1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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Der Teppich liegt seit über 25 Jahren in der Firma und so sieht er auch aus.
Das Interieur und das technische Equipment erinnert allerdings mehr an 1970
Außen Pufi, innen Pfui.
Es ist eine Erfahrung. Danach weiß man was man NICHT will.
Einfach 0
Man ist verpflichte jedes zweite Wochenende zu arbeiten und an Feiertagen sowieso. Steht man an einem Feiertag nicht im Plan, wird man kurzerhand reingemogelt. Wenn man widerspricht, wird gedroht den Job zu verlieren oder wird zu „Meetings“ ins gläserner Büro der Demütigung gerufen. Damit auch wirklich JEDER mitbekommt, was mit Leuten, die widersprechen, passiert. (Man kann sich um das Büro aber freuen, früher wurde das noch mitten in Callcenter im „Pentagon“ gemacht)
Wenn man nicht super blöd ist (was dort leider die Mehrzahl ist) kann man ziemlich schnell zum Kundendienst befördert werden. Nicht dass man dann mehr Geld bekommt. Nein, nein. Man wird lediglich mit etwas Abwechslung bei den Kundengesprächen belohnt.
Mit etwas Glück, ist man 5ct über dem Mindestlohn.
Davon hat man dort offensichtlich noch nichts gehört.
Die einzige Hoffnung in diesem Laden überhaupt überleben, liegt in den Kollegen.
Die dortige hire and fire Kultur macht einen die Kontaktaufnahme mit Kollegen aber fast unmöglich.
Wer schon länger in der Firma ist, sieht nicht nur so aus, sondern verhält sich auch so. Eine eingeschworene Truppe mit der man besser nicht aneinander gerät.
Die alten bleiben unter sich und geben gerne ungefragt Anweisungen.
Je nach Teamleiter, kann es ein Fluch oder ein Segen sein.
Während die einen versuchen mit viel Verständnis zu begegnen, demonstrieren andere gern ihre „Macht“
Ein absolutes Glücksspiel an wen man gerät.
Wenn man die Wahl zwischen Sympatel oder Hartz IV hat, sollte man auf jeden Fall Hartz IV nehmen. Das ist tatsächlich menschenwürdiger als der Umgang in diesem Laden.
Kritikfähigkeit wird hier nur in einem Punkt groß geschrieben. Und zwar die eigene! Was bedeutet, dass man besser mit einem kleinen Ego dort antritt, da sonst die Gefahr besteht dass es klein geprügelt wird.
Als Frau ist man dem sexismus ständig unterlegen.
•Täglich aufs Neue einen freien Computer und Bürostuhl zu finden.
•Ein Headset und eine Tastatur zu benutzen, die der Vormann schon vollgehustet hat.
•Ein sauberes Klo finden.
• physisch so wie mental gesund zu bleiben.
•versuchen seinen Selbstrespekt nicht zu verlieren.