgewählt, mitunter Bevorzugung statt Fairness.

Viele Aufgaben sind eintönig und monoton, Abwechslung hängt stark von der Abteilung ab.

Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten könnten transparenter gestaltet werden.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Transparenz bei Gehältern, um Ungleichheiten zwischen angelernter und erfahrener Belegschaft zu vermeiden.

Stärkere Wertschätzung älterer und erfahrener Kollegen, anstatt deren Know-how ungenutzt zu lassen.

Einheitlichere Behandlung aller Mitarbeiter, damit nicht nur Büroangestellte Vorteile genießen.

Mehr Abwechslung in den Aufgaben, auch in den Abteilungen mit überwiegend monotoner Arbeit.

Kritischere Auswahl und bessere Schulung von Führungskräften, um Kompetenz und Fairness sicherzustellen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist insgesamt angenehm und kollegial. Es herrscht ein respektvoller Umgang, wodurch man sich wohlfühlt. An manchen Tagen könnte die Stimmung jedoch etwas offener und motivierender sein – insgesamt aber ein positives Umfeld.

Image

Das Unternehmen hat ein starkes und positives Image. Nach außen wird es als verlässlicher und moderner Arbeitgeber wahrgenommen, und auch intern können sich viele Mitarbeiter gut mit der Firma identifizieren. Insgesamt überwiegt ein guter Ruf, der Vertrauen schafft.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist insgesamt in Ordnung. Die Arbeitszeiten sind größtenteils fair und ermöglichen ein gutes Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben. Allerdings zeigt sich ein deutliches Ungleichgewicht zwischen den Büroangestellten und den Kollegen in der Produktion: Während im Büro mehr Flexibilität und Vorteile geboten werden, sind die Arbeitsbedingungen für andere Bereiche strenger geregelt. Dieses Ungleichgewicht führt dazu, dass nicht alle Mitarbeiter die gleichen Chancen haben, ihre Work-Life-Balance optimal zu gestalten.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt gute Möglichkeiten zur Weiterentwicklung, sowohl durch interne Schulungen als auch durch externe Fortbildungen. Aufstiegschancen sind vorhanden, könnten aber noch transparenter und strukturierter gestaltet werden. Insgesamt ein solider Rahmen für Karriere und Weiterbildung.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist grundsätzlich in Ordnung und kann fair ausfallen. Allerdings gibt es keine Gewerkschaft, und die Bezahlung ist reine Verhandlungssache. Dadurch entstehen deutliche Verzerrungen: Angelernte Mitarbeiter verdienen teilweise genauso viel oder sogar mehr als erfahrene Facharbeiter. Hier wäre mehr Transparenz und ein klareres System wünschenswert, um die Leistungen erfahrener Mitarbeiter angemessen zu würdigen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen überzeugt sowohl beim Umwelt- als auch beim Sozialbewusstsein. Nachhaltigkeit wird ernst genommen, mit klaren Maßnahmen zur Ressourcenschonung und einem bewussten Umgang mit Energie und Materialien. Gleichzeitig engagiert sich das Unternehmen auch sozial, unterstützt Projekte und fördert ein verantwortungsvolles Miteinander. Insgesamt ein sehr positives Vorbild in beiden Bereichen.

Kollegenzusammenhalt

Leider fehlt es teilweise an echtem Teamgeist. Einige Kollegen arbeiten eher für sich, was die Zusammenarbeit erschwert und den Austausch im Alltag schwächt.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Mitarbeitern ist enttäuschend. Besonders in einer Abteilung fällt negativ auf, dass ein hochqualifizierter, erfahrener Kollege, der mit der Herstellung eines hochwertigen Produkts(Master.....) bestens vertraut war, von einem wenig kompetenten Teamleiter benachteiligt wurde. Anstatt die immense Erfahrung des Kollegen zu nutzen, wurde er versetzt und mit einfachen Aufgaben betraut. Hintergrund scheint Neid des Teamleiters gewesen zu sein, der sich selbst profilieren wollte. Das eigentliche Problem wurde falsch angegangen – statt den Mitarbeiter zu degradieren, hätte man die Führungskompetenz des Teamleiters kritisch hinterfragen müssen.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten verhalten sich im Allgemeinen korrekt und sind ansprechbar. Entscheidungen werden jedoch nicht immer transparent kommuniziert, und manchmal hat man den Eindruck, dass bestimmte Mitarbeiter bevorzugt behandelt werden. Insgesamt bemühen sich die Führungskräfte, könnten aber konsequenter und gerechter auftreten.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt sehr gut. Die Ausstattung ist modern, die Arbeitsplätze sind sauber und ergonomisch gestaltet, und auch die Sicherheitsstandards werden eingehalten. Kleine Verbesserungen wären noch möglich, insgesamt aber ein sehr angenehmes Arbeitsumfeld.

