39 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
39 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
39 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
vernünftiger job, Leute ok, lerne was. alles gut.
Ein wenig egoistisch ist man ja auch, von daher gefällt mir für mich die Ausrichtung mit Blogger Relations und verschiedenen Units für Content und so sehr gut. Kann man sich Erfahrungen ziehen und potentiell auch später einsetzen. Die Kunden sind durchweg spannend und interessant. Außerdem kann man mit allen Leuten gut reden. Und besonders gut finde ich es, dass alle Leute von Beginn an (egal ob Volo oder erfahrener) voll eingesetzt werden und Verantwortung bekommen. Wird zwar in einigen Kommentaren gerne als "zuviel Druck" und so bezwichnet, ich finde das gut. Weiter so!
Sehr gut! Spannende Kunden, gute Produkte, passt.
Liegt an einem selber. Wenn sich heir einige gemobbt fühlen oder unter Druck, ist das für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Allerdings ist es wie anderswo auch: Leute, die einfach nur schlecht sind oder falsch, fangen immer schnell an zu meckern und über alle anderen zu meckern. "Die da oben" und so find eich persönlich ganz furchtbar! Aber naja, so ist es. Versgaer gibt es überall und meckern ist ja auch einfach... gerade in Foren und so..
Passt.
Generell ist der Zusammenhalt sehr gut, allerdings muss man auch sagen, dass es Leute gibt, die man mehr mag und andere halt nicht ;-)
Alles ok, keine besonderen "Ausreißer". Nette Leute, manche näher an einem dran, andere weniger.
Der Aufgabenbereich ist top! Sehr spannende Aufgaben, gute Ausrichtung. Dynamisch in der Entwicklung. Mag ich!
Die Kollegen sitzen aufgrund des ständigen Drucks von oben alle in einem Boot und es entwickelt sich schnell ein Gemeinschaftsgefüge - trotz ständiger "Jobwechsel". Die Kunden sind attraktiv und die praktische Arbeit hilft bei der eigenen Karriere.
Ich möchte an dieser Stelle der Bewertung „Nicht zu empfehlen“, vom 13.11.2015, zustimmen. Auch meine Kritikpunkte befassen sich fast ausschließlich mit dem Standort Krefeld, auch wenn man sich als Arbeitnehmer anderer Standorte bewusst sein muss, den Druck aus Krefeld immer zu spüren.
Hier schreiben aktuelle Mitarbeiter, angestachelt von oben, offensichtlich positive Reviews. Selbst damals erlebt. Nach anfänglicher Heuchelei und viel gespieltem Miteinander merkt man schnell: der Führungsstil ist maximal falsch. Damit meine ich nicht, dass der „Standort“ Hamburg aus einer Person besteht (dreist). Damit meine ich auch nicht, dass Mitarbeiter das Miteinander loben. Grenzt man die Chefetagen aus, mag das sogar zutreffen.
Ein wichtiger Punkt: Die Führungsetage ist auch auf privaten Wegen miteinander verbunden. Das ist wichtig zu wissen, hinsichtlich der folgenden Absätze. Manche Dinge werden bewusst nicht weitergegeben oder verfälscht vermittelt, wenn sich überhaupt jemand traut bei der Konstellation den Mund aufzumachen.
Kreativer Input wird anfänglich noch positiv aufgefasst. Gespielte Freundlichkeit. Das heißt aber nicht, dass hier eigenverantwortlich gearbeitet werden darf, oder Kritik erwünscht ist. Solche Dinge werden in der Kommunikation zwischen oben und ganz oben im Keim erstickt. Ständige Kontrolle sowie Kritik im scharfen Ton sind Alltag. Wer einmal die Gunst von „ganz oben“ verloren hat wird von dort an nur noch wahrgenommen, wenn Meetings es nicht anders zulassen.
Ab der ersten Arbeitswoche wird deutlich, dass alle Mitarbeiter zu 110 Prozent ausgelastet sind. Hören will das dort aber niemand. Stattdessen hagelt es Vorwürfe mangelnder Motivation, während weiter munter Aufträge an Land gezogen werden. Es gibt vereinzelt Kollegen dort, die so manipulierbar oder eingeschüchtert sind, dass sie mehrere Überstunden und Wochenendarbeit wortlos hinnehmen. Wer das nicht will, wird angeprangert. Intern heißt es dann: „So ist die Branche nun mal“ oder "Man muss der Typ dafür sein". Manche gehen deshalb, viele werden gegangen. Von Wachstum kann hier keine Rede sein.
Die Arbeitsweisen sind inakzeptabel von Aufgabenverteilung über Konzipierung bis Fahrplan. Während von oben außer Wünschen nur Planlosigkeit kommt, lastet der Großteil der Aufgaben auf Praktis und Volontären, die natürlich als Berater kommuniziert, aber nicht bezahlt werden.
Gesprächspartner werden bei Telefonaten belogen, Führungskräfte „schauspielern“ Kompetenzen. Ausbaden müssen es die, mit dem geringsten Gehalt. Während die eigenen Mitarbeiter sich täglich rechtfertigen und protokollieren müssen, was sie geschafft haben, telefoniert und/oder streitet sich ein Teil der besagten Führungsebene während der Arbeitszeit im Raum munter mit Verwandten, klärt private Angelegenheiten oder schaut laut Videos. Wehe aber, der Mitarbeiter macht seinen ersten Fehler. Der Ton wird lauter, Telefonate werden abgebrochen, Lob vermieden usw. Das geht in diesem Unternehmen bis hin zu Mobbing. Verbale Entgleisungen, cholerische Vorwürfe, regelmäßige Abfragen von Arbeitspensum und Geleistetem, Zettel auf Bildschirmen – und das alles vor den Kollegen.
