Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

WEPTECH 
elektronik 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Arbeitgeber mit gutem Potential das nicht effizient genutzt wird

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei WEPTECH elektronik GmbH in Landau in der Pfalz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Die einfachen Mitarbeiter im Produktionsbereich gehen untereinander sehr Freundlich und respektvoll miteinander um.
- kostenlosen Kaffee, Wasser und Obst
- Es gibt ein schönes Sommerfest was im Innenhof stattfindet und eine Weihnachtsfeier.
- verschiedene Interne Sprachkurse (endlich mal, wurde auch Zeit)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Führung und Management – die größten Kritikpunkte
Die Führung in den einzelnen Abteilungen – auf allen Führungsebenen – ist in jeglicher Hinsicht problematisch. Vertrauen, Wertschätzung und klare Orientierung existieren kaum, und das ist aus meiner Sicht das Kernproblem,
das sich auf alles Weitere auswirkt („Der Fisch stinkt vom Kopf“).
- In den Umkleiden gibt es keine Toiletten (wer so was geplant hat...),
Die Toilette der Verwaltung dürfen ja nicht vom normelen arbeitenden Volk benutzt werden.
- Neue Mitarbeiter steigen mit besseren Konditionen (Urlaub, Gehalt,..) ein als langjährige Mitarbeiter auf gleichen oder ähnlichen Positionen.
- Es werden Überlastungsanzeigen von Mitarbeitende nicht ernst genommen. Beim ersten Mal gibt es zwar eine Reaktion, danach wurden die Hinweise aber nicht weiter aufgearbeitet, Konsequenzen gezogen oder Verbesserungen umgesetzt.
Solche Situationen verdeutlichen, dass Verantwortung nicht wahrgenommen und Probleme nicht nachhaltig gelöst werden.

Verbesserungsvorschläge

Erfahrene Mitarbeitende haben bereits zahlreiche Punkte kritisch hinterfragt und konkrete Verbesserungsvorschläge eingebracht. Leider werden diese meist gar nicht gehört oder sofort abgetan, sodass viele das Interesse verloren haben und zunehmend frustriert sind. Um die Situation nachhaltig zu verbessern, sind aus meiner Sicht folgende Maßnahmen dringend notwendig:
- Abteilungsleitungen müssen erfahren, kompetent und wirklich vorbildlich sein. Sie dürfen nicht nur Selbstdarsteller sein, die ihre Position für den eigenen Vorteil nutzen. Eine gute Führungskraft muss aktiv als Bindeglied zwischen Team und Geschäftsleitung agieren, klare Strukturen vermitteln, Qualität sichern und die Mitarbeitenden motivieren. Sie sollte zeigen, wie Zusammenarbeit funktioniert, Konflikte lösen und Verantwortung tragen, nicht nur koordinieren, sondern echte Orientierung bieten.
- Offene, wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe etablieren. Konstruktives Feedback ernst nehmen, transparent darauf reagieren und nicht abtun.
- Teambildung und Zusammenhalt fördern, verbindliche Einarbeitung und Mentoring für neue Mitarbeitende einführen, um Einzelkämpfertum zu reduzieren und den Teamzusammenhalt zu stärken.
- Erfahrung älterer Mitarbeitender sichtbar anerkennen und wertschätzen. Leistung und Engagement der Mitarbeitenden erkennen und ernst nehmen, nicht nur auf Selbstdarstellung setzen. Urlaubs- und Weihnachtsgeld wie es in Industriebetrieben üblich ist einführen.
- Um Struktur und Organisation zu ermöglichen müssen klare Abläufe, überprüfbare Prozesse und verlässliche Dienstpläne geschaffen werden, an die sich dann auch gehalten werden muss, damit Chaos und ständige Planänderungen vermieden werden.
- Für ein Erscheinungsbild nach außen sollten einheitliche Arbeitskleidung für den Produzierenden Bereich angeschafft werden um ein einheitlich stimmiges Bild für Kunden abzugeben.
- Für eine Work-Life-Balance & Entlastung sollten die Dienstpläne verlässlich gestaltet, Überlastungen ernst genommen und Möglichkeiten das Mitarbeitende nach der Arbeit auch abschalten und entspannen können geschaffen werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist dauerhaft angespannt und von Gereiztheit geprägt. Man hat das Gefühl, nicht gehört oder ernst genommen zu werden, was viele Mitarbeitende inzwischen in eine Haltung der Resignation gedrängt hat. Engagement oder Motivation sind kaum noch spürbar. Ein klares Zeichen dafür, dass das Vertrauen in gemeinsame Aktivitäten und in die Wertschätzung durch den Arbeitgeber verloren gegangen ist. Insgesamt herrscht das Gefühl, dass der Abwärtstrend nicht mehr aufzuhalten ist.

Image

Ist vielleicht besser als es geredet wird, aber an jedem Gerücht ist meist auch ein Krümel Wahrheit.

Work-Life-Balance

Eine Work-Life-Balance existiert leider nur in der Verwaltung (Einkauf, Personalwesen, Finanzbuchhaltung, Auftragsmanagement,...) in den Fertigungsabteilungen gibt es leider nur eine Work-Work-Balance, ist vor allem dem Schichtbetrieb geschuldet. Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist hier kaum möglich, für die meisten Beschäftigten wird es zunehmend schwieriger, nach der Arbeit wirklich abzuschalten.
Letztlich wird sehr viel auf dem Rücken der Mitarbeitenden ausgetragen – und das spürt jeder.

