Zwischen Anspruch und Realität
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ein junges Team und interessante Projekte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Moralisch verwerfliche Entlassungswellen.
Verbesserungsvorschläge
Man muss aus dem „Startup Modus“ raus. Das weiß auch die Geschäftsführung und stellt viele teure und wichtige Leute ein, die Ideen, Konzepte und Prozesse aus großen Konzernen mitbringen und einbringen wollen.
Aus meiner Sicht ist das allerdings ein Entwicklungsprozess der durchlaufen werden muss.
Man kann nicht einfach Konzernstrukturen auf ein „planloses“ startup drücken.
Arbeitsatmosphäre
Aus meiner Sicht befand sich das Unternehmen trotz mehrjähriger Existenz weiterhin stark im Startup-Modus. Viele grundlegende Prozesse, Zuständigkeiten und Werkzeuge, die für eine effiziente Abwicklung notwendig sind, waren während meiner Beschäftigungszeit entweder nicht vorhanden oder erst im Aufbau. Das kann anstrengend und frustrierend sein.
Image
Schwindet..
Aus meiner Sicht macht man sich immer unglaubwürdiger.
Dem Kunden werden Lösungen als weitgehend standardisiert und bereits erprobt dargestellt. In der praktischen Umsetzung handelte es sich jedoch häufig um individuelle Sondermaschinenbauprojekte mit entsprechendem Entwicklungs- und Anpassungsaufwand. Was dann nicht nur zu den oben beschriebenen Problemen führt, sondern auch zu unzufriedenen Kunden
Work-Life-Balance
Aus meiner Sicht führten Ambitionierte Vertriebs-Versprechen gepaart mit ineffizienten Prozessen zu einer durchweg hohen Arbeitsbelastung, welche sich in etlichen Überstunden widerspiegelte. Man ist absolut flexibel und frei in der Einteilung seiner Arbeitszeit über den Tag. Das ist nett, kann aber auch frustrierend sein, wenn man um 14 Uhr seinen Kollegen nicht erreicht, da er erst abends wieder am arbeiten ist.
Karriere/Weiterbildung
Hier und da mal ein kostenloses Seminar, aber nichts individuelles was den einzelnen Mitarbeiter nach vorne bringt.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist größtenteils sehr gut!
Vorgesetztenverhalten
The fish rots from the head down...
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung der Büros ist super und auch die „Community - Kitchen“ ist cool.
Es gibt gratis Getränke und Kaffee!
In den Großraum-Büros kann es aber schnell laut werden und wie oben bereits beschrieben, gab es häufiger Probleme aufgrund fehlender Prozesse und Programme.
Kommunikation
Kommuniziert wurde viel. Oft zu viel. Jeder hatte eine Meinung zum Thema und jeder hat sich eingemischt, obwohl es außerhalb des Verantwortungsbereiches lag.
Gehalt/Benefits
Gehalt ist fair und branchenüblich.
Allerdings gibt es keinerlei Sonderzahlungen (Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld oder ähnliches)
Gleichberechtigung
Unterschiede zwischen Mann und Frau konnte ich nicht feststellen.
Ich hatte lediglich das Gefühl, dass die Meinung von manchen Mitarbeitern mehr wert ist als von anderen.
Interessante Aufgaben
Die Projekte an denen man arbeitet sind wirklich spannend und man bekommt Einblick in unterschiedlichste Branchen.

