1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Kleines Unternehmen mit flacher Hierarchie.
Seilschaften und Kumpaneien in dem kleinen Unternehmen, hoher Anteil an Routine, bemerkenswert geringe Sozialkompetenz der Führungskräfte. Wenig Bewusstsein für Gefahren am Arbeitsplatz mit der Folge von Arbeitsunfällen.
Ganz dringend die Sozialkompetenz der Führungskräfte entwickeln. Zusagen und Versprechen an Mitarbeiter einhalten. Gesetzliche Vorgaben (Arbeitsrecht, Arbeitsschutz, Gewerbeordnung, Sozialvorschriften, Güterkraftverkehrsgesetz) einhalten. Arbeitsunfälle effektiv verhüten.
Von den Vorgesetzten wird wenig für ein gutes Arbeitsklima getan. Die Gesamtathmosphäre ist von latenter Aggression und unbearbeiteten Konflikten geprägt. Die Führungskräfte arbeiten oft gegeneinander und geben widersprüchliche Anweisungen.
Die Arbeitszeitregelung entsprach zu meiner Zeit nicht den gesetzlichen Vorgaben. Spontane Überstunden in erheblichen Umfang machte eine Freizeitplanung oft unmöglich. Andererseits zeigte man sich flexibel, wenn es um persönliche Termine ging.
Es gibt kein ökologisches Bewusstsein in dem Unternehmen.
Es gibt keine karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Unter den Kollegen wird zusammengearbeitet, es gibt aber eine klare Abgrenzung zu Vorgesetzten.
Es werden auch ältere Mitarbeiter eingestellt und beschäftigt. Das liegt sicher auch am fortgerückten Alter der Führungskräfte.
Mitarbeiter werden nicht in Entscheidungen einbezogen. Ich habe erlebt, dass Vorgesetzte wiederkehrend erheblich gesetzeswidrige Arbeitsanweisungen erteilten (z.B. Fahren von LKW ohne Fahrerlaubnis oder stark überladen). Arbeitsrechtliche Selbstverständlichkeiten werden übergangen. Das Nichtraucherschutzgesetzt fand zu meiner Zeit keine Anwendung. Führungskräfte reden öffentlich schlecht und herabwürdigend über andere Führungskräfte und Mitarbeiter.
Die Arbeitsbedingungen entsprechen dem Durchschnitt.
Es finden keinerlei Meetings statt, Informationen bekommt man keine bzw. nur "hinten rum" und wird vor vollendete Tatsachen gestellt (z.B. Einführung von Samstagsarbeit ohne vorheriges Gespräch).
Es wird der Mindestlohn gezahlt.
Die Hälfte der Führungskräfte ist weiblich.
Die Aufgaben entsprechen dem Arbeitsaufkommen des Unternehmens. Es gibt allerdings wenig Gestaltungsspielraum für Veränderungen und keine Mitsprache.