4 Mitarbeiter:innen, die bei Systemhaus Ulm eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 1,7 von 5 Punkten.
TEAM - TOLL EIN ANDERER MACHTS
1,7
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker Systemintefration im Bereich IT in Senden abgeschlossen.
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker Systemintegration im Bereich IT in Senden abgeschlossen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre in meiner Ausbildungsstätte wurde größtenteils durch den Zusammenhalt und die Unterstützung unter den Auszubildenden gestärkt. Wie bereits mehrfach erwähnt, besteht das Problem, dass Auszubildende oft nicht ernst genommen werden.
Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass die Kommunikation und die Behandlung der Auszubildenden sich deutlich verschlechtern, wenn man ankündigt, das Unternehmen nach der Ausbildung zu verlassen oder nicht übernommen wird. Die Umgangsformen können bis zu dem Punkt abnehmen, dass Grüße ignoriert werden und Unterstützungsanfragen unbeantwortet bleiben.
Es entsteht das Gefühl, dass man als Auszubildender nicht mehr als Teil des Teams betrachtet wird und die Firma keinerlei Interesse an deiner Situation hat, sobald feststeht, dass du das Unternehmen verlassen wirst.
Karrierechancen
Die Kriterien für eine Übernahme sind jedoch streng und richten sich stark nach der Anzahl der geleisteten Kundendienststunden. Man wird erwartet, mindestens 100 von 160 Stunden im Monat direkt für Kunden zu arbeiten.
Die Tatsache, dass man als Auszubildender auch Berufsschulverpflichtungen hat und daher an diesen Tagen nicht zur Verfügung steht, wird dabei nicht berücksichtigt. Man wird in der gleichen Weise eingesetzt wie ein ausgebildeter Techniker, erhält jedoch nur ein Viertel des Gehalts. Die Nichterfüllung dieser hohen Erwartungen kann dazu führen, dass man nicht übernommen wird.
In der Firma selbst gibt es jedoch kaum Aufstiegsmöglichkeiten, was die langfristigen Karriereaussichten einschränkt. Es wäre wünschenswert, wenn das Unternehmen realistischere Erwartungen an seine Auszubildenden stellen und mehr Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung bieten würde.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten in meinem Ausbildungsbetrieb sind zwar standardmäßig festgelegt, bieten aber leider keine Flexibilität, obwohl das Unternehmen mit flexiblen Arbeitszeiten wirbt. Die regulären Arbeitszeiten sind von Montag bis Freitag, 8 Uhr bis 17 Uhr.
Insbesondere am Freitagnachmittag, wenn ab 12 Uhr kaum noch Aufträge eingehen, müssen die Auszubildenden dennoch bis zum regulären Feierabend im Büro verweilen, obwohl es wenig zu tun gibt. Während dieser Zeit sind andere Mitarbeiter und der Ausbilder oft bereits im Wochenende.
Darüber hinaus wird die Möglichkeit des Homeoffice nur in Ausnahmefällen angeboten und ist generell nicht als reguläre Option vorgesehen. Es wäre wünschenswert, wenn das Unternehmen die Flexibilität der Arbeitszeiten und die Option auf Homeoffice tatsächlich umsetzen würde, um eine bessere Work-Life-Balance und Effizienz zu ermöglichen.
Ausbildungsvergütung
In Bezug auf die Ausbildungsvergütung ist meine Erfahrung sehr schlecht. Die Vergütung, die die Auszubildenden erhalten, entspricht dem absoluten Minimum. In meiner Berufsschulklasse war ich der Auszubildende mit dem niedrigsten Gehalt. Darüber hinaus gab es keine zusätzlichen finanziellen Vorteile, wie beispielsweise Tankgeld, Anfahrtskosten, Vermögenswirksame Leistungen, Weihnachts- oder Urlaubsgeld, oder ein dreizehntes Gehalt.
Trotz der niedrigen Vergütung wird von den Auszubildenden erwartet, gelegentlich mit dem privaten Fahrzeug zu Kunden zu fahren. Die Tatsache, dass diese Kosten nicht erstattet werden, kann eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen.
