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Wenn du kannst, such dir eine andere Arbeit! (Ist das noch arbeitsgerecht?)

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gespräche mit netten Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In dieser Filiale ist es ein Kommen und Gehen von Kollegen. Ich frage mich wirklich, ob in dieser Filiale das Arbeitsrecht noch gilt. Es war schockierend zu sehen wie sehr diese Arbeit dort viele Kollegen belastet. Die Arbeitsatmosphäre zusammen mit dem Umgang war das Schlimmste.

Verbesserungsvorschläge

Investiert in eure Mitarbeiter. Hört Ihnen zu wenn sie Verbesserungsvorschläge haben. Bezahlt sie besser. Drei Samstage muss nicht gearbeitet werden, oft hatten viele Kollegen nichts zu tun. Das Arbeitsklima muss sich ändern.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist intern gleichzeitig stressig und unprofessionell. Es wird viel Stress gemacht, den Spaß erhält man in Unterhaltungen mit netten Kollegen. Sonst ist es intern oft sehr toxisch, das spürt man. Mobbing oder sich gegenseitiges Beleidigen wird als eine Umgangsform vorausgesetzt, mit welcher man klarkommen soll.

Image

Das ist das Schlimmste. Nach außen wirkt die Kette freundlich und gerecht, dies ist intern das Gegenteil.

Work-Life-Balance

Man muss in Vollzeit drei Samstage arbeiten. Es wird erwartete, dass man Kunden immer bedient, auch wenn die Filiale schon geschlossen hat. Kurz gesagt gibt die Arbeit dort große Burnout-Gefahr.

Karriere/Weiterbildung

Gibt es nicht.

Gehalt/Benefits

Sehr schlechte Bezahlung, Gehalt wird nur nach sehr vielen Jahren dort anscheinend besser.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen recycelt vieles. Die Marken sind oft sehr nachhaltig.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind sehr unterschiedlich. Es gibt welche, die nett und freundlich sind und beispielsweise eine Mitarbeiterin, die aktiv mobbt und ihre schlechte Laune an ihren Kollegen auslässt. Sie ist schon länger dabei und verhält sich oft wie eine stellvertretende Filialleitung. Man muss wissen mit wem man sich über was unterhält. Gelästert wird viel. Am schlimmsten finde ich, dass viele Kollegen, die schon länger dabei sind, starke psychische Probleme aufweisen und es allgemein eine starke Desillusion herrscht.

Umgang mit älteren Kollegen

Eine ältere Kollegin hat einmal mit Lungenentzündung gearbeitet weil ihr in der Vergangenheit öfter das Krankengeld nicht korrekt ausgezahlt bzw die Fehltage nicht angerechnet wurden.

Vorgesetztenverhalten

Der Eigentümer lässt sich nur mit Vertrieblern von Marken blicken. Als einmal in einem Meeting der Wunsch nach gestelltem Kaffee oder Getränken geäußert wurde darauf im Sinne erwidert, dass er das nicht stellen würde, weil man sonst noch den Brotkorb verlangt. Zusammengefasst kann man keinem Vorgesetzten vertrauen. Mitarbeiter werden ausgebeutet.

Arbeitsbedingungen

Oft wird man von Vorgesetzten durch die ladeninternen Kameras beobachtet und auch drauf hingewiesen wenn man zu viel rumsteht oder redet. Allgemein darf man keine Kaffee- oder Essenspausen machen. Gesessen werden darf nur in Pausenzeiten.

Kommunikation

Von Unternehmensseite wird nur über Neuheiten zu Produkten und verschiedene Schulungen in Kenntnis gesetzt. Alles weitere und firmeninterne geschieht nur über Buschfunk.

Gleichberechtigung

Es gibt manchmal sexistische Kommentare von älteren Kollegen.

Interessante Aufgaben

Die Beratung der Kunden ist das spannenste.

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