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Geht nicht - niemals - zu date up

2,7
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2013 im Bereich Administration / Verwaltung in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Arbeitsaufgaben
- Kollegen
- Umfeld

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Mitarbeiterführung
- Betriebsklima
- Betriebsorganisation

Verbesserungsvorschläge

- genauere Reflektion, woran es liegt, daß so viele Mitarbeiter immer gehen
- bessere Auswahl der Führungskräfte
- anderer Umgangston
- mehr Ehrlichkeit
- weniger Spielchen und Stimmungsschwankungen

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war in unserer Zweigstelle wirklich bedrückend, da es immer sehr von der Laune und Gunst der Führungskraft abhing, wie der Tag so verläuft. Wenn die Führungskraft nicht da war, war alles sehr harmonisch, muss man sagen, da wir Kollegen gut mit uns und der Arbeit zurechtkamen. Auch die vielen Teilnehmer und wechselnden Gesichter, die Zusammenarbeit mit den Dozenten trägt viel zum Guten bei.
Jedoch kann das alles eben ganz schnell vorbei sein, wenn die Führungsperson auftaucht. Ein Beispiel:
Führungsperson erscheint morgens, stampft missgelaunt in das Büro und quetscht sich ein mürrisches Morgen aus dem Mund. Dann wird erstmal eine Weile vor sich hingearbeitet, jedoch die Stimmung wird immer schlechter, das spürt man deutlich, denn wie oft ich zB aus der geöffneten Bürotüre der Führungsperson SCH* und andere Schimpfwörter gehört habe, kann ich schon gar nicht mehr zählen. Dann wird wieder ein bisschen öffentlich kritisiert, wie gesagt, alles gerne vor Publikum, da es ja einen großen Empfangsbereich mit Teilnehmern gibt.
Man ist dann auch froh, wenn man viel zu tun hat und wenig Berührungspunkte mit der Führungsperson hat.

Image

Ich würde niemandem empfehlen, dort zu arbeiten. Für mich war es eine interessante Erfahrung, aber mehr auch nicht. Das ist wirklich der Inbegriff dessen gewesen, wie es nicht laufen sollte.
Nachdem ich das durchblickt hatte ( Führungsperson, Misswirtschaft im Unternehmen, schlechtes Arbeitsklima ) - dauerte etwa 3 Wochen, habe ich mich bemüht, schnellstmöglich etwas anderes zu finden. Nach einigen Monaten war ich dann auch weg.
Teilnehmer würde ich aber immer dort hin schicken, weil die Kurse echt gut sind.

Work-Life-Balance

Überstunden sind an der Tagesordnung, natürlich unbezahlt. Wenn man nicht selbst sagt, dass man einigermaßen pünktlich geht, kommt man niemals pünktlich raus ( zu wenig Personal ). Die Pausen muss man sich offensiv nehmen. Wenn man aber zu oft pünktlich geht, wird das negativ bewertet. Natürlich alles hintenrum, aber manches bekommt man dann schon ja mit. Ab und zu bekommt man dann einen Ausgleichstag für die Überstunden, jedoch in keiner Relation stehend.
Positiv zu werten ist, dass man weder in Kleidung noch in äußerem Erscheinungsbild eingeschränkt wird.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegschancen hat man immer, da ständig jemand kündigt und man so aufrücken kann. Das hört sich nach Galgenhumor an, ist aber tatsächlich so, denn auch ich hätte nach kurzer Zeit gleich aufsteigen können. Natürlich ohne besseres Gehalt oder andere Begütungen. Bei date up versucht man, Mitarbeiter so günstig wie möglich einzukaufen. Was man nacher leisten muss und in wie vielen Bereichen man tätig sein und bescheid wissen muss, wird nicht honoriert.