Die Ausbilder
Meine Erfahrungen mit meinem Ausbilder waren enttäuschend, was vor allem an der fehlenden Betreuung und Unterstützung lag. Trotz der Tatsache, dass es zahlreiche Möglichkeiten für praktisches Lernen und Wissensvertiefung gab, waren diese oft ungenutzt, da der Ausbilder bei Kunden war und nicht für die Auszubildenden zur Verfügung stand.
Darüber hinaus war die Kommunikation mit dem Ausbilder eine Herausforderung. Seine Neigung, zurückhaltend zu sein und hinter seinem Monitor zu arbeiten, hinderte uns daran, eine effektive Lernumgebung zu schaffen. Fragen, die zur Verbesserung unseres Verständnisses beitragen könnten, wurden oft mit Herablassung beantwortet, anstatt konstruktive und unterstützende Rückmeldungen zu bieten.
Besonders auffallend war das Fehlen jeglicher Unterstützung während meiner Vorbereitungszeit für die Abschlussprüfungen. Trotz der entscheidenden Bedeutung dieser Phase für meinen Ausbildungsverlauf, fehlte es an der notwendigen Betreuung von Seiten des Ausbilders. Ich wurde weder nach meinem Lernbedarf gefragt, noch wurde mein Prüfungsvorbereitungsprozess betreut.
Spaßfaktor
Der Aspekt des Vergnügens und der Freude während der Ausbildung wurde hauptsächlich durch die Gemeinschaft und Zusammenarbeit mit den anderen Auszubildenden aufrechterhalten. In anderen Abteilungen wurde oft das Gefühl vermittelt, nicht willkommen zu sein, was das Arbeitsklima belastet hat.
Als Auszubildender sind die zugeteilten Aufgaben oft eher routinemäßig und weniger anspruchsvoll, wie zum Beispiel Besorgungen zu erledigen, das Lager aufzuräumen oder regelmäßig die Küche zu reinigen. Diese Aufgaben sind zwar notwendig für den reibungslosen Ablauf des Betriebs, lassen jedoch oft wenig Raum für die Entwicklung fachspezifischer Fähigkeiten.
Die Wertschätzung dieser Tätigkeiten und die Anerkennung für die geleistete Arbeit waren eher gering, was sich negativ auf die Motivation und das Vergnügen an der Arbeit auswirkte. Ein stärkerer Fokus auf die Vermittlung von Fachkenntnissen und eine positivere Integration in die verschiedenen Abteilungen könnten dazu beitragen, diese Aspekte zu verbessern.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben in meinem Ausbildungsbetrieb, einem Systemhaus/Dienstleister, waren zunächst vielfältig und abwechslungsreich. Allerdings hat sich mit der Zeit eine gewisse Monotonie eingestellt, da die Aufgaben im Verlauf der Ausbildung repetitiver wurden.
Zudem war eine rückläufige Kundenzahl zu beobachten, und es wurden keine neuen Kunden hinzugewonnen. Daher bestand die Arbeit hauptsächlich aus der Betreuung einer kleinen Anzahl von langjährigen Kunden, was die Abwechslung und die Möglichkeit zur Weiterentwicklung begrenzte.
Es wurden keine bemerkenswerten Anstrengungen unternommen, die Auszubildenden mit neuen und interessanten Projekten zu betrauen. Anstelle dessen wurde ein Vertrag mit einer Hotline abgeschlossen, was dazu führte, dass die Auszubildenden mehrmals pro Woche in der Kundenbetreuung eingesetzt wurden. Diese Tätigkeit bot wenig Gelegenheit, fachspezifisches Wissen zu erwerben, und die Entscheidung, ob man diese Aufgabe übernehmen möchte oder nicht, war nicht gegeben.
Als Auszubildender war man verpflichtet, diese Aufgabe zu erfüllen. Es schien, als stünde das finanzielle Interesse des Unternehmens im Vordergrund, was sich negativ auf die Ausbildung auswirkte.
