Kontrovers zu betrachten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gute Erreichbarkeit, rustikale Villen. Namenhafter Auftraggeber.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Führungskräfte launisch und kühl, Probleme werden vor dem Kollektiv ausgetragen.
Verbesserungsvorschläge
Überlegen Führungskraft auszutauschen.
Teammanger Position neu vergeben.
Festen Arbeitsplatz für jedem, neue Kaffeekanne da Kaffee immer kalt.
Mittagspause auf 30 Minuten reduzieren da man länger bleiben muss als notwendig.
Chip statt Türcode.
Arbeitsatmosphäre
Die Räume sind in einer Villa und haben etwas „altmodernes“ an sich. Die PC‘s sind modern und auf den neusten Stand.
Die verantwortliche Führungskraft wirkt extrem dominant, sodass jeder sofort weiß wer den Weg bestimmt. In Punkto Betriebsklima: Muss man sich sehr gewöhnen.
Image
In diesem Kontext kann ich leider nur meine persönliche Erfahrung einbringen. Wie andere über den Arbeitgeber denken und sprechen kann ich nicht beurteilen.
Work-Life-Balance
Die Arbeitszeiten bewegen sich von 8 bis 20:00 Uhr, und Samstag von 9-14 in einen verträglichen Rahmen, der es auch Mitarbeitern erlaubt die von weiter weg kommen, ohne Zeitdruck hin und zurück zu fahren. Zum Urlaub kann ich nichts genau sagen weil ich zu kurz dort war.
Überstunden werden jedoch ohne wenn und aber ausgezahlt. Dafür alle Sterne. Und was die Schichtplanung betrifft: Alle sind Gleichberechtigt und keiner muss mehr oder weniger als der andere arbeiten, es sei denn er ist 6h Kraft wie ich es war.
Auch Sonderfälle wie Vorlesungen an bestimmten Abendenen werden genaustens registriert und es wird darauf geachtet dass die Zeiten dann auch so geplant werden.
Auch das gibt es nicht in jedem Schichtbetrieb.
Kollegenzusammenhalt
Neue Kollegen werden gut angenommen.
Wer mit der leichten Unpersönlichkeit klar kommt findet Anschluss. Ist den Neulingen etwas unklar kann man einen Kollegen fragen. Der beantwortet dann alles.
Da man auf 3 Etagen (Erfgeschoss, Mitteletage, und Dachkammer) arbeitet hat man nur in den Pausen, oder selten etwas mit den Mitkollegen zu tun.
Leider reißt die Etagenwanderung leider wieder auseinander. Dafür ein Stern Abzug.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt auch ältere Kollegen dort.
Die Wertschätzung scheint also da zu sein.
Ich selber bin aber unter 25.
Vorgesetztenverhalten
Konfliktfälle sehen jedoch wieder anders aus. Kommt es zu einem Vorfall wird dieser gerne in Anwesenheit anderer Kollegen vorgetragen und breitgetreten.
Hier fehlt es an Diplomatie!
Was die Entscheidungen im Tagesgeschäft anbetreffen, Sind diese klar und nachvollziehbar kommuniziert.
Die Teammanager wirken dagegen etwas kühl.
Arbeitsbedingungen
Der Lärmpegel ist nicht sehr hoch, da im Durchschnitt nur fünf Leute in einem Raum sitzen. Die Arbeitsplätze sind mit Glasscheiben abgetrennt, die nicht sehr hoch sind, aber dessen Bedeutung ich bis heute nicht verstehe.
Wenn es in die Belüftung geht, kann man sich nur an den Fenstern bedienen.
Denn eine Klimaanlage existiert nicht!
Kommunikation
Die Schulung findet mit E-learnings statt.
Angeeignetes Wissen wird in einer Zwischenprüfung abgefragt und verinnerlicht. Es wird also alles gelehrt was man für das Tagesgeschäft wissen muss.
Das Projekt an sich wird beleuchtet und erklärt. Kommt eine neue Richtlinie hinzu, wird diese in einer Wissensdatenbank gespeichert.
Gehalt/Benefits
Leider hier nur den Mindestlohn. Den kann man aber mit besonderer Leistung und Zielen wieder relativieren.
Gleichberechtigung
Prinzipiell wird jedem eine Chance gegeben.
Wie es mit internen Weiterbildungen aussieht kann ich an dieser Stelle auch nicht beurteilen wegen meiner kurzen Anwesenheit. Aber vermutlicherweise sind Frauen und Männer gleichberechtigt.
Interessante Aufgaben
Es gibt nur ein Projekt, und das ist ein Tag Vorgaben und Richtlinien gebunden.
Das Anrufvolumen wird aber doch gerecht aufgeteilt, und Neulinge bekommen in der Schriftbearbeitung die einfachen Fälle zugeteilt.