Viel Bewegung, viel Verantwortung – spannende Zeit in einer wachsenden Organisation
Gut am Arbeitgeber finde ich
In einer Open Organization zu arbeiten. Nicht orientiert an Hierarchiestufen sondern Zielen und Verantwortungsbereichen. Auch das flexible Arbeiten besonders im mobilen Arbeiten ist für mich besonders wertvoll.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Energie geht hin und wieder verloren, wo Prozesse noch nicht vereinheitlicht sind und sich Abteilungen noch nicht international mit den Kollegen abstimmen. Aber auch hier merkt man spürbare Veränderungen.
Verbesserungsvorschläge
Den eingeschlagenen Weg schneller voranzutreiben, damit interne Themen weniger Zeit fressen und wir uns darauf konzentrieren können im Mark anzugreifen und die Var Group bekannt zu machen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist sehr kollegial und auf Augenhöhe. Vom Praktikanten bis zum Managing Director sind alle per Du. Besonders wichtig zu wissen ist, dass es hier niemanden gibt der einem sagt was zu tun ist. Vielmehr übernimmt man einen Verantwortungsbereich (auch Circle genannt) und entscheidet selbst was zu tun ist, um die Ziele zu erreichen.
Image
Die Firma ist in Deutschland noch kaum bekannt, wird aber immer mehr wahrgenommen. Wer allerdings nach Italien reist, wird schnell merken, dass die Var Group dort eine große Nummer ist.
Work-Life-Balance
Mobiles Arbeiten und echte flexible Arbeitszeiten ermöglichen eine sehr gute Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben. Die Teams arbeiten hauptsächlich hybrid was viel Zeit auf der Straße oder der U-Bahn spart. Die genaue Zeiterfassung macht die Arbeitszeiten transparent und fair für beide Seiten.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden gerade massiv vorangetrieben. Das ist noch nicht bei allen Mitarbeitern angekommen wird aber eine zentrale Rolle einnehmen.
Gehalt/Benefits
Hier gibts realistische Gehälter mit guten Zusatzleistungen wie einer betrieblichen Zusatzkrankenversicherung. Die flexiblen Arbeitszeiten und das eigenverantwortliche Arbeiten bieten für mich persönlich einen deutlicheren Mehrwert als ein paar Euro mehr.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Mit jeder Veränderung wird auch der Blick auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz gelegt. So werden zum Beispiel nur noch Elektro- und Hybridfahrzeuge als Dienstwagen angeboten.
Kollegenzusammenhalt
Der ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Alle ziehen hier am selben Strang und helfen sich gegenseitig. Auch das Teilen von Ideen und Verbesserungen hat sich stark verbessert und ist auf einem sehr guten Level.
Umgang mit älteren Kollegen
Es wird viel Wert darauf gelegt auch älteren Kollegen gerecht zu werden und die Veränderungen so behutsam wie möglich durchzuführen. Besonders bei den Benefits wird aber immer wieder bedacht, dass nicht alle Mitte 30 sind und andere Zielgruppen auch andere Wünsche haben.
Vorgesetztenverhalten
Kein „Top-down“ mehr wie früher, eher partnerschaftlich und komplett eigenverantwortlich. Nicht alle Führungskräfte sind schon gleich weit damit. Die Atmosphäre lebt jedoch vor allem vom Vertrauen in die Mitarbeiter und deren Fähigkeiten.
Da jeder im Open Organization Sinne seinen Verantwortungsbereich hat, gibt es keine klassischen Vorgesetzten mehr. Letztlich gilt dann gerne auch die Leitlinie: Statt alte Lösungen anzupassen, DENK NEU: Fang von vorne an und überlege, wie es heute am besten funktionieren könnte.
Arbeitsbedingungen
Die Ausstattung mit IT-Equipment könnte besser sein. Ansonsten hat man aber alles, was man für ein modernes digitales Arbeiten notwendig ist.
Kommunikation
Die Unternehmensführung als auch die Führungskräfte sind super transparent und kommunizieren mit allen auf Augenhöhe. Durch den Open Organization Ansatz kann ohne Umwege auf die Leiter bestimmter Aufgabenbereiche zugegangen werden. Was die Arbeit super effizient und zielorientiert macht.
Einzig die Kommunikation mit Kollegen in anderen Ländern gestaltet sich noch etwas schwierig. Hier wird aber gerade sehr stark aufgeräumt.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wird großgeschrieben. Sowohl unter den Geschlechtern als auch unter den "Hierarchiestufen" die es im Grunde nicht mehr gibt.
Besonders Väter werden hier nicht komisch angesehen, wenn sie mehr als 2-3 Monate in Elternzeit gehen wollen. Im Gegenteil! Hier werden die Herren sogar ermutigt sich die Zeit zu nehmen.
Interessante Aufgaben
Der Wandel von einer klassisch hierarchisch organisierten Organisation hin zu einer Open Organization ist extrem spannend und anspruchsvoll. Hinzu kommt die Tatsache, dass es nicht eine Organisation gibt, die hier geändert werden muss, sondern viele kleine Organisationen zunächst zu einer zusammenwachsen müssen.
Die Potentiale einer solchen open Organisation sind immens, daher freue ich mich jeden Tag dem Ziel ein Stück näher zu kommen.