Gehalt/Benefits

Wie erwähnt wird man erstmal günstig eingekauft, es wird zum Teil hingehalten und versprochene Leistungen ( zB nach einem Jahr mehr Gehalt etc ) werden zum Teil nicht eingehalten. Dafür werden natürlich immer Gründe gefunden. Überstunden werden nicht vergütet und auch nur zögerlich ausgeglichen. Wenn man das einfordern würde, was einem wirklich zusteht, hätte man sofort einen schlechten Stand. Andere Personen, die in der Gunst der Führungsperson stehen, werden allerdings recht gut behandelt, was solche Dinge angehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine besonderen Bemühungen, Müll wird auch nicht getrennt, liegt aber nicht an der Firma sondern am Gebäude.

Kollegenzusammenhalt

Ich muss sagen, dass ich ohne die Kollegen, die ich dort hatte, nicht so lange durchgehalten hätte. Von dieser Seite aus wurde mir sehr der Rücken gestärkt und das war auch das einzig Positive in meiner Arbeitszeit in der Zweigstelle bei date up.
Sehr guter Zusammenhalt, wunderbare Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft.
Zu bemerken ist: Die Position, die ich einnahm, wurde innerhalb von 2 Jahren 5 Mal besetzt, nun da ich weg bin, das 6. Mal. Das sollte zu denken geben. Generell herrscht in der Firma eine sehr hohe Mitarbeiterfluktuation, auch in anderen Positionen. Die Führungspersonen sehen aber den Fehler niemals in sich oder überlegen, was da wohl schief läuft, sondern diejenigen, die kündigen, waren halt alle sch*. Wörtlich ausgedrückt. In der Zeit, die ich dort gearbeitet habe, habe ich alleine aus der Zentrale 5-6 Verabschiedungsemails bekommen, in meiner Zweigstelle gingen, kurz bevor ich einstieg, 2 Personen, die durch mich ersetzt wurden. Eine weitere Kollegin kündigte kurz darauf, danach ging ich.

Umgang mit älteren Kollegen

Soweit in Ordnung.

Vorgesetztenverhalten

Führungskräfte sind völlig inkompetent - die Führungsperson, die mir vorgesetzt war, hatte weder ihre Emotionen unter Kontrolle, noch konnte sie vernünftig mit Personal umgehen, was sich durch ausdauernde Wutausbrüche und Stimmungsschwankungen gezeigt hat.
Wenn man seine Arbeit gut gemacht hat, wurden nichtige Gründe an den Haaren herbeigezogen, mich und die Kollegen zu kritisieren. Da es nicht viel zu kritisieren gab, wurde dann schlicht gelogen, einfach dreist - es wurde zB gesagt, man habe dies und jenes verbrochen, dabei war es gar nicht so.
Die Führungsperson wollte gerne der Kumpeltyp sein, konnte damit aber leider nicht umgehen und wurde viel zu vertraulich, es wurden gleich in der ersten Zeit negative Dinge über die Zentrale und andere Mitarbeiter und Kollegen ausgetratscht, viel zu viel private Dinge aus dem eigenen Leben erzählt. Meiner Ansicht nach sollte man seine Untergebenen eher schützen und als Chef hinter der eigenen Firma stehen und nicht permanent schlecht reden - wie besch* die Kollegen und die Chefs der Zentrale sind etc. Das macht ein nicht gerade gutes Gefühl.
Meiner Ansicht nach war die Stelle der Niederlassungsleitung einfach absolut fehlbesetzt, da die Person, die dort derzeit arbeitet, keinerlei Führungsqualitäten und soziale Kompetenzen kennt. Kritik wird völlig unangemessen geäußert, lauthals vor Kunden und Kursteilnehmern, immer mit dem drohenden und zeigenden Finger: Und DU... wenn IHR noch einmal....
Es ist in der Firma üblich, dass man sich duzt, aber wenn nicht mal die Führung damit umgehen kann, wo soll das nur hinführen?
Das hier soll weiss Gott keine Rachebewertung sein, aber ich habe schon einige Führungspersonen in meinem bisherigen Arbeitsleben gehabt und das hier ging nun mal gar nicht. Ich möchte einfach, dass die Leute, die in Erwägung ziehen, für diese Firma zu arbeiten, wissen, was sie erwartet.
Kollegen werden von der Führungsperson gegeneinander ausgespielt, je nachdem, wer grade in der Gunst steht, der hat ein gutes Leben und ist das liebe Mäuschen und Schätzchen, aber wehe, es passiert irgendetwas, was die Stimmung kippen lässt, da kann von einer Sekunde auf die andere ein ganz anderer Wind wehen. Entweder wird dann strikt ignoriert oder eben vor anderen schlecht geredet - und das ausgehend von der Führungsperson.
Führungsperson mit den Aufgaben völlig überfordert, ständig werden Dinge vergessen und Angebote falsch geschrieben. Die Überforderung liegt aber nicht zuletzt auch am mangelnden Personal, denn von der Zentrale aus wird eingespart, was nur geht. Diese permanente Überforderung führt wiederum zu permanenter schlechter Stimmung und Druckentlastung im oben genannten Sinne der Führungsetage. Ist echt schön, wenn jeden Tag nur wütend rumgestampft wird. =)
Die ganz obere Führung in der Zentrale glänzt durch entweder Abwesenheit oder Desinteresse, was das Gesamte dann auch nicht besser macht.
Unsere Führungsperson kann auch immer nur mit einem Untergebenen zur gleichen Zeit auskommen, was man daher erkannte, dass immer, wenn einer nicht da war, über den Betreffenden schlecht gesprochen wurde und man selbst der Star war. War der andere wieder da, wurde man wieder missachtet oder angezickt. Das gleiche dann umgekehrt.
Unfassbarer Umgangston, der von Seiten der Führungsperson herrscht. Da sind zum Teil Worte gefallen, die ich nicht mal in den Mund nehmen würde. Stellt euch vor, ihr seid rüde 14jährige, so kommt es in etwa hin. Ich bin echt nicht empfindlich, aber das ist einfach unprofessionell und bisweilen auch peinlich.

