Meine Bilanz nach 3,5 Jahre bei vSPC: Viel Gestaltungsfreiheit, echte Entwicklungschancen und eine klare Empfehlung!
Arbeitsatmosphäre
Die Valantic Supply Chain and Procurement Consulting GmbH ist ein wirklich toller Arbeitgeber. Für die gemeinsame Zeit möchte ich mich hier noch einmal ausdrücklich bedanken! In meinen 3,5 Jahren bei vSPC habe ich die Arbeitsatmosphäre insgesamt als sehr angenehm wahrgenommen, nicht zuletzt daran gemessen, dass ich trotz langer Anfahrt gerne ins Büro gekommen bin. Gleichzeitig ist die Atmosphäre im Beratungsalltag natürlich stark von der jeweiligen Projektkonstellation und insbesondere vom verantwortlichen Projektmanager geprägt. Hier begegnet man vielen unterschiedlichen Persönlichkeits- und Führungsstilen, was einerseits nicht immer für jeden sofort perfekt passt, andererseits aber auch eine große Chance bietet: Jeder kann seinen eigenen „Hafen“ finden und zugleich viel darüber lernen, welche Arbeits- und Führungsweisen man für sich selbst übernehmen möchte und welche bewusst nicht. Positiv hervorzuheben ist, dass Feedback und Vorschläge grundsätzlich Gehör finden – Hier ist Eigeninitiative gefragt! Insbesondere im Partnerkreis hatte ich den Eindruck, dass Anliegen offen aufgenommen werden, vor allem dann, wenn sie konstruktiv und mit einem sauberen Lösungsvorschlag eingebracht w
Work-Life-Balance
Der Begriff Work-Life-Balance Trennung suggeriert eine Trennung, die in einem Umfeld mit viel Verantwortung und Ownership oft gar nicht so klar existiert. Wer Themen wirklich übernimmt, gestaltet, mitdenkt und vorantreibt, erlebt den beruflichen Alltag häufig nicht nur als Pflicht, sondern auch als persönlichen Entwicklungsraum. Intensive und lange Tage gehören sicherlich dazu, entstehen aus meiner Sicht aber oft auch aus der eigenen Motivation (nach Maßgabe der individuellen Konstitution), dem eigenen Anspruch und dem Wunsch, Dinge wirklich präzise zu erarbeiten. Positiv ist dabei, dass man viel Vertrauen, Freiheit und Gestaltungsspielraum erhält. Wer Eigeninitiative mitbringt und Verantwortung nicht scheut, findet hier ein Umfeld, in dem man sich fachlich und persönlich stark weiterentwickeln kann. Für mich lag genau darin ein großer Reiz: nicht starre Grenzen zu ziehen, sondern in einem anspruchsvollen, dynamischen Umfeld mit flexiblem Handlungsraum wachsen zu können.
Kollegenzusammenhalt
Den Kollegenzusammenhalt habe ich über die gesamte Zeit hinweg als sehr positiv wahrgenommen. Ab einer gewissen Unternehmensgröße ist es ganz natürlich, dass sich bestimmte Peer Groups bilden und nicht jeder mit jedem gleich vertraut ist. Das habe ich hier auch so erlebt, allerdings nie in einer Weise, die ausschließend gewirkt hätte. Vielmehr hatte ich den Eindruck, dass der Umgang untereinander insgesamt von Offenheit, Hilfsbereitschaft und gegenseitigem Respekt geprägt ist. Besonders positiv in Erinnerung geblieben ist mir, dass man sich mit fachlichen oder organisatorischen Fragen im Grunde an jeden wenden konnte und immer Unterstützung bekommen hat. Unabhängig davon, ob man eng zusammengearbeitet hat oder nicht, war die Bereitschaft da, weiterzuhelfen, Wissen zu teilen oder den richtigen Ansprechpartner zu vermitteln. Gerade dieser unkomplizierte, kollegiale Austausch, sowohl innerhalb bestehender Gruppen als auch darüber hinaus, hat für mich einen wichtigen Teil des positiven Miteinanders ausgemacht.
