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Tectareal 
Property 
Management 
GmbH
Bewertung

TopCompany5 Jahre

Wer Stromberg mag, wird diesen Arbeitgeber lieben

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Tectareal Property Management GmbH in Essen gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte dringend hinterfragen, ob die Personen in Führungspositionen tatsächlich über die notwendige fachliche und vor allem soziale Kompetenz verfügen. Nicht jeder, der eine Führungsposition bekleidet, ist auch dafür geeignet.
Wer hohe Mitarbeiterfluktuation und den ständigen Verlust von Erfahrung in Kauf nimmt, um möglicherweise Personalkosten zu sparen, sollte sich über mangelnde Mitarbeiterbindung nicht wundern.
Statt an der Außendarstellung zu feilen, sollte man lieber die Ursachen für Unzufriedenheit und Kündigungen hinterfragen. Denn langfristig schadet schlechte Führung nicht nur den Mitarbeitenden, sondern auch dem Ruf und der Zukunft des Unternehmens.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre habe ich überwiegend als bedrückend, angespannt und wenig motivierend empfunden. Statt eines offenen und kollegialen Miteinanders prägten häufig Lästereien und Flurfunk.
Hinzu kam die mangelnde Erreichbarkeit der Führungskraft. Bei fachlichen Fragen oder Problemen war die notwendige Unterstützung häufig nicht verfügbar. Während für private Gespräche und ausgedehnte Pausen offenbar Zeit vorhanden war, blieben Anliegen der Mitarbeitenden nicht selten auf der Strecke.
Insgesamt fehlten mir ein vertrauensvolles Arbeitsumfeld, ein respektvolles Miteinander und eine Führung, die ihre Mitarbeitenden tatsächlich unterstützt. Statt gerne zur Arbeit zu kommen, war der Arbeitsalltag für mich zunehmend mit Anspannung und Frustration verbunden.

Kommunikation

Die Kommunikation empfand ich häufig als unprofessionell, respektlos und wenig konstruktiv. Insbesondere im Umgang mit Führungskräften fehlte es aus meiner Sicht an einem sachlichen und wertschätzenden Ton. Statt Fragen vernünftig zu beantworten oder Probleme gemeinsam zu lösen, wurde teilweise gereizt, schnippisch oder herablassend reagiert. Ein solches Verhalten halte ich gerade in einer Führungsposition für äußerst unangebracht.
Hinzu kamen widersprüchliche Aussagen und wechselnde Rückmeldungen. Während die eigene Arbeit einerseits gelobt wurde, folgten andererseits abwertende Bemerkungen oder unterschwellige Drohungen. Das sorgte für Verunsicherung und machte eine offene, vertrauensvolle Kommunikation zunehmend schwierig.
Von einer Führungskraft erwarte ich Professionalität, klare Aussagen und die Fähigkeit, auch in stressigen Situationen respektvoll zu kommunizieren. Genau das habe ich hier leider häufig vermisst.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt habe ich sehr zwiegespalten erlebt. Im persönlichen Austausch gab es durchaus hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen, die ein offenes Ohr hatten, Verständnis zeigten und mit Rat und Unterstützung zur Seite standen.
Sobald jedoch Führungskräfte an Gesprächen oder größeren Besprechungen beteiligt waren, sah die Situation häufig anders aus. Kritik, die untereinander offen angesprochen wurde, blieb in solchen Runden meist unausgesprochen. Es entstand der Eindruck, dass viele aus Sorge vor möglichen negativen Konsequenzen lieber schwiegen, anstatt Missstände offen anzusprechen.
Das zeigt für mich auch, wie sehr eine problematische Führungskultur den Zusammenhalt beeinflussen kann. Denn echter Kollegenzusammenhalt sollte nicht dort enden, wo es unbequem wird. Gleichzeitig kann ich nachvollziehen, dass sich Mitarbeitende in einem solchen Umfeld nicht trauen, offen ihre Meinung zu vertreten.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war grundsätzlich in Ordnung. Es gab geregelte Arbeitszeiten, die sich bei Bedarf auch etwas flexibel gestalten ließen. So war es beispielsweise möglich, später anzufangen oder gelegentlich früher Feierabend zu machen. Auch die Möglichkeit zum Homeoffice war positiv.
Allerdings wurde diese Flexibilität aus meiner Sicht nicht immer einheitlich gehandhabt, sodass teilweise unterschiedliche Maßstäbe für Mitarbeitende galten.
Ein weiterer Nachteil ist die Verkehrsanbindung für Pendler, insbesondere bei Anreise über die A40/42. Durch den häufigen Berufsverkehr und die regelmäßigen Staus kann sich der Arbeitsweg erheblich verlängern, was zusätzlich Zeit und Lebensqualität kostet.
Insgesamt war die Work-Life-Balance einer der besseren Aspekte des Unternehmens, auch wenn bei der Gleichbehandlung und der Flexibilität noch Verbesserungsbedarf besteht.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war aus meiner Sicht teilweise erschreckend unprofessionell. Respekt, Sozialkompetenz und Fürsorge waren häufig Fehlanzeige. Statt Unterstützung gab es schnippische Reaktionen, widersprüchliche Aussagen und einen Umgangston, der einer Führungskraft nicht würdig ist.
Besonders kritisch sehe ich den Umgang mit weiblichen Beschäftigten. Unangemessene Kommentare über Aussehen und Kleidung sowie unerwünschte körperliche Annäherungen haben in einem professionellen Arbeitsumfeld absolut nichts verloren. Auch Berichte anderer Mitarbeiterinnen über Grenzüberschreitungen haben meinen Eindruck verstärkt.
Mein Fazit: Wer als Frau auf Respekt, Gleichbehandlung und professionelle Führung hofft, könnte hier bitter enttäuscht werden. Führungsverantwortung bedeutet nicht, persönliche Grenzen ignorieren zu dürfen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant und abwechslungsreich. Sie erforderten eigenständiges Arbeiten und ein gewisses Maß an Fachwissen, waren dabei aber gut zu bewältigen. Insgesamt ein solider Aufgabenbereich, bei dem weniger die Tätigkeiten selbst als vielmehr die Rahmenbedingungen problematisch waren.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung habe ich in diesem Unternehmen leider nicht durchgehend erlebt. Insbesondere im Umgang mit weiblichen Beschäftigten wurden aus meiner Sicht teilweise Grenzen überschritten, die in einem professionellen Arbeitsumfeld selbstverständlich respektiert werden sollten. Sexistische Bemerkungen, unangemessene Kommentare über das Aussehen und unerwünschte körperliche Annäherungen sind keine Form von Wertschätzung.
Auch bei Arbeitsbedingungen und Sonderzahlungen empfand ich Entscheidungen teilweise als ungerecht und wenig transparent.
Gleichberechtigung sollte nicht nur nach außen kommuniziert, sondern vor allem im täglichen Umgang mit Mitarbeitenden gelebt werden. Hier sehe ich erheblichen Handlungsbedarf.

