Als Azubi ist man hier Mädchen für alles und vor allem eins: billig
Arbeitsatmosphäre
Abseits der 1-2 anderen technischen Zeichnern war die Stimmung immer harsch, angespannt und unangenehm.
Karrierechancen
Es gibt keine Aufstiegschancen.
Arbeitszeiten
Feste Arbeitszeiten. 8-17 Uhr. In der Regel häufig länger aufgrund des Arbeitsdrucks.
Ausbildungsvergütung
Im Vergleich zu anderen Auszubildenden unterdurchschnittlich
Die Ausbilder
Der Ausbilder hat in zweiten Lehrjahr die Firma verlassen. Einen Ersatz gab es nicht. "Ausgebildet" hat dieser jedoch sowieso nicht. Er war nie verfügbar. Bei Fragen wurde ich oft pampig abgeblitzt. Im Prinzip bestand die gesamte Ausbildung aus Selbststudium. Die anderen technischen Zeichnern haben so gut es ging geholfen. Einen Ausbildungsplan oder ähnliches gab es nicht. Ich würde sagen, dass es nach den ersten 6 Monaten auch nichts mehr zu lernen gab. Von dort an habe ich die selben Tätigkeiten übernommen, die auch ausgebildete technischer Zeichner durchgeführt haben. Nur für deutlich weniger Gehalt.
Spaßfaktor
Sehr viel Zeitdruck und Verantwortung. Spaß hat das selten gemacht. Überstunden waren nicht selten.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Tätigkeiten waren absolut furchtbar! Für Projektabschlüsse mussten teilweise große Mengen an großer DIN A 1/0 Zeichnungen gefaltet, gelocht und abgeheftet werden. Damit habe ich teilweise Tage am stück verbracht, ohne Abwechslung, ohne Pause. Auch das Auto vom Chef zur Reinigung fahren gehörte mal dazu. Haushaltseinkäufe (Spülmaschinenmittel, Kaffee, etc) waren Regelaufgaben.
Variation
Ein paar Baustellenaufenthalte waren mit dabei. Teilweise mit Übernachtung. Diese waren immer eine angenehme Abwechslung zu den sonst sehr monotonen Tätigkeiten.
Respekt
Respekt sucht man hier vergebens. Ich kann gar nicht sagen wie oft ich hier angeschrien und niedergemacht wurde. Besonders die Chefetage hat einem sehr schnell klar gemacht, was sie von einem halten.