1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Die einzige wirkliche Einarbeitung die ich erhalten habe, war wie ich einen Auftrag, Lieferscheine und Rechnungen schreiben kann, mehr Einarbeitung gab es nicht, bei Fragen zu etwas im ERP System (welches seit mindestens 2 Jahren schon im Unternehmen ist) haben die Kollegen auch nur Vermutungen, das darf man dann selber herausfinden, es gibt auch keine Arbeitsanweisungen/Leitfäden dafür was ich etwas schade finde nach 2 Jahren Nutzung des Systems.
Weist neue Mitarbeiter nicht ab, wenn Sie etwas lernen wollen wie z. B. den Produktionsprozess mitzumachen und zu verstehen. Für Mitarbeiter die nicht aus dieser Branche sind, ist es schon schwer genug die Begriffe zu verstehen. Es macht es deutlich einfacher für das Verständnis, die Aufgaben in der Produktion mal selbst "gearbeitet" zu haben. Das ist bei mir leider nicht passiert, egal wie häufig ich die Kollegen in der Produktion gefragt habe, schade.
Das ERP System ist in gewissen Menüpunkten unlogisch bzw. es muss gesucht werden oder vom Dienstleister freigeschaltet/programmiert werden, was ich bei keinem anderen ERP System bisher so erlebt habe. Es gab mit Sicherheit bei Kauf des ERP Systems eine Schulung für die Mitarbeiter, leider gibt es dazu keine aufschriebe oder Unterlagen vom Dienstleister um Dinge nachzuschlagen. Benutzt man das Hilfe Tool, wird man häufig auch nicht schlauer.
Ich denke es wäre sehr Sinnvoll, anstatt jede Woche einen Termin mit dem Ansprechpartner des ERP Systems zu machen, eine Schulung für die Kollegen zu buchen, damit das System erstmal verstanden wird und dann macht es Sinn einzelne Termine unter der Woche zu buchen um Punkte zu besprechen, die man dann noch nicht Verstanden hat, alles andere ist meiner Meinung nach verschwendeter Zeit.
Meetings werden sehr oft knallhart überzogen, sie werden häufiger gegen Abend angesetzt z. B. um 16:30 -17:30 was an sich absolut kein Problem ist, wenn sich an die Zeit auch gehalten wird. Ich habe ein konkretes Beispiel: Es wurde vom externen Berater ein Meeting für mich und meinen Kollegen an einem Freitag um 8 Uhr morgens angesetzt. Mein Kollege und ich waren um 8 Uhr da, der externe Berater nicht. Demnach wurde das Meeting für spätnachmittag angesetzt, die genaue Uhrzeit kann ich nicht mehr sagen, ich schätze gegen 16:30 -17:30 Uhr. Da sich nach meinem Gefühl eher weniger an die Meeting Etikette gehalten wird und mehr Themen besprochen werden als im Termin vereinbart sind, wurde das Meeting deutlich überzogen unzwar bis mindestens 19 Uhr, weil ich mich da dann mal gemeldet habe nachdem noch ein weiteres Thema angeschnitten wurde und ich ohnehin schon seit 8 Uhr bei der Arbeit war. Ich kann mir vorstellen, dass der Kollege der auch mit mir um 8 Uhr in der Früh da war, noch länger im Meeting saß.
Fazit: Es gibt keine richtige Einarbeitung, man ist nur am Fragen, bekommt keine richtige Antwort, muss sich selber zurechtfinden, so macht es definitiv keinen Spaß, vor allem, wenn man nicht aus der Eleketrotechnik/Laser Branche ist und selbst nach mehrfacher Eigeninitiative etwas lernen möchte eher abgewiesen wird.
Führt eine Meeting Etikette ein, haltet euch an die Themen und vor allem an die Zeitangabe des Meetings.
Die Arbeitsatmosphäre ist in Ordnung, die Wände zwischen den Büros sind sehr dünn, wenn Kollegen*innen laut ärger bekommen, hört man es klar und deutlich durch die Wände.
Ich würde sagen die Work-Life-Balance ist hier wie in jedem 9x5 Job - Das Team fängt zwischen 8:30 - 9:30 an und arbeitet dann 8h durch. Es kann vorkommen das es vom externen Berater eine unterschwellige Frage gibt ob man am nächsten Tag auch um 17:30 geht.
Die Kollegen sind alle sehr Freundlich zueinander
Die Ziele sind realistisch gesetzt, in Konfliktfällen, je nach Fall, kann der Vorgesetzte schon mal gut aus der Haut fahren, das liegt aber dann mehr daran, das Erwartungen und Aufgaben die der Vorgesetzte an die Kolleg*innen schon vor Jahren und nach immer wieder Wiederholten Gesprächen gibt, nicht eingehalten und vergessen werden.
Wichtige Kommunikation passiert häufig auf dem Gang auch, am besten schreibt man sich sofort alles auf. Das kann auch zu Feierabend passieren.
Interessante Aufgaben gibt es definitiv, hat man allerdings Fragen an die Kollegen, muss häufig hinterher "gerannt" werden, Beispiel: In der Produktion aushelfen um den Produktionsprozess und Ablauf besser zu verstehen, ich behaupte das Hilft im Büro und in Meetings deutlich um zu verstehen worüber gesprochen wird. Egal wie häufig ich nachgefragt habe, gab es leider nie wirklich eine Aufgabe oder Zeit dafür, was ich nie Verstanden habe, weil eine ebenfalls neue Kollegin 2 Wochen vor mir in dem Unternehmen angefangen hat und da passt es natürlich.