Viel versprochen und noch weniger gehalten
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Lohn Auszahlung.
Private Rentenversicherung
30 Tage urlaub
C&c Shopkarte(75€) & Gift card (50€) monatlich.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die unverschuldet Minus stunden auf dem Rücken der Mitarbeiter abwetzen. Es wirkt als würde schnelles und genaues Arbeiten bestraft statt belohnt werden. Es ist lachhaft Mitarbeiter mit 1900€ heim zu schicken während sie sich die Nächte um die Ohren schlagen für das Unternehmen.
Die Schweigepflicht wird nicht immer so ernst genommen. Da muss man mehr darauf achten.
Das Pick by Voice System, die Headseats so wie die Talkmans gehören definitiv ausgetauscht.
Verbesserungsvorschläge
Striktes Handyverbot. Haben vorallem während der Fahrt im Stapler nichts in den Händen der Fahrer zu suchen. Die Azubis sollten ebenfalls arbeiten und kein Snapchat alle 2 Minuten machen.
Neue Stapler wären für Arbeitgeber so wie Nehmer von Vorteil.
Den Rest erspare ich mir.
Arbeitsatmosphäre
Man arbeitet mit einem Pick by voice System via Headphones. Keiner guckt einem über die Schulter. Voraussetzung ist, dass man gewissenhaft und genau arbeitet (wie in jeder Arbeit). Jedoch gehört das System überholt und Headseats samt den Talkmans mit denen man sich verbindet ausgetauscht. Da es sehr oft zu Missverständnissen im System kommt und es teils mit Pech von 1 Minute bis zu 10 Minuten dauert bis man sich mit dem System verbinden kann.
Image
Es wird viel Wert auf den Namen und das Etikett des Unternehmens gegeben.
Work-Life-Balance
In Notfällen oder bei wichtigen Anliegen erhält man meist einen oder paar freie Tage. Sobald man Fragen hat oder wichtige Anliegen reichen paar Mails oder ein Anruf meist aus.
Karriere/Weiterbildung
Wird erwähnt aber jegliche Interessen oder Meldungen werden mit den Worten "JA gebe ich weiter" im Keime erstickt.
Kollegenzusammenhalt
Um ehrlich zu sein erinnert einen an die Schulzeit. Es sind kleine Gruppenbildungen was an sich ja nicht schlimm ist (da sich nicht jeder mit jedem verstehen kann) . Jedoch wird einem schnell daraus ein Strik gedreht da es gleich heißt "lass dich nicht auf den oder den ein" und sobald man da als neutrale Person rein kommt und sich mit den verschiedensten Leuten versteht wird man zwangsläufig von anderen gemieden ohne ersichtlichen Grund.
Umgang mit älteren Kollegen
Die ältere "Kollegen" werden sehr wertgeschätzt. Teilweise zu sehr da sie sich dann auf ihre 1-2 Jahrzehnte so viel raus nehmen, dass sie meinen sie seien unantastbar. Natürlich sind nicht alle so! Jedoch ein größerer Teil der Kollegen.
Vorgesetztenverhalten
Teilweise schleppend. Die Vorgesetzten arbeiten manchmal auch mit beim Kommissionierer. Jedoch greifen diese nicht durch wenn z.B 4-5 Leute in einem Gang stehen untereinander reden und Späße machen oder teilweise mit ihren Handys spielen und damit andere von der Arbeit abhalten. Da würde man sich doch etwas mehr Interesse so wie Durchsetzungsvermögen wünschen.
Arbeitsbedingungen
Es wird stets auf ein sauberes Arbeitsumfeld geachtet. Die Gänge werden sauber gehalten und sobald etwas zu bruch gehen sollte wird auch darauf geschaut, dass es beseitigt wird.
Jedoch die Stapler an sich sind meist schlecht geladen, extrem verdreckt und zugemüllt. Teil mit Pfandflaschen und hind und wieder mit angeknabberten Snacks die man dann im Ablegefach vorfindet.
Kommunikation
Sofern etwas von einem benötigt wird erhält man Seitens der Vorgesetzten, des Büros etc. Sofort Rückmeldung.
Gehalt/Benefits
Also wenn man in der Tag schicht arbeitet lohnt sich der Job. Man kann mit ca. 1900€ rechnen. Zudem gibt es eine Giftcard mit monatlich 50€ und eine C&c Mitarbeiterkarte mit der man im Hauseigenen Geschäft einkaufen kann für 75€.
Für die Nachtschicht muss ich sagen ist der MÖGLICHE verdienst ebenfalls nicht schlecht. Jedoch wird man diesen vorallem als Neuling nicht erreichen. Da es sich nach Auftragslage handelt. In einer Nacht fängt man um 20:00 Uhr an und kommt morgen z. B um 05:00 Heim. Was gut für die Stunden ist.
Jedoch kann es auch passieren, dass an bereits um z. B 01:00 oder 02:00 Uhr heim kommt und damit massiv in die Minus Stunden stürzt. Sobald man "zu viel" im Minus ist werden einem die Nachtschicht Zuschläge nicht ausgezahlt sondern verrechnet um die unverschuldet Minus Stunden zu tilgen. Da die Lohnabrechnungen zudem erst in der Mitte des Monats erscheinen gleicht das ganze einem russischen Roulette. Da man sich die Nacht um die Ohren schlägt aber je nach Auftragslage so wie nach +Stunden auf dem Zeitkonto seine Zuschläge bekommt oder nicht. Mit Pech was oft der Fall ist geht man nach einem Monat Dauernachtschicht mit satten 1900€ am Monatsende heim.
Interessante Aufgaben
Tatsächlich gibt es keine. Sobald man die Anlernphase und die ersten paar Monate hinter sich hat. Ob bei Tag oder in der Nacht, man geht täglich die selbe Routine durch. Der einzige Unterschied sind die Kunden und deren Bestellungen. Jedoch bleibt die Arbeitsweise stets die gleiche.