7 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
7 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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7 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Bewerbungsunterlagen lesen und eine individuelle Rückmeldung geben. Standardisierte Schreiben sind einfach unprofessionell.
Eine Bewerbung zu schreiben kostet viel Zeit. Dass sich die Verantwortlichen das Ganze zu einfach machen, ist meiner Meinung nach nicht mehr zeitgemäß. Zumal die Stellen Monate und länger unbesetzt bleiben, kann es mir nicht erklären, warum man so einen schlechten Umgang mit den Kandidaten zulässt. Da sollen sie sich wundern, wenn sich immer weniger Menschen für solche Unternehmen interessieren.
Ich hatte mich vor einigen Wochen auf eine ausgeschriebene Stelle als studentische Aushilfe, bei der talanx Service AG beworben.
Bereits beim ausfüllen eines übersichtlichen Formulars wurde ich gebeten, meine Gehaltsvorstellungen anzugeben.
Nach zwei Tagen erhielt ich ein Anruf aus Hannover, dass man meine Bewerbungsunterlagen erhalten, und großes Interesse hätte.
Jedoch lagen meine Gehaltsvorstellungen 3 Euro (je Stunde) über dem sonst einheitlichen Gehalt aller studentischen Aushilfen liegt.
Dennoch bestätigte ich, dass ich meine Bewerbung nicht zurückziehen möchte.
Daraufhin versicherte man mir, dass sich im Laufe der Woche jemand bei mir melden würde und es zum Vorstellungsgespräch kommen wird.
Dieses Telefonat hat es bis heute (4 Wochen später nicht gegeben), auch nach telefonischer Nachfrage, nicht gegeben.
Daraufhin habe ich meine Bewerbung heute zurückgezogen.
da ich aus persönlichen Gründen meinen jetzige Arbeitsstelle wechseln will, habe ich mich Ende Februar bei der Talanx AG um eine seit bald einem Jahr offene Stelle im IT-Bereich beworben.
Die Antwort kam relativ zügig, und ich wurde zuerst zu einem Telefoninterview eingeladen. Nachdem dieses zufriedenstellend abgelaufen war, bekam ich umgehend die Einladung zum ersten Vorstellungsgespräch. Dies lief über 2 Stunden, Gesprächsteilnehmer waren zum einen die potentielle Führungskraft, zum anderen der verantwortliche Personaler. Das Gespräch lief auf Augenhöhe, war sehr angenehm, und beinhaltete neben den üblichen Fragen nach Stärken und Schwächen Fragen nach dem Grund meines Wunsches zu wechseln.
Danach erfolgte sehr schnell die Einladung zu einem zweiten Gespräch; dieses Mal waren die Teilnehmer die potentielle Führungskraft und dessen Vorgesetzter. Auch dieses Gepärch lief über 2 Stunden und war angenehm und sehr professionell.
Der Hammer kam aber danach: Das Gespräch hatte an einem Montag stattgefunden, und man hatte mir danach zugesagt, das ich bis Freitag eine Rückmeldung hätte. Diese blieb aber aus, worauf hin ich nach dem Wochenende anrief und nachfragte. Bei diesem Gespräch stellte sich dann heraus, das die Geschäftsleitung sich bezüglich der Besetzung dieses Postens bzw. wegen der gesamten Gruppe, in der ich arbeiten sollte, etwas neues hatte einfallen lassen, was exakt mit meiner Bewerbung zusammen fiel. Man versprach mir aber eine umgehende Klärung des Sachverhaltes, und man wollte mich umgehend informieren.
Diese Information kam dann drei Tage später: der potentielle Vorgesetzte rief an, entschuldigte sich für die Situation, aber es wäre aufgrund der Ideen der Geschäftsleitung nicht mehr möglich, diese Postition zu besetzen.
Während ich bei den Gesprächen den Eindruck gewonnen hatte, es mit professionellen Leuten zu tun zu haben, ist dieser Eindruck nach dieser Rückmeldung komplett in Rauch aufgegangen. Ein solcher Dilettantismus in einer Chefetage begegne ich zum ersten Mal. Ob ich nun wegen der Absage glücklich sein soll, weil ich nicht in so einem Unternehmen anfangen brauche, oder sauer sein soll wegen der verlorenen Urlaubstage, die ich verwendet habe, um mich dort vor zu stellen, kann ich noch nicht sagen, eines kann ich auf jeden Fall sagen, das Talanx hier verbrannte Erde hinterlassen hat. Jeder Bewerber. der sich auf eine Stelle dort bewerben will, sollte zuerst anrufen, und nachfragen, ob die Stelle nun wirklich offen sei, oder eventuell von der Geschäftsleitung zwischenzeitlich gestrichen worden ist .....
