Manipulativer Führungsstil, mangelhafte Transparenz und Kommunikation ________________________________________
Gut am Arbeitgeber finde ich
Regelmäßige Weiterbildungen, flexible Arbeitszeiten, verschiedene Standorte, es kommt keine Langeweile auf.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern, wenig Kommunikation und Transparenz, konstruktive Kritik wird ignoriert. Auf Eigenverantwortung, Kreativität und Inspiration durch Mitarbeitende wird nur nach außen hin Wert gelegt womit vor allem Mitarbeitende mit sozialem Engagement ausgebremst werden, was wiederum zu einer hohen Personalfluktuation führt.
Verbesserungsvorschläge
Kommunikationstraining und Schulungen im Führungsverhalten sind dringend notwendig
Hierarchieabbau und mehr Eigenverantwortung
wertschätzende Kommunikation sollte echt sein und nicht manipulativ
Die Teamsupervision sollte hin und wieder ohne Vorgesetzte stattfinden
Umgangston gegenüber Klienten und Mitarbeitern verbesserungsfähig
Loyalität gegenüber Kollegen
Konfliktmanagement seitens der Geschäftsführung optimierbar
Arbeitsatmosphäre
Angespannte Atmosphäre, Zeitdruck, keine Zeit für Pausen, nur die Wochenenddienste sind entspannender. Besonders die Klienten leiden unter dem schlechten Klima. Verhältnis der Mitarbeiter zu Vorgesetzten ist von Misstrauen geprägt.
Image
Kommt auf den Standort an: gut bis katastrophal
Work-Life-Balance
befriedigend
Karriere/Weiterbildung
Gute Fortbildungen, aber was man lernt ist kaum in der Realität umsetzbar, denn Innovationen sind unerwünscht und Zeitfresser.
Gehalt/Benefits
durchschnittlich
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt ist kein Thema, soziales Engagement ist nur vordergründig erwünscht, um nach außen zu glänzen. Es geht bei den Klienten eher um Aufbewahrung, was als Aufrechterhalten der Kompetenzen bezeichnet wird.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb des Teams besteht ein solidarischer Zusammenhalt, jedoch werden zu oft Konflikte ausgeblendet bzw. nur hinter vorgehaltener Hand besprochen und nicht offen in der Teamsitzung ausagiert. Viele ducken sich vor der Projektleitung, um nicht zum Sündenbock degradiert zu werden. Eine offene Kommunikation ist unerwünscht.
Umgang mit älteren Kollegen
Ganz gut. Wenn man sich ein dickes Fell zugelegt hat, kann man es mit Auszeiten bis zur Rente gut durchhalten.
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten haben wenig Sozialkompetenz und Empathie. Abwesende Mitarbeiter werden vor anderen Kollegen kritisiert und diskreditiert, autoritärer Führungsstil, wenig Wertschätzung und Unberechenbarkeit sind Standard. Statt Vorschläge, werden Befehle erteilt, welche durch ein vorangestelltes „bitte“ nicht als solche erkannt werden sollen. Aufgabenstellungen sind widersprüchlich, heute so und morgen so. Die Deutungshoheit haben die Vorgesetzten, die Kontrolle wird nicht aus der Hand gegeben.
Arbeitsbedingungen
Vieles ist reparaturbedürftig, es wird gespart.
Kommunikation
Wenig transparente Kommunikation, Kritik wird ausgeblendet. Widersprüchliche Anweisungen.
Gleichberechtigung
Zwischen Geschlechtern ja. Von Inklusion, wie es auf den internen Weiterbildungen gepredigt wird ist wenig zu spüren.
Interessante Aufgaben
Das Arbeitsfeld ist spannend, aber die Unterstützung für die Mitarbeiter und die Umsetzung der hohen idealistischen Ziele mangelhaft.