Arbeitsbedingungen

Die Räumlichkeiten sind ansprechend und freundlich, dort habe ich mich wohl gefühlt.

Kommunikation

Kommunikation im Team war an sich schon gut, da die Führungsperson immer viel zu erzählen wusste, jedoch wurde ich zB vor der Zentrale angehalten, zu lügen. Es hätte ein Feedbackgespräch geben sollen, dass aus Mangel von Zeit und Lust der Führungsperson nicht stattgefunden hatte. Jedoch wurde mir nahegelegt, bei Nachfrage zu sagen, dass es stattgefunden hätte. Unangenehm.
Über die einzelnen Arbeitsvorgänge wurde gut und viel gesprochen und es wurde auch Einwände und Vorschläge von den Kollegen angenommen, jedoch wurde dann die Meinung 15 Mal geändert.
Beispiel: Zwar wenige Kursteilnehmer, Führungsperson sagt aber, der Kurs soll gestartet werden. Teilnehmer werden also informiert, kurz danach heisst es: Wieso habt ihr die angerufen und eingeladen? So geht es dann permanent.
Raumverteilung wird auch ständig umdisponiert und es wird haarsträubend geflickschustert, was immer zu Lasten der Teilnehmer geht.

Gleichberechtigung

Hierzu kann ich nichts negatives berichten.

Interessante Aufgaben

Arbeitsbelastung ist keineswegs gerecht aufgeteilt, da einfach zu wenig Kollegen da sind. Jedoch muss man sagen, dass es ein schönes Gebiet ist, sich um die Teilnehmer der Kurse und die Organisation zu kümmern. Schlecht wird es dann, wenn der Druck von oben kommt, weil nicht genug Teilnehmer da sind oder die Zahlen wieder mal sehr schlecht sind ( habe ich sehr oft gehört, war dann aber im Endeffekt gar nicht so, stellte sich später heraus. ) Es tut mir wirklich sehr leid, dass man dieses schöne Gebiet durch die Misswirtschaft des Unternehmens und mangelhafte Führungskräfte so versaut. Ich war dank der Kollegin flink eingearbeitet. Obwohl es erst unermesslich viel neues schien, kommt man schnell rein. Wenn man die ganzen Umstände drum rum vernachlässigt, war die Arbeit schon schön und hat mir grundsätzlich auch gefallen.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.