Da fehlen mir die Worte! So respektlos wurde ich bisher noch niemals in einem Bewerbungsprozess behandelt! Und in den ganzen Jahren, in denen ich selbst Personal suche und einstelle, bin ich so noch nie mit Bewerbungen umgegangen, ganz egal für wie geeignet oder ungeeignet ich einen Bewerber gehalten habe! Da hätte ich von einem Unternehmen wie der Talanx weitaus mehr Professionalität erwartet!
Ich bewerbe mich im November und bekomme recht schnell eine "automatisierte" Mail, genau die gleiche Mail bekomme ich 10 Tage später noch einmal. Auf telefonische Rückfrage erfahre ich, dass man mir nur sagen wollte, dass es noch etwas dauert (könnte man auch schreiben). Wiederum auf Nachfrage im Dezember erhalte ich die telefonische Information, dass es aufgrund der Urlaubssituation noch etwas dauert, ich aber noch vor den Feiertagen etwas höre und noch im "Rennen" wäre. Da ich wiederum nichts höre, schreibe ich erneut Anfang 2017 und bitte um kurzfristige Rückmeldung, leider keine Reaktion! Auf erneute Nachfrage (wahrscheinlich schon von mir genervt) erhalte ich ein Absage! Kurz und knapp, nicht einmal ein kurzes Bedauern, dass es so lange gedauert hat.
Ist es als Bewerber wirklich zu viel verlangt, dass man seitens des Unternehmens informiert wird, wenn es aus irgendwelchen Gründen zu Verzögerungen kommt? Ich will gar nicht wissen, wann ich ohne Nachfrage erfahren hätte, dass sie sich gegen mich entschieden haben?
Zwei automatisierte Mails zum Bewerbungseingang und eine zur Absage, das ist alles?
Wahrscheinlich kann sich die Talanx einen solchen Umgang mit Bewerbern als erfolgreicher Versicherungskonzern "leisten". In anderen Unternehmen bzw. Branchen würde man mit einer solchen Personalpolitik Schiffbruch erleiden.
Entschuldigen Sie diese harten Worte, aber Respektlosigkeit ist mir ein Dorn im Auge! Ich schreibe diese Zeilen nicht aus Enttäuschung über die Absage, dass das nichts wird, war mir schon lange klar. Bei Interesse an einem Bewerber muss der Bewerber nicht immer nachfassen, da agiert das Unternehmen, selbst wenn es zu Verzögerungen kommt.
Ich würde mich sehr freuen, wenn sie Ihre "Personalpolitik" diesbezüglich überdenken und anderen Bewerbern einen solchen Unmut ersparen.
Habe nun 14 Tage nach der Absage einen Telefonanruf erhalten. In diesem wurde noch einmal auf den gesamten Prozess eingegangen und es wurde mir mitgeteilt, dass es sicherlich unglücklich gelaufen wäre und man sich für einen anderen Bewerber entschieden hätte. Es wurde noch einmal betont, dass das sicherlich nicht der Talanx-Standard wäre. Über diesen Anruf habe ich mich sehr gefreut!
Also ich muss sagen, dass ich das Gespräch bei der Talanx in Hilden sehr nett fand. Ich wurde gut informiert und ich empfand das Gespräch sehr angenehm und auf Augen höhe. Was mich aber sehr wütend macht ist, dass mir nach dem Gespräch gesagt wurde, dass ich nach 10-14 Tage Bescheid bekomme ob ich die Stelle antreten darf. Tja, bis heute (morgen sind es 5 Wochen) nichts. Vor 2 Wochen habe ich eine Email geschrieben und nachgefragt was jetzt Sache ist... dort wurde sich dann entschuldigt und mir geschrieben, dass ich hoffentlich innerhalb einer Woche ein finales Feedback bekomme... das ist nun ja aber auch schon über 10 Tage her.
Ich habe zum Glück zwischenzeitlich eine andere Anstellung gefunden, aber sowas finde ich schon unverschämt.
sehr professionell, sehr schnell