Umgang mit älteren Kollegen

Eine direkte Benachteiligung älterer Mitarbeitender im Arbeitsalltag konnte ich nicht feststellen. Allerdings habe ich erlebt, dass jüngere Beschäftigte teilweise sehr schnell in Führungspositionen aufstiegen, während ältere Mitarbeitende mit deutlich mehr Berufserfahrung und Fachwissen übergangen wurden. Für mich war nicht immer nachvollziehbar, nach welchen Kriterien solche Entscheidungen getroffen wurden. Langjährige Erfahrung und Expertise schienen bei der Besetzung von Führungspositionen nicht unbedingt ausschlaggebend zu sein.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren grundsätzlich akzeptabel, allerdings mit deutlichem Verbesserungsbedarf. Homeoffice und flexible Arbeitszeiten waren zwar möglich, wurden jedoch nicht immer einheitlich gehandhabt. Hohe Arbeitsbelastung, mangelnde Unterstützung und teilweise unrealistische Erwartungen erschwerten den Arbeitsalltag erheblich. Besonders kritisch sehe ich, dass Überlastung offenbar eher hingenommen als aktiv verhindert wurde. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden sollten einen deutlich höheren Stellenwert haben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nachhaltigkeit wird zwar gerne thematisiert, in der Praxis habe ich jedoch einige Widersprüche erlebt. Während Umweltbewusstsein nach außen betont wird, müssen Mitarbeitende teilweise unnötige Pendelstrecken und lange Staus in Kauf nehmen, obwohl Homeoffice grundsätzlich möglich wäre. Auch der Umgang mit Zugausfällen war wenig mitarbeiterfreundlich: Betroffene mussten nach meiner Erfahrung teilweise Urlaub nehmen, wenn sie ihren Arbeitsplatz nicht erreichen konnten. Hier fehlt es aus meiner Sicht an pragmatischen, sozialverträglichen und tatsächlich nachhaltigen Lösungen. Zwischen Anspruch und gelebter Realität besteht noch erheblicher Verbesserungsbedarf.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt empfand ich im Verhältnis zur Verantwortung und Arbeitsbelastung als wenig attraktiv. Gehaltsverhandlungen verliefen häufig enttäuschend, und selbst bei guter Leistung waren finanzielle Entwicklungsmöglichkeiten kaum erkennbar.
Wertschätzung sollte sich nicht nur in lobenden Worten, sondern auch in einer fairen Vergütung und transparenten Entscheidungen widerspiegeln.

Image

Nach außen wird gerne das Bild eines modernen, mitarbeiterorientierten und wertschätzenden Unternehmens vermittelt. Meine persönlichen Erfahrungen spiegeln dieses Image jedoch nur bedingt wider. Zwischen der Außendarstellung und dem tatsächlichen Umgang mit Mitarbeitenden liegen aus meiner Sicht erhebliche Unterschiede. Insbesondere bei Führungskultur, Gleichberechtigung und Wertschätzung besteht deutlicher Nachholbedarf. Ein gutes Image entsteht nicht durch schöne Worte, sondern durch gelebte Werte und zufriedene Mitarbeitende.

Karriere/Weiterbildung

Transparente Kriterien für beruflichen Aufstieg waren für mich kaum erkennbar. Wer sich fachlich und finanziell weiterentwickeln möchte, sollte hier keine allzu großen Erwartungen haben.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.