Enttäuschende Ausbildungserfahrung
Arbeitsatmosphäre
In der Technikabteilung herrscht eine ausgezeichnete Arbeitsatmosphäre, jedoch gilt dies bedauerlicherweise nur für diese Abteilung. Im Backoffice werden Rückfragen bezüglich Kundenaufträgen häufig genervt beantwortet, obwohl zuvor keine Kommunikation stattgefunden hat.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind von 8 bis 17 Uhr mit einer einstündigen Mittagspause ab 12 Uhr. Es besteht eine Abneigung gegen Flexibilität und Anpassungen in den Arbeitszeiten.
Ausbildungsvergütung
In meiner Berufsschulklasse erhielt ich im Vergleich zu meinen Mitschülern die niedrigste Vergütung.
Die Ausbilder
Der/Die Ausbilder/in ist in der Regel beim Kunden vor Ort, jedoch werden Auszubildende selten in die Arbeit eingebunden. Wenn Fragen auftauchen, fehlt häufig ein/e kompetente/r Ansprechpartner/in direkt vor Ort, der/die bei der Lösung helfen könnte.
Spaßfaktor
Die jüngeren Kollegen/innen bringen oft viel Spaß in die Arbeit mit ein, während die ältere Generation damit leider oft Schwierigkeiten hat. Sie wirken häufig unnötig gestresst oder es herrscht eine stundenlange Stille beim Kunden.
Aufgaben/Tätigkeiten
Anfangs wurde die Arbeit als abwechslungsreich wahrgenommen, doch im Laufe der Zeit hat sich eine gewisse Eintönigkeit eingestellt. Es werden kaum neue Projekte geplant und im Falle von auftretenden Problemen übernimmt in der Regel derselbe/dieselbe Techniker/in die Aufgabe.
Variation
Aufgrund der Vielfalt der Systeme und Kundenpräferenzen in einem Systemhaus, ist es üblich, regelmäßig bei verschiedenen Kunden vor Ort zu sein. Dennoch konzentriert sich die Arbeit oft auf drei bestimmte Kunden.
Respekt
Ein Mangel an Dankbarkeit ist deutlich spürbar, und die Kommunikation findet nicht auf Augenhöhe statt. Es gab bereits Situationen, in denen ein Azubi ungerechtfertigt angeschrien wurde, was eindeutig den Mangel an Respekt widerspiegelt.