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kununu Prüfprozess
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Verbindlichkeit und Kommunikation einhalten: Wenn ein persönliches Kennenlernen im neuen Office in München in Aussicht gestellt und angekündigt wird ("Ich melde mich nächste Woche, wenn ich vor Ort bin"), ist Verlässlichkeit das A und O. Sich nach einer solchen Zusage tagelang überhaupt nicht zu melden, auf E-Mails zu schweigen und selbst bei telefonischen Rückfragen über die Rezeption keinen Kontakt zu ermöglichen, ist ein No-Go.
Kein Ghosting: Bewerber nach einem zugesagten zweiten persönlichem Gespräch komplett im Unklaren zu lassen und sich nach Wochen nur auf Nachfrage der Personalagentur mit einer Absage zu melden, zeugt von mangelndem Respekt gegenüber der investierten Zeit. Eine kurze, direkte Rückmeldung, selbst bei einer Absage - sollte zum Standard gehören, gerade wenn man sagt, man meldet sich für das zweite Gespräch.
Strukturierte und zielgerichtete Gespräche: Ein erstes Gespräch sollte nicht nur aus abstrakten Persönlichkeits- und hypothetischen "Was wäre wenn"-Tests bestehen (z.B. Fragen wie "Welchen Job würdest du machen, wenn Geld keine Rolle spielt?"), 15 Minuten lang, während konkrete Bedarfe, offene Positionen und der tatsächliche Mehrwert des Kandidaten völlig unter den Tisch fallen.
Der Fokus sollte darauf liegen, schnell herauszufinden, ob und wo ein Bewerber fachlich und menschlich zum echten Bedarf passt.
Professionelle Außendarstellung: Gerade als Führungskraft oder Schnittstelle (wie hier ein Maintenance Manager) repräsentiert man das Unternehmen nach außen. Ein derart unstrukturiertes und unzuverlässiges Vorgehen schadet dem Arbeitgeber-Image massiv und wirft Fragen auf, ob ein solches Verhalten im Sinne der Geschäftsführung ist.