Perfekt fürs Werkstudium, aber auch klare Schönheitsfehler
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die offene Kultur, das Gehalt, den Wertschätzenden Umgang
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Für mich hat die HVB zwei Gesichter.
Nach außen: Sehr erfolgreich und ein Arbeitgeber, der spannende Einstiegsmöglichkeiten bietet. Nach innen: Sparkurs und Stellenkürzung.
Verbesserungsvorschläge
Bitte unbedingt die internen Kanäle und Ablage verbessern! Das Intranet ist Kraut und Rüben, man findet nichts, sondern wird immer nur weitergeleitet, bis man am Anfang wieder da rauskommt, wo man angefangen hat. Außerdem geistern viel zu viele veraltete Dokumente herum. Das KI Tool "HVB ask" ist eine gute Idee, aber wenn man es mit veralteten Dokumenten füttert, bringt das auch keine Verbesserung.
Das Ablagesystem in meiner Abteilung empfinde ich außerdem als viel zu kleinteilig und unübersichtlich. Oft liegt das gleiche Dokument in mehreren Ordnern und keines davon ist aktuell. Das ist einfach sehr ineffizient und hat mich viele Extrarunden gekostet.
Arbeitsatmosphäre
Wirklich sehr kollegial und wertschätzend und ein verständnisvolles und konstruktives Umfeld, in dem man Dinge offen ansprechen kann.
Kommunikation
Intern werden viele Dinge (z.B. Umstrukturierungen, Veränderungen) vom Management ad-hoc kommuniziert. Das stößt Mitarbeiter:innen regelmäßig vor den Kopf.
Kollegenzusammenhalt
Sehr stark und unterstützend, es gibt viele offene Ohren - für mich wird sich immer Zeit genommen. Auch als Werkstudentin werde ich bei Team Events immer berücksichtigt und bei gemeinsamen Erfolgen erwähnt. Man ist definitiv kein "kleines Helferlein", sondern wird gesehen.
Work-Life-Balance
Danke HomeOffice und Gleitzeit perfekt mit dem Studium vereinbar. Grenzen zwischen Uni- und Arbeitstagen werden extrem respektiert.
Vorgesetztenverhalten
Tadellos, selten so menschlich kompetente Führungskräfte erlebt! Kommt aber auch auf die Abteilung an...
Interessante Aufgaben
Am Anfang projektbasiert und sehr interessant und vielseitig. Zuletzt hat es sich eher hin zu operativen/organisatorischen Tätigkeiten entwickelt. Für ein Werkstudium ist das okay, aber würde ich nicht auf Dauer machen wollen
Gleichberechtigung
Es gibt überraschend viele Frauen in Führungsrollen und viele interne Netzwerke, die spannende und wichtige Themen vorantreiben!
Arbeitsbedingungen
Die Mehrheit der Bildschirme im Tower hat Wackelkontakte, an manchen Tagen musste ich dreimal umziehen, bis ich einen Schreibtisch gefunden hatte, an dem alles funktioniert... Die IT reagiert außerdem zum Teil viel zu lange nicht auf technische Probleme. Eine Kollegin hatte über eine Woche lang keinen Zugriff auf das Internet -> schränkt die eigene Arbeit sehr ein!
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Eigentlich sehr gut, mit der Einschränkung, dass für Events oft ad-hoc Sachen bestellt werden, die dann übrig bleiben und in Lagern versauern -> Nicht nachhaltig
Gehalt/Benefits
Auch als Werkstudent:in bekommt man Weihnachtsgeld
Karriere/Weiterbildung
Es gibt ein paar coole Workshops, aber all in all leider enttäuschend: Ich muss viele interne Pflichtlearnings machen, die sehr viel Zeit einnehmen und aber nichts mit meiner tatsächlichen Tätigkeit bei der Bank zu tun haben -> Wenig Mehrwert! Übernahmechancen vom Werkstudium ins Traineeprogramm sind gerade sehr schlecht. Traineestellen werden zwar extern ausgeschrieben, aber oft gibt es intern schon den perfekten Kandidaten. Außerdem habe ich den Eindruck, dass es intern nicht unbedingt die Besten, sondern vor allem die Lauten weit bringen.