Vorgesetztenverhalten
Beim Thema Vorgesetztenverhalten sehe ich die vielen kritischen Bewertungen hier durchaus und finde es ehrlich gesagt schade, dass dadurch stellenweise ein sehr pauschales Bild gezeichnet wird. Ich möchte das nicht grundsätzlich in Abrede stellen, weil Führung immer auch sehr subjektiv erlebt wird und persönliche Beziehungen nun einmal individuell sind. Gleichzeitig halte ich es aber für zu kurz gegriffen, einzelne negative Erfahrungen unmittelbar auf das gesamte Unternehmen und alle Führungskräfte zu übertragen – Es kommt auf den eigenen subjektiven Bewertungsmaßstab an! Aus meiner Sicht liegt gerade in der Vielfalt an Führungspersönlichkeiten, Arbeitsweisen und Kommunikationsstilen eine große Chance. Nicht jede Konstellation passt sofort zu jeder Person, das ist aber in meinen Augen kein Alleinstellungsmerkmal dieses Unternehmens, sondern eine Realität in jedem anspruchsvollen, beratungsnahen Umfeld. Der Unterschied ist aus meiner Erfahrung eher, dass man hier die Möglichkeit hat, sein eigenes Umfeld aktiv mitzugestalten: indem man auf Menschen zugeht, das Gespräch sucht, unterschiedliche Konstellationen erlebt und mit der Zeit herausfindet, in welchem Umfeld man fachlich wie per
Kommunikation
Die Kommunikation habe ich, wie bereits ausführlich beschrieben, insgesamt als offen und grundsätzlich gut zugänglich wahrgenommen. Themen können angesprochen werden, und ich hatte über die Zeit hinweg (mit unwesentlichen Ausnahmen) nicht den Eindruck, dass bewusst intransparent kommuniziert wird. Gleichzeitig spielt Sichtbarkeit im Unternehmensalltag eine wichtige Rolle. Das sollte man aus meiner Sicht aber ebenfalls differenziert betrachten: Ab einer bestimmten Unternehmensgröße ist es ein ganz strukturelles Phänomen, dass nicht jede Leistung automatisch gesehen wird und nicht jedes Engagement von selbst bei den relevanten Personen ankommt. Das ist aus meiner Sicht weniger ein Problem einzelner Führungskräfte als vielmehr eine Folge von Wachstum, Komplexität und der Vielzahl paralleler Themen, Projekte und Verantwortlichkeiten. Gerade deshalb halte ich es für wichtig, diesen Aspekt nicht vorschnell der Führungsebene anzulasten, sondern auch als Teil der eigenen Verantwortung zu verstehen. Wer in einem solchen Umfeld Wirkung entfalten möchte, muss bereit sein, Eigeninitiative zu zeigen, Dinge aktiv zu platzieren und das Gespräch zu suchen. Sichtbarkeit entsteht dann nicht nur durc
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben habe ich als sehr individuell und nur eingeschränkt pauschal bewertbar erlebt. Durch das projektbasierte Umfeld ist der Zuschnitt der Themen stark von der jeweiligen Konstellation, dem Kunden und der eigenen Rolle abhängig. Gerade deshalb fällt mir hier eine allgemeine Bewertung schwer. Es gibt ohne Frage spannende, anspruchsvolle und sehr lehrreiche Themenfelder, gleichzeitig ist die Ausgestaltung stark projektabhängig und kaum standardisiert. Ob man Aufgaben als besonders interessant empfindet, hängt daher aus meiner Sicht wesentlich von den eigenen Interessen, dem fachlichen Schwerpunkt und dem jeweiligen Projekteinsatz ab. Ich persönlich habe Erfahrungen in beide Richtungen gemacht.

