12 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
12 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
12 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ich denke, dass die Agentur nicht wirklich nach neuen Mitarbeitern sucht. Ich bin zum ersten Mal vor ca. einem Jahr auf einem Job-Portal auf THEFABERS gestoßen. Damals hatte ich mich aber noch nicht beworben. Danach habe ich immer mal wieder mehrere Ausschreibungen von THEFABERS gesehen. Vor einigen Tagen habe ich mich dann beworben und war ein bisschen überrascht, dass ich nur wenige Sekunden später eine Nachricht erhielt, in der stand, dass meine Bewerbung ja sooo toll aussehe und sie unbedingt mehr über mich und meine bisherig umgesetzten Projekte erfahren wollen. In dieser Nachricht war dann auch ein Video des Gründers, in dem er den weiterlaufenden Prozess erklärte. Man wird aufgefordert ein Video von sich aufzunehmen, in dem man etwas über sich erzählt und auch Figma- und Webflow-Designs vorstellt. Das seltsame ist, dass die Agentur offenbar das gesamte Jahr über dutzende Jobausschreibungen online hat, die zwar immer die selbe Jobbeschreibung beinhalten, aber immer unter unterschiedlichen Job-Titeln veröffentlicht werden: Webflow Developer, UX/UI-Designer, Conversion Engineer, Web Designer usw. Was ich zugute halten möchte: Trotz dieses unpersönlichen und automatisierten Prozesses kann man dennoch in persönlichen Kontakt treten. Wenn man eine Nachricht schreibt, dann bekommt man innerhalb weniger Stunden eine Antwort eines Mitarbeiters. Ich hatte z.B. um eine Verlängerung der Frist zur Einreichung des Videos gefragt und das war kein Problem. Dennoch denke ich, dass sie eigentlich keine Mitarbeiter suchen, sondern eventuell nur Designs sammeln oder schauen wollen, wer sich auf dem Arbeitsmarkt bewegt. Nachdem ich das Video abgeschickt hatte, wurde ich kurze Zeit später benachrichtigt, dass das Video nun angesehen wird - Die standardisierte Absage kam komischerweise aber bereits eine Minute früher. Ich finde es sehr schade, dass man so mit der Zeit von Bewerbern umgeht. Man setzt sich extra hin, design etwas auf Figma und implementiert es auf Webflow, nimmt ein Video auf, nur dass es dann sowieso abgelehnt wird.
Die Gestaltung der ersten Schritte im Bewerbungsprozess fand ich sehr gelungen. Besonders positiv fand ich, dass die Stelle in einem Video erklärt wurde, man sich direkt bewerben konnte und anschließend ebenfalls per Video einen transparenten Überblick über die nächsten Schritte erhielt. Das hat den Einstieg sehr angenehm gemacht.
Direkt danach hatte ich jedoch den Eindruck, dass der Prozess stark automatisiert wirkt. Dadurch fehlte für mich eine persönliche Note, die eine wertschätzende Atmosphäre hätte schaffen können. Die Aufgabenstellungen an sich waren zwar klar formuliert, dennoch störte die unpersönliche Kommunikation ab diesem Punkt.
Ein weiterer Punkt betrifft die Videopflicht: Es wäre aus meiner Sicht sinnvoll, den Bewerber:innen eine Alternative zu ermöglichen. Nicht jeder fühlt sich vor der Kamera wohl oder kann sich in dieser Situation optimal präsentieren. Zwar ist es im Marketing-Alltag wichtig, sich z. B. in Online-Meetings souverän dem Kunden zu zeigen, jedoch ist der Effekt von Kamera und gleichzeitiger Aufzeichnung nicht zu unterschätzen. Viele Menschen fühlen sich in der künstlichen Situation vor einer Kamera gehemmt und können dadurch ihre eigentlichen Stärken nicht zeigen.