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Attraktives Gehalt kann Arbeitsklima und mangelnde Transparenz nicht ausgleichen

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT in Bochum gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nur das Gehalt und die Arbeitszeiten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Situation ist sehr komplex und unübersichtlich, sodass schwer erkennbar ist, wo man ansetzen oder Grenzen ziehen sollte. Das Negative ist einfach viel zu viel.

Verbesserungsvorschläge

Angesichts der hohen Fluktuation bei Euch, wäre es empfehlenswert, in Vorstellungsgesprächen realistisch über die tatsächlichen Aufgaben und die Arbeitsweise zu informieren, statt nur die positiven Aspekte darzustellen. Ein Tag zur Hospitation vor Stellenantritt würde Interessierten ermöglichen, die Tätigkeit und das Umfeld besser einzuschätzen und Fehlentscheidungen zu vermeiden. Hätte ich mir nur eine Stunde die Tätigkeit angeschaut, wäre es meinerseits nie zu einer Vertragsunterzeichnung gekommen.
Es gibt häufiges Lästern unter den Mitarbeitenden, was den Eindruck eines unreifen Arbeitsumfelds vermittelt. Das Verhalten wirkt oft mehr auf Darstellung als auf tatsächliche Inhalte ausgerichtet. Das sollte unterbunden werden.

Die Einarbeitung gestaltet sich äußerst unstrukturiert. Unterschiedliche Kollegen geben zu denselben Themen widersprüchliche Informationen, sodass am Ende Unklarheit herrscht, was tatsächlich richtig ist. Ein klarer Einarbeitungsablauf existiert nicht, stattdessen erfolgt die Einarbeitung planlos oder bleibt teilweise ganz aus. Es wäre notwendig, einen klar strukturierten Einarbeitungsablauf zu entwickeln, der sinnvoll aufgebaut ist und einheitliche Informationen vermittelt.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist überwiegend angespannt, insbesondere bei Anwesenheit des Bereichsleiters. Dies führt regelmäßig zu einer spürbaren Unruhe im Team. Hinzu kommen tägliche Lästereien untereinander.
Der Aufenthalt im Büro ist durchweg unangenehm.

Work-Life-Balance

Home-Office wird offiziell angeboten, in der Praxis jedoch uneinheitlich umgesetzt. Manche Mitarbeitende dürfen regelmäßig von zu Hause arbeiten, während anderen selbst bei termingerechten, sinnvollen Gelegenheiten das Home-Office verwehrt wird. Dies führt zu einem Gefühl von Ungleichbehandlung und mangelnder Fairness.

Kollegenzusammenhalt

Teamzusammenhalt ist fast gar nicht vorhanden. Neue Mitarbeitende werden in bestehende Konflikte hineingezogen und gegeneinander ausgespielt. Es herrscht eine durchgehend negative Stimmung, teils bedingt durch hinter dem Rücken stattfindende negative Kommentare. Der Bereichsleiter ist darüber informiert, ergreift jedoch keine Maßnahmen und trägt teilweise selbst zur schlechten Stimmung bei. Vor den Vorgesetzten wird fröhliche Stimmung gespielt.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskraft zeigt starkes Kontrollverhalten und hat Schwierigkeiten, Verantwortung abzugeben. Entscheidungen und Arbeitsabläufe werden übermäßig kommentiert, teilweise auch persönliche Angelegenheiten betreffend. Selbst während Abwesenheiten oder Urlauben greift die Führungskraft in Prozesse ein, was die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden einschränkt.
Hinzu kommen die starken, regelmäßigen Launenschwankungen, unter denen die Mitarbeiter leiden müssen. Es muss auch unbedingt jeder erfahren, was für eine Stimmungsschwankung gerade Phase ist.

Kommunikation

Informationen werden nicht einheitlich oder transparent weitergegeben. Rückmeldungen wie ‚man hätte es bemerken müssen, wenn man in der Nähe war; tragen nicht zur Klarheit bei. Die Meetings sind Sinnlos und Zeitverschwendung.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist für die Art der Tätigkeit überdurchschnittlich, und ist der einzige positive Aspekt. Für die Arbeit, zuviel Geld.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung und Meinungsvielfalt werden nur eingeschränkt gelebt. Mitarbeitende, die sich uneingeschränkt anpassen und keine eigene Meinung einbringen, werden bevorzugt behandelt. Wer sich dagegen positioniert, erlebt spürbare Benachteiligung

Interessante Aufgaben

Die im Vorstellungsgespräch dargestellten Aufgaben wirken deutlich umfangreicher und technischer als sie tatsächlich sind. Nach Einarbeitung zeigt sich, dass die Tätigkeit eher administrativen Charakter hat, vergleichbar mit Call-Center- oder Sachbearbeiteraufgaben, und wenig mit IT zu tun hat. Die Arbeit ist monoton und wenig abwechslungsreich.

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