Variation
Die Variation in den Aufgaben und Tätigkeiten während meiner Ausbildung hat mit der Zeit leider nachgelassen. In den Anfangsphasen der Ausbildung, als die Geschäftsführung noch ein starkes Interesse an der Förderung der Azubis zeigte, waren die Tage abwechslungsreich und voller neuer Erfahrungen.
Jedoch hat sich mit der Zeit eine Verschiebung hin zu einer stärkeren Ausrichtung auf die finanziellen Interessen des Unternehmens ergeben. Dies hatte zur Folge, dass die Interessen und die Entwicklung der Auszubildenden in den Hintergrund traten.
Die Auszubildenden wurden in zunehmendem Maße als kostengünstige Arbeitskräfte wahrgenommen, die für einfache und weniger erfüllende Aufgaben eingesetzt wurden. Dies hat leider das Potenzial zur Variation und zum Lernen beeinträchtigt.
Respekt
Bezüglich des Respekts in meiner Ausbildungsstätte gibt es leider einiges zu bemängeln. Es kam vor, dass Auszubildende unsachgemäß behandelt und in einer Weise dargestellt wurden, die ihre Fähigkeiten und ihren Beitrag herabsetzte.
Es gab leider auch Situationen, in denen Auszubildende wegen Fehlern lautstark getadelt wurden, bis hin zu Punkten, an denen dies zu Tränen führte. Solche Vorfälle sind nicht nur demotivierend, sondern können auch ein respektvolles und förderliches Arbeitsumfeld untergraben.
Ungeachtet des Ausmaßes an Überstunden und zusätzlicher Arbeit, die man leistet, scheint es, dass die Stimme und die Meinung eines Auszubildenden wenig Gewicht haben. Dies ist natürlich entmutigend und widerspricht dem Prinzip des gegenseitigen Respekts. Es wäre wünschenswert, wenn eine Kultur des Respekts und der Wertschätzung aller Mitarbeiter, unabhängig von ihrer Position, gefördert würde.
Vielen Dank für die offenen Worte zu Deinen persönlichen Erfahrungen. Es ist schade, dass Du mit Deiner Ausbildung nicht zufrieden warst. Selbstverständlich sind wir daran interessiert, dass sich unsere Auszubildenden bei uns wohlfühlen und optimal ausgebildet werden. Deine Bewertung nehmen wir sehr ernst. Sie hilft uns dabei, besser zu werden. Allerdings muss die Frage erlaubt sein, weshalb Du im Jahr 2023, bei der derzeit extrem guten Arbeitsmarktlage in der IT-Branche, wohl kein Übernahmeangebot von uns erhalten hast. Wir legen viel Wert auf eine offene Unternehmenskultur. Daher bieten wir all unseren Beschäftigten die Möglichkeit an, uns in unseren regelmäßig stattfindenden Mitarbeitergesprächen persönlich und direkt, während unserer Betriebsversammlungen sowie über unser digitales Kanban-Board jederzeit unmittelbares Feedback zukommen zu lassen.
Mehr Schein als Sein
2,2
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker im Bereich IT in Senden abgeschlossen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Ausbildung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Schlechte Hardware mit der man arbeiten muss. Keine klaren Strukturen. Jeder der dort hin will, wird auch genommen.
Verbesserungsvorschläge
Bessere Bezahlung. Versuchen die Leute die man groß zieht sich auch zu halten! Kompromisse eingehen, den Mitarbeitern zuhören und nicht einfach nur gucken, dass es einem selbst gut geht!
Arbeitsatmosphäre
Unter den Kollegen allgemein ganz gut.
Arbeitszeiten
Normale 40h Woche. Freitags sitzt man nur seine Zeit ab, weil sogut wie alle Kunden die betreut werden, am Freitag sowieso nicht da sind.. Aber Hauptsache es sind 10 Leute im Haus die nichts machen..