Karriere/Weiterbildung

Wer hier Karriere machen möchte, braucht vor allem eines:
er muss sich gut verkaufen zu können. Fachliche Qualifikation, praktische Erfahrung oder Kernkompetenzen spielen dagegen kaum eine Rolle.
Die Messlatte für fachliches Können ist so niedrig, dass man mit viel Blenden und Reden erstaunlich weit kommt, ohne tatsächlich etwas draufzuhaben. Gleichzeitig haben ehrliche, direkte oder kritisch denkende Mitarbeitende kaum Chancen. Alles, was Kritik oder konstruktive Verbesserungsvorschläge darstellt, wird nach Möglichkeit unterbunden.
Wer Karriere machen will, muss also vor allem Blenden, gut reden und seine Meinung lieber für sich behalten.
Wer sich weiter bilden möchte muss das auf eigene Initiative tun, die Vorgesetzen sehen da eher keinen Barf.

Gehalt/Benefits

In den Produzierenden Bereichen knapp über dem Mindestlohn, Es wurde mal ein ERA ähnliches System eingeführt, wird aber nicht wirklich gelebt. Vereinbarungen aus Mitarbeitergesprächen werden auch nicht wirklich vollständig umgesetzt.
Wie der Gehaltsspiegel in den Administrativen Bereichen ist, kann ich nicht beurteilen!
Leider gibt es weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld, es sind aber anscheinen Überlegungen im Gange diese einzuführen.
Wann das aber ist steht wohl in den Sternen.
Es gibt zwar eine Betriebliche Altersvorsorge, wird aber meines Wissens nicht zusätzlich gefördert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Eine einfache Mülltrennung erfolgt immerhin, für viele ist aber nicht klar wo, was, wie intern verbracht werden muss.
Da gibt es noch viel Luft nach oben.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den direkten Kollegen ist ganz ok, man hilft und respektiert sich gegenseitig, es ist aber auch das einzig Positive.
Wird aber leider durch die hohe Fluktuation immer schwieriger.
Mit dem Zusammenhalt zu Kollegen anderen Abteilungen muss man allerdings sehr vorsichtig sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden ist alles andere als wertschätzend.
Jahrelange Erfahrung und Wissen werden kaum anerkannt; stattdessen werden Hinweise und Erwartungen schlichtweg übergangen oder mit Formulierungen wie „das ist jetzt so“ abgetan.
Veränderungen werden ständig propagiert aber nicht wirklich konsequent umgesetzt. Echte Anerkennung für die Expertise der älteren Kolleginnen und Kollegen findet jedoch nur sehr selten statt. Dies führt zu Frustration, Resignation und einem Gefühl, dass die eigene Arbeit und Erfahrung nichts zählen.

Vorgesetztenverhalten

Von Führung im klassischen Sinne – Vorbildfunktion, Führen, Leiten, Qualitätssicherung – ist leider nur sehr wenig zu erkennen. Wichtige Themen wie Belastungs- oder Überlastungsanzeigen werden nur schleppend angegangen oder ignoriert: Trotz mehrfacher Meldungen kommt es zu keinerlei nachhaltigen Reaktionen oder Verbesserungen. Probleme werden nicht gründlich aufgearbeitet, Fehler nicht konsequent analysiert, alles wirkt wie ein Schnellschuss ohne Konzept.

Arbeitsbedingungen

Im Fertigungsbereichen eindeutig zu laut, in einigen Bereichen viel zu eng und zu schlechte Lüftung.
In den Verwaltungsbereichen Großraumbüros, dadurch ein hoher Geräuschpegel.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen den Mitarbeitenden funktioniert noch halbwegs, ist aber auch dort zunehmend schlechter geworden. Besonders problematisch ist jedoch die Kommunikation seitens der vermeintlichen Führungskräfte: Sie wirkt schwach, kaum greifbar und es fehlt an einer klaren Linie. Begriffe wie „Austausch auf Augenhöhe“ oder „offene Tür“ werden zwar gerne in den Raum gestellt, tatsächlich gelebt wird davon jedoch nicht viel. Statt echter Offenheit und Transparenz bleibt es bei Lippenbekenntnissen, und man hat nicht das Gefühl, dass ehrliches Feedback oder konstruktive Kritik wirklich gewollt sind.
Die Kommunikation mit anderen Abteilungen lässt sehr zu wünschen übrig. Die Kommunikation in der Führungsetage Erfolgt ausschließlich untereinander, Informationen werden für die Mitarbeiter leider meist nur durch Flurfunk bekannt.
Man hätte eigentlich ein gutes adequartes Medium zur Information in der Kantine zur Verfügung, es wird aber leider vorwiegend für unnötige Informationen zu Veranstaltung in und um Landau missbraucht.
Wenn die Kantine als zentraler Ort nicht für betriebsinterne News oder wichtige Updates genutzt wird, schalten die Mitarbeiter irgendwann mental ab.

Interessante Aufgaben

Ein einfacher Arbeiter im Produktionsbereich hat keine Einflussmöglichkeiten auf seine Aufgaben.


Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Ann-Kathrin GötzeMitarbeitervertretung

Vielen Dank dafür, dass du dir die Zeit genommen hast uns ein so ausführliches Feedback zu geben. Deine konkret geschilderten Situationen ermöglichen uns, an den erforderlichen Stellen noch einmal genauer hinschauen. Zu all deinen Punkten hier Stellung zu beziehen, würde den Rahmen sprengen. Ich möchte dich aber herzlich einladen, deine Themen im persönlichen Austausch mit der MAV zu besprechen.

Loading...
Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.