Das Gesamtpaket aus 45-Stunden-Woche, kaum echten Pausen und minimalen Urlaubstagen steht für mich in keinem fairen Verh
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Atmosphäre im Team ist relativ locker. Man duzt sich, darf Musik hören und Raucherpausen machen.
Die Kollegen sind grundsätzlich in Ordnung und der Umgang untereinander ist meist entspannt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Im Stellenangebot wird eine Festanstellung vermittelt, tatsächlich erhält man jedoch einen befristeten Arbeitsvertrag. Erst im Vertrag wird dies deutlich.
Auch beim Gehalt entsteht zunächst ein falscher Eindruck. Die angegebenen ca. 2700 € brutto wirken für eine Vollzeitstelle zunächst akzeptabel. Allerdings wird im Vorfeld nicht erwähnt, dass es sich um eine 45-Stunden-Woche handelt. Das erfährt man erst beim Blick in den Arbeitsvertrag. Rechnet man das auf den Stundenlohn herunter, ist die Bezahlung für die Arbeitszeit und Verantwortung zu wenig. Paar Cent unter Mindestlohn ist zu wenig!
Im Arbeitsalltag gibt es außerdem keine echten Pausen. Man darf zwar am Platz essen, muss aber jederzeit ans Telefon gehen und verfügbar bleiben. Bei einer 45-Stunden-Woche ist das aus meiner Sicht nicht akzeptabel.
Die 24 Urlaubstage entsprechen lediglich dem gesetzlichen Minimum.
Überstunden werden erwartet, allerdings gibt es kein klares Zeitkonto oder transparente Regelung, wie diese ausgeglichen werden.
Zusätzlich wird es gerne gesehen, wenn Disponenten einen Personenbeförderungsschein (P-Schein) haben, falls einmal Fahrer fehlen. Die Kosten dafür muss man jedoch selbst tragen, obwohl dieser für das Unternehmen von Vorteil ist.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Transparenz bereits im Stellenangebot. Wenn es sich um eine 45-Stunden-Woche handelt oder der Vertrag befristet ist, sollte das klar kommuniziert werden und nicht erst im Arbeitsvertrag auftauchen.
Außerdem sollten echte Pausen ermöglicht werden, statt nur „am Platz essen und jederzeit ans Telefon gehen“. Bei einer 45-Stunden-Woche ist eine richtige Pause absolut notwendig.
Überstunden sollten über ein klares Zeitkonto geregelt werden, damit Mehrarbeit fair ausgeglichen wird.
Wenn ein Personenbeförderungsschein gewünscht oder erwartet wird, sollte das Unternehmen die Kosten dafür übernehmen.
Arbeitsatmosphäre
Locker
Kommunikation
Nicht vorhanden
Kollegenzusammenhalt
Belügen sich selber, aber scheint zu klappen
Work-Life-Balance
Naja 45 Stunden Arbeit die Woche ohne Pause
Vorgesetztenverhalten
Der Führungsstil wirkte auf mich sehr hierarchisch und stark auf Selbstdarstellung ausgerichtet. Während der Erfolg des Unternehmens häufig hervorgehoben wird, stehen die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung der Mitarbeiter aus meiner Sicht nicht im gleichen Verhältnis zur erwarteten Leistung.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit selber kann Spaß machen.
Arbeitsbedingungen
Gar nicht gut. Wenig Geld, mehr Stunden.
Gehalt/Benefits
Unter dem Mindestlohn selbst wenn es nur paar Cent sind.
Image
Im aufbau
Karriere/Weiterbildung
Naja wenn man selber investiert dann eventuell.