Ausbildungsvergütung
Unterste Grenze. Das mindeste bekommt man, mehr aber auch nicht. Keine Prämien für gute Arbeit, nicht mal die Corona Prämie wurde in vollem Maß ausgezahlt..
Die Ausbilder
Die Ausbildung an sich war ganz gut und cool. Allerdings ist die Firma total überfordert. Es waren zum Schluss 8 Azubis auf einen einzigen Ausbildungsleiter, der auch noch unser einziger Techniker war.. Somit hatte er natürlich wenig Zeit für uns und wenig Zeit für die Kunden.
Spaßfaktor
Wenn man einen Job will, in dem man nichts tut und nur blöd rumsitzt dann ist es genau das richtige.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben die man bekommt sind tatsächlich relativ vielfältig. Man bekommt von allem etwas mit und das hat mir, gerade in der Ausbildung, einen enorm guten Einblick in sehr viele verschiedene Systeme gebracht.
Variation
Man macht eigentlich jeden Tag ähnlich bis gleiche Sachen. Ab und zu kommt es mal vor, dass man eine neue Aufgabe bekommt, meistens hält sich das aber in Grenzen.
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker für Systemintegration im Bereich IT in Senden abgeschlossen.
Arbeitsatmosphäre
In der Technikabteilung herrscht eine ausgezeichnete Arbeitsatmosphäre, jedoch gilt dies bedauerlicherweise nur für diese Abteilung. Im Backoffice werden Rückfragen bezüglich Kundenaufträgen häufig genervt beantwortet, obwohl zuvor keine Kommunikation stattgefunden hat.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind von 8 bis 17 Uhr mit einer einstündigen Mittagspause ab 12 Uhr. Es besteht eine Abneigung gegen Flexibilität und Anpassungen in den Arbeitszeiten.
Ausbildungsvergütung
In meiner Berufsschulklasse erhielt ich im Vergleich zu meinen Mitschülern die niedrigste Vergütung.
Die Ausbilder
Der/Die Ausbilder/in ist in der Regel beim Kunden vor Ort, jedoch werden Auszubildende selten in die Arbeit eingebunden. Wenn Fragen auftauchen, fehlt häufig ein/e kompetente/r Ansprechpartner/in direkt vor Ort, der/die bei der Lösung helfen könnte.
Spaßfaktor
Die jüngeren Kollegen/innen bringen oft viel Spaß in die Arbeit mit ein, während die ältere Generation damit leider oft Schwierigkeiten hat. Sie wirken häufig unnötig gestresst oder es herrscht eine stundenlange Stille beim Kunden.
Aufgaben/Tätigkeiten
Anfangs wurde die Arbeit als abwechslungsreich wahrgenommen, doch im Laufe der Zeit hat sich eine gewisse Eintönigkeit eingestellt. Es werden kaum neue Projekte geplant und im Falle von auftretenden Problemen übernimmt in der Regel derselbe/dieselbe Techniker/in die Aufgabe.
Variation
Aufgrund der Vielfalt der Systeme und Kundenpräferenzen in einem Systemhaus, ist es üblich, regelmäßig bei verschiedenen Kunden vor Ort zu sein. Dennoch konzentriert sich die Arbeit oft auf drei bestimmte Kunden.
Respekt
Ein Mangel an Dankbarkeit ist deutlich spürbar, und die Kommunikation findet nicht auf Augenhöhe statt. Es gab bereits Situationen, in denen ein Azubi ungerechtfertigt angeschrien wurde, was eindeutig den Mangel an Respekt widerspiegelt.
Basierend auf 4 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Systemhaus Ulm durchschnittlich mit 3.4 von 5 Punkten bewertet. 50 der Bewertenden würden Systemhaus Ulm als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Basierend auf 4 Bewertungen schätzen die Auszubildenden besonders die Faktoren Interessante Aufgaben an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Azubis auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 4 Bewertungen sind Auszubildende der Meinung, dass sich Systemhaus Ulm als Arbeitgeber vor allem im Bereich Arbeitsbedingungen noch verbessern kann.