2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich insgesamt als sehr belastend und angespannt empfunden. Ich bin teilweise bereits mit einem unguten Gefühl zur Arbeit gekommen, weil ich wusste, dass mich häufig eine negative Stimmung erwartet. Dadurch hat die Arbeit für mich mit der Zeit zunehmend an Leichtigkeit verloren. Gerade vom Arbeitgeber hätte ich mir ein positiveres und respektvolleres Miteinander gewünscht, in dem man sich gegenseitig unterstützt und gerne zur Arbeit kommt.
Das Image des Unternehmens kam nach außen tatsächlich sehr gut und modern rüber. Gerade deshalb war ich anfangs auch positiv eingestellt. Mit der Zeit habe ich allerdings gemerkt, dass der äußere Eindruck und meine Erfahrungen hinter den Kulissen teilweise sehr weit auseinanderlagen. Nach außen wirkte alles professionell und ansprechend, während sich dahinter aus meiner Sicht viele der bereits genannten negativen Punkte verborgen haben. Dadurch hat sich mein anfänglich sehr positiver Eindruck im Laufe der Zeit deutlich verändert.
Die Work-Life-Balance würde ich insgesamt als 50/50 bewerten. Positiv war, dass man bei den Arbeitszeiten relativ flexibel war und sich dadurch vieles gut mit dem eigenen Alltag vereinbaren ließ. Gleichzeitig war man während der Schichten jedoch häufig über einen längeren Zeitraum komplett alleine im Laden und musste den gesamten Betrieb alleine bewältigen. Das konnte insbesondere an stressigeren Tagen sehr belastend sein.
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Das Gehalt war für die Gastronomie meiner Erfahrung nach tatsächlich in Ordnung und würde ich daher eher positiv bewerten. Auch wenn es keine besonderen Benefits oder zusätzlichen Leistungen gab, war die Bezahlung insgesamt angemessen. In diesem Punkt kann ich dem Arbeitgeber tatsächlich nichts Negatives vorwerfen.
Das Umweltbewusstsein würde ich eher kritisch bewerten. Durch das Take-away-Konzept wurde sehr viel Einwegverpackung und Plastik verwendet. Gleichzeitig muss man fairerweise sagen, dass Verpackungen bei Take-away aus hygienischen und praktischen Gründen teilweise notwendig sind. Insgesamt hätte ich mir trotzdem mehr nachhaltige Alternativen und einen bewussteren Umgang mit Verpackungsmaterialien gewünscht.
Der Kollegenzusammenhalt war für mich einer der wenigen positiven Aspekte meiner Zeit dort. Ich habe schnell gute Kontakte zu meinen Kolleginnen und Kollegen geknüpft. Gerade im Arbeitsalltag konnte man sich gegenseitig unterstützen und austauschen. Trotz der teilweise schwierigen Arbeitsatmosphäre hatte ich dadurch Menschen im Team, mit denen ich mich wohlgefühlt habe.
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Das Vorgesetztenverhalten war für mich mit Abstand einer der schwierigsten Aspekte meiner Zeit dort. Gefühlt gab es ständig etwas zu kritisieren oder zu beanstanden. Dabei blieb es teilweise nicht bei sachlicher Kritik, sondern wurde persönlich und teilweise verletzend. Der Umgang mit den Mitarbeitenden war häufig sehr herablassend und alles andere als wertschätzend.
Ich hätte mir deutlich mehr Respekt, Professionalität und einen Umgang auf Augenhöhe gewünscht. Für mich war das einer der Hauptgründe, weshalb ich mich dort langfristig nicht wohlgefühlt habe.
Die Arbeitsbedingungen habe ich als sehr schwierig und teilweise unzumutbar empfunden. Gerade im Hochsommer musste man teilweise stundenlang komplett alleine im Laden arbeiten, direkt vor einem sehr heißen Ofen und ohne Klimaanlage. Dadurch wurde es extrem heiß und körperlich belastend.
Pausen waren in der kaum möglich, da keine weitere Person zur Ablösung da war. Besonders problematisch fand ich, dass Pausen teilweise eingetragen wurden, obwohl tatsächlich keine Pause genommen werden konnte. Wenn man über längere Zeit alleine für den gesamten Laden verantwortlich ist, ist eine echte Möglichkeit zur Erholung meiner Meinung nach aber unerlässlich.
Die Kommunikation habe ich als einen der größten Kritikpunkte empfunden. Kritik und negative Rückmeldungen wurden meiner Wahrnehmung nach sehr häufig an die Mitarbeitenden weitergegeben, ohne dabei ausreichend konstruktiv oder lösungsorientiert zu sein. Teilweise hatte ich dadurch das Gefühl, dass vor allem nach Fehlern gesucht wurde, anstatt gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Ich hätte mir deutlich mehr klare, respektvolle und wertschätzende Kommunikation sowie einen professionelleren Umgang mit Kritik gewünscht.
Bei der Gleichberechtigung würde ich sagen, dass grundsätzlich alle Mitarbeitenden ähnlich behandelt wurden. Da meiner Erfahrung nach leider niemand wirklich besonders gut behandelt wurde, gab es zumindest keine auffälligen Unterschiede in der Behandlung einzelner Mitarbeitender. Positiv würde ich es trotzdem nicht bewerten, da der allgemeine Umgang mit den Mitarbeitenden für mich insgesamt nicht wertschätzend war.
Die Aufgaben an sich waren grundsätzlich abwechslungsreich und man hatte verschiedene Tätigkeiten im Arbeitsalltag. Allerdings war die Arbeit durch die häufige alleinige Besetzung des Ladens teilweise sehr umfangreich, da man gleichzeitig für mehrere Bereiche verantwortlich war. Dadurch konnte die Arbeit insbesondere in stressigen Situationen schnell anstrengend werden. Insgesamt waren die Aufgaben in Ordnung.
Der Arbeitgeber war extrem unfreundlich und respektlos. Ich musste regelmäßig Schichten alleine übernehmen, wodurch Pausen kaum möglich waren. Mein Gehalt kam immer zu spät, und Urlaubstage wurden falsch berechnet – mein Anspruch wurde nicht berücksichtigt. Ich wurde ausgenutzt, teilweise verbal sehr schlecht behandelt, obwohl ich stets 100 % gegeben habe. Absolut kein fairer Umgang mit Mitarbeitenden.