Kommunikation

Die Kommunikation ist größtenteils transparent und informativ. Wichtige Themen werden rechtzeitig weitergegeben, manchmal könnten Details jedoch klarer vermittelt werden. Insgesamt ein guter Austausch.

Gleichberechtigung

Alle Mitarbeiter werden unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Position fair behandelt. Chancen und Möglichkeiten sind gleich verteilt, wodurch ein respektvolles und offenes Miteinander entsteht.

Interessante Aufgaben

Es gibt Abteilungen, in denen die Aufgaben abwechslungsreich und spannend sind. In vielen anderen Bereichen überwiegen jedoch monotone, sich wiederholende Tätigkeiten, die schnell langweilig werden können. Dadurch hängt es stark von der Abteilung ab, ob man wirklich interessante Aufgaben bekommt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Bert Sutter, Geschäftsführer
Bert SutterGeschäftsführer

Vielen Dank für Ihre Bewertung und dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns dieses Feedback zu geben. Ich freue mich, dass es zahlreiche Punkte gibt, mit denen Sie bei Sutter Medizintechnik zufrieden sind. Vielen Dank auch für die Empfehlung.
Gleichzeitig nehme ich Ihre kritischen Anmerkungen ernst und möchte auf einige Punkte eingehen, um Missverständnisse auszuräumen und meine Sichtweise darzulegen.
Gerade der Punkt des Umgangs mit älteren Mitarbeitenden liegt mir sehr am Herzen. Deshalb widerspreche ich Ihrer Darstellung eines generell wenig wertschätzenden Umgangs mit älteren Kolleginnen und Kollegen in aller Deutlichkeit. Ein solcher Eindruck wird der Realität im Unternehmen nicht gerecht. Zahlreiche ehemalige Mitarbeitende entscheiden sich bewusst dafür, auch nach ihrer Pensionierung weiterhin für Sutter tätig zu sein. Das tun sie nicht aus Mangel an Alternativen, sondern weil sie sich bei uns wohlfühlen. Wäre der Umgang tatsächlich so respektlos, wie von Ihnen angedeutet, würden diese Kolleginnen und Kollegen sicherlich andere Wege gehen.
Zum angesprochenen Abteilungswechsel eines Kollegen: Dieser Prozess war keineswegs eine kurzfristige oder einseitige Entscheidung. Vielmehr haben wir über mehrere Monate hinweg intensive Gespräche geführt – sowohl intern mit Produktionsleitung und HR als auch unter Einbeziehung eines extern hinzugezogenen Mediators. Ziel war es, eine tragfähige Lösung zu finden, die möglichst die Interessen aller betroffenen Parteien berücksichtigt. Wir haben bewusst Team und Teamleitung in den offenen Austausch gebracht, um unterschiedliche Perspektiven zu beleuchten und gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Die Versetzung erfolgte am Ende auf ausdrücklichen Wunsch des Mitarbeiters selbst – in engem Austausch zwischen allen Beteiligten. Dabei war es uns besonders wichtig, seine langjährige Erfahrung und sein Know-how weiterhin sinnvoll einzubinden und in seiner neuen Abteilung perspektivisch weiter auszubauen. Den Begriff „Degradierung“ muss ich daher entschieden zurückweisen. Die Entscheidung war keine Maßnahme gegen den Kollegen. Sie war das Ergebnis eines strukturierten, respektvollen Prozesses, der auf Dialog basierte.
Grundsätzlich würde ich es begrüßen, solche wichtigen, aber eben auch komplexen Sachverhalte nicht bei Kununu zu diskutieren. Ich äußere mich hier dazu nur, weil es auf dieser Plattform öffentlich gemacht wurde.
Zur angesprochenen Ungleichbehandlung zwischen Produktion und Verwaltung: Alle Mitarbeitenden bei Sutter profitieren von identischen Unternehmens-Benefits und Gleitzeitregelungen. Unterschiede ergeben sich naturgemäß aus den jeweiligen Tätigkeitsfeldern – etwa bei der Möglichkeit zu Homeoffice, die in der Produktion aufgrund der Maschinenarbeit nicht umsetzbar ist. Auch das Verbot von Essen und Getränken direkt an Produktionsarbeitsplätzen ist keine Ungleichbehandlung, sondern eine zwingende Maßnahme zur Einhaltung der Hygienevorgaben bei der Herstellung von Medizinprodukten, die ihren Einsatz in Operationssälen an Patienten finden.
Ich bin jederzeit für einen konstruktiven Dialog offen und würde mich über eine vertiefte Rückmeldung Ihrerseits freuen. Gerne in einem Vier-Augen-Gespräch mit mir oder einer Person Ihres Vertrauens. Nur so können wir Ihre persönlichen Wahrnehmungen nachvollziehen und entweder Missverständnisse ausräumen bzw. mögliche Verbesserungen einleiten.
Ich hoffe, dass wir in einen konstruktiven Austausch gehen können.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.