Gut am Arbeitgeber finde ich
junges Unternehmen mit vielen Möglichkeiten wenn diese einem gegeben werden
super ausgerüstete Studios mit preisgerechten Mitgliedschaften
Vertriebsstruktur
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
interne Kommunikation
Verwaltung
einige Führungskräfte
Verbesserungsvorschläge
Mehr Qualität bei Mitarbeitern/Führungskräften. Es ist unglaubwürdig ein Premium-Studio zu führen, wenn die "Trainer" nur aus Azubis/Studenten (größtenteils noch ohne Lizenz) und Vollzeit-Mitarbeitern ohne Ausbildung/Studium/Lizenz bestehen.
Mehr Qualität in der Verwaltung oder den Mitarbeitern (oder zumindest den Clubmanagern) mehr Rechte geben. Probleme mit Mitgliedern können im Studio selten gelöst werden, sondern nur in Zusammenarbeit mit einer nicht erreichbaren Verwaltung, welche dann auch kaum Wissen/Erfahrung haben.
Mehr Struktur im Anleiten von neuen Mitarbeitern/Azubis/Studenten
Mehr Sorgfalt bei der Auswahl von Führungskräften
Arbeitsatmosphäre
Die meiste Zeit verbringt man mit seinen Kollegen bzw. Mitgliedern, sodass überwiegend eine spaßige Atmosphäre herrscht. Da regelmäßig auch Probleme den Alltag bestimmten, war die Atmosphäre in diesen Fällen nicht mehr schön. Aber das macht einen eher geringeren Anteil der Arbeit aus.
Karrierechancen
Mit Vitamin B hat man hier große Chancen, Qualifikation ist hier kein entscheidender Faktor. In Aussicht gestellt Verbesserungen waren letztlich auch nur als Motivation gedacht, aber nie ernsthaft so gemeint. Aber es gibt im Unternehmen auch Menschen die sich ihre Stelle verdient haben. Die Vorgesetzten während meiner Zeit leider überwiegend nicht.
Arbeitszeiten
Schichtdienst wie man es in der Fitnessbranche erwarten kann. Je nach Clubmanager und Kollegen kann man da bei gelegentlichen wichtigen Anliegen auch Wünsche im Arbeitsplan haben. Nur leider sind öfter mal Mitarbeiter/Clubmanager krank gewesen bzw. haben gekündigt und dazu noch Azubis/Studenten die Anwesenheit in der Schule/Uni hatten. Dadurch ergaben sich leider häufig eine geringe Anzahl an Mitarbeitern und kurzfristige Änderungen.
Ausbildungsvergütung
Verglichen mit Kommilitonen könnte es besser sein, geht aber auch definitiv schlechter. Daher bin ich damit zufrieden gewesen. Nur mit der Pünktlichkeit der Gehaltszahlung hat das Unternehmen seine Schwierigkeiten.
Die Ausbilder
Es finden viele interne Schulungen statt, was definitiv in einigen Aspekten sehr hilfreich ist. Diese werden zumeist vom Clubmanager gehalten, sodass die Qualität dieser Schulungen stark von diesem abhängig ist. Da ich insgesamt 5 verschiedene Clubmanager in meiner Zeit hatte, ist ein einheitliches Fazit diesbezüglich nicht möglich. Für die Ausbildung/Studium wäre es allerdings hilfreich, wenn diese Schulungen auf anstehende Prüfungen/Trainerlizenzen ausgerichtet sind. Eine sinnvolle Struktur zwischen internen Schulungen und Ausbildung/Studium ist leider nicht vorhanden.
Spaßfaktor
Das Beste an der Arbeit sind die Mitglieder und mit diesen zu arbeiten macht fast immer Spaß (Ausnahmen bestätigen die Regel). Auch mit den Kollegen kann man sich überwiegend gut verstehen. Leider gibt es unzählige Punkte die einem den Spaß verderben, welche immer mal wieder den Alltag bestimmen. Mangels kompetenter Bearbeitung von Problemen wird man häufig allein gelassen, sodass es Tage gibt an denen an Spaß nicht zu denken ist.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die hauptsächliche Arbeit dreht sich um den Verkauf von Mitgliedschaften. Danach erfolgt dann alles rund ums Thema Training. Dazu kommen noch viele Nebentätigkeiten wie Putzen, Beschwerdemanagement, Putzen, Instandhaltung, Putzen, Inventur, Putzen und weitere kleine Aufgaben. Schade ist, dass obwohl es im Unternehmen Möglichkeiten gibt noch mehr verschiedene Bereiche (Marketing, Verwaltung, Expansion, etc.) kennenzulernen und neue Ideen reinzubringen, dies nicht ermöglicht wird.
Variation
Es gibt einiges zu lernen und zu erledigen, auch wenn dem Clubmanager Arbeit abgenommen werden muss kann man seine Tätigkeitsfelder ausweiten. Langweilig wird es selten (außer Corona lässt normales Arbeiten nicht zu). Aber wie schon in Aufgaben/Tätigkeiten beschrieben: Es wäre mehr möglich.
Respekt
Unter Kollegen herrscht überwiegend ein gutes Verhältnis. Leider gilt dies nicht für Führungskräfte. So wird auf Schulungen groß verkündet, dass das Unternehmen "Leader" braucht, sich dann aber auf Führungsebene als klassischer Boss verhalten. Wenn dann auch noch die Geschäftsführung Handwerker losschickt die Studenten/Azubis ihre Geringschätzung diesen gegenüber ausdrückt empfinde ich dies als wenig respektvollen Umgang. Werden Probleme klar und direkt geäußert, so wird man lautstark kleingemacht und die Probleme ignoriert. Ich weiß, dass es im Unternehmen auch anders geht, aber nicht mit den Vorgesetzten während meines Studiums.