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Vorsicht vor kleinen Familienbetrieben

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat 2025 eine Ausbildung zum/zur Mediengestalter im Bereich Marketing / Produktmanagement in Ellwangen abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man konnte seinen Hund zum Arbeitsplatz mitbringen und die Parksituation war gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu viel um hier alles zu benennen. Vorsicht vor "Familienbetrieben". Oft herrschte hier eine gewisse Blindheit was das eigene Verhalten der gleichzeitigen Familienmitglieder & Mitarbeiter anging.

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf das Wohl der Mitarbeitenden achten und ernst nehmen. Sich fragen warum es so eine hohe Mitarbeiter:innen-Fluktuation gibt und dahingend an sich arbeiten. Sich weiterbilden oder an Schulungen teilnehmen wie man wertschätzend und freundlich miteinander umgeht. Lernen in Gesprächen sachlich zu bleiben ohne schnell laut oder vorwurfsvoll zu werden. Sich fragen ob man wirklich dazu bereit ist Azubis einzulernen bevor man diese einstellt. Azubis nicht als "billige Arbeitskräfte" sehen.

Arbeitsatmosphäre

Auch hier leider keine 0-Sterne-Vergabe möglich. Sexistische, ableistische, homophobe Witze, viele unter der Gürtellinie, waren fast täglich zu hören. An vielen Tagen konnte man froh sein wenn man überhaupt eine Begrüßung oder Verabschiedung zurück bekam. Schon nach der ersten Krankmeldung hörte man auch nichts mehr von einer guten Besserung etc. Es gab keine neutrale Person an die man sich wenden konnte.

Karrierechancen

Mindestlohn, keine Entwicklung nach oben bekannt

Arbeitszeiten

Relativ strikt. Man konnte zwar etwas variieren aber jegliche Überstunden verfielen nach einem Monat.

Ausbildungsvergütung

Etwas über dem Durchschnitt, manche Berufschul-Klassenkamerad:innen bekamen noch weniger

Die Ausbilder

Viel Fachwissen aber wenig bis kaum Zeit dieses zu vermitteln. Fehler werden unter die Lupe genommen und Erfolge kleingeredet.

Spaßfaktor

Mobbing und Ausgrenzung schränkten den Spaß am Arbeitsplatz erheblich ein. Die ersten Wochen ist man noch gerne dort zur Arbeit gegangen aber das legte sich schnell. Bauchschmerzen und viele andere körperliche/mentale Symptome da man schon am Vortag Angst vor dem nächsten Tag hatte.

Aufgaben/Tätigkeiten

Unterschiedliches: Digitaldruck-Aufkleber, Schilder, Werbeanlagen, Schaufensterbeschriftungen...
Auch wenn man eine dieser Aufgaben noch nie zuvor gemacht hatte, sollte man diese schnell und fehlerfrei mit minimalem Briefing und am besten im Alleingang (wie gesagt Ausbilder kaum Zeit) erledigen.

Variation

Viel Variation, man konnte auch in andere handwerklichere Tätigkeiten reinschnuppern und aushelfen. Handwerkliche helfende Abwechslung wurde gerne angenommen.
Dies wurde leider überschattet von den vielen Azubi-Aufgaben, wie:
Tägliches akribisches Kaffemaschinen-Putzen, Staubsaugen, täglicher Gang zum Einkaufsladen nebenan um allen Mitarbeitedenden private Einkäufe zu besorgen (dazu gehörten z.B. regelmäßig Zigaretten + Alkohol oder auch Kleidungstücke wie Strumpfhosen)und die zugehörige Bargeld-Kasse zu managen.
Wenn etwas davon nicht wie gewünscht ausgeführt wurde, gab es negative WhatsApp-Nachrichten oder herablassende Kommentare.

Respekt

0 Sterne sind hier leider nicht möglich. Empathie, Feingefühl, Anerkennung (vor allem von Grenzen) waren leider nicht vorhanden. Ausgrenzung, Lästern und verbale Attacken standen auf der Tagesordnung, vor allem gegenüber machtlosen Azubis. Mindset von vor 40 Jahren. Leider keine moderne Weiterentwicklung des Arbeitsumfelds. Zitate wie "Vor 40 Jahren war das aber noch Standard".

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