Dabei glänzen die hier kritisierten Verantwortlichen selbst mit Leistungsmangel und Vergesslichkeit. Von den wenigen echten Beratern, die meistens Quereinsteiger sind, wird mehr geleistet. Bezahlung und Urlaubstage wären hier bei all den Dingen, die falsch laufen, sogar noch angemessen – würde es nicht die Unmengen von Überstunden geben, die weder bezahlt, noch alternativ honoriert werden. Die Rede ist hier von möglichen 1-3 Überstunden täglich, egal ob Berater oder Praktikant.
Die Krönung des Ganzen ist dann, dass all das mit Erfahrung, Karriere und Lerneffekt schöngeredet wird. Von Weiterbildungsmöglichkeiten wird gepredigt, dank ständigem Zeitdruck aber nie etwas langfristig umgesetzt. Ich möchte abschließend wirklich vor dieser Agentur warnen. Hier wird gemobbt, gelogen, geheuchelt. Das Klima ist unterirdisch. In der PR gibt es viele schwierige Agenturen, das ist sicher. Aber diese hier ist schlichtweg ungesund.
Ich denke nicht, dass Verbesserungen hier möglich sind, da die Kritisierten hier das Sagen haben und den Laden besitzen.
Hier würde ich gerne mehr Sterne geben. Aber das wird jetzt wieder gut. Da bin ich sicher und werde meins beitragen. Die Stimmung innerhalb der gesamten Gruppe ist schon wirklich gut. Jeder bringt eine andere Kompetenz mit: Da sind onliner, journalistische Hintergründe und PR.
Auf familiäre Situationen wird sehr viel Rücksicht genommen. Ob Kinder krank sind oder ein Schultermin ansteht - kurze frühzeitige Info und Absprache im Team reicht aus. Jeder wird als Erwachsener behandelt. Das heißt, mir wird zugetraut, dass ich weiß, wann ich länger bleibe und wann ich zur normalen Zeit gehe. Wenn es gerade andernorts "brennt" wie nach Stechuhr zu gehen, ist eher nicht so mein Ding. Habe ich aber als Anspruch von Kollegen durchaus gehört. Das ist ihre Entscheidung. Aber ein Gruppenzwang oder gar erwartete Überstunden gibt es nicht. Was nicht heißt, dass es keine Überstunden gibt. Das Pensum ist hoch, die Projekte anspruchsvoll. Gerade für jemanden mit weniger Erfahrung dauern manche Dinge länger. Aber das sollte normalerweise nicht überraschen, wer aus dem Studium kommt. Tut es dann doch oft. Das Management sieht gerne, wenn man seinen Job in der Normalzeit macht. Peaks gibt es dennoch immer wieder mal. Dafür sind es aber Peaks und nicht das Normale.
Karrieren werden nicht spontan nach Vakanz vergeben und auch nicht nach der Anzahl verbrachter Jahre. Das überraschte durchaus auch schon manchen, dass es in einem regelmäßigen Reviewprozess Ziele und Ergebnisse abzugleichen gilt. Und je größer mein Erwartungshorizont ist, desto intensiver die Leistung, die ich erbringen muss. Dafür habe ich dann aber auch Entwicklungsfelder, in die ich mich hineinbewege und mir regelmäßig Feedback einhole, wie ich stehe. Das geht manchen vielleicht ans Ego, aber die Bewertung über Ziele oder Objectives, wie man hier sagt, macht etwas sehr individuelles doch schon auch vergleichbar.
Ich habe mich vorher informiert bei DPRG und anderen Quellen. Mehr hat man immer gerne, aber die Gehälter sind, soweit ich es beurteilen kann, nicht nur fair, sondern eher am oberen Rand. Mit jedem Karrieresprung gibt es auch mehr. Ich habe vor, einfach immer gut zu sein.
München hat viel Unruhe erlebt. Darin aber nur die "Schuld" bei denen, die bleiben zu suchen, find ich nicht korrekt. Das hat für mich auch nichts mit Zusammenhalt zu tun, die Verantwortung nur von sich und auf "die Anderen" zu weisen. Ich empfinde im Gegenteil den Support aller Standorte als sehr stark und motivierend. Auch wenn ich mal etwas nicht weiß. Ob Praktikant/In oder Chef, jeder unterstützt und ist dabei. Nicht jeder kann sich vielleicht zwischen mehreren Aufgaben selber strukturieren. Ein gewisses Mass an Selbstmanagement gehört dazu. Das führte in der Vergangenheit eher dazu, dass auch mal ohne Info etwas sang und klanglos nicht gemacht wurde und dafür Kollegen dann einsprangen. Selbst so etwas wird noch fair und offen unter den Kollegen gehandhabt. Nein, die Rasiermesser packen offensichtlich eher die Leute im Nachhinein aus, die Grund hatten oder diesen sahen, zu gehen. Da kann man nur sagen, hoffentlich verhalten sie sich anderswo auch anders.
Die Geschäftsführung und einige weitere KollegInnen sind bereits um oder über 45+ - von daher hätte ich jetzt keine Sorge, in dieses Alter zu kommen. Da wird die Erfahrung eher gewertschätzt.
Ich fühle mich ernst genommen von meinen Vorgesetzten. Die standortübergreifenden Updates helfen zudem, Entwicklungen besser einzuordnen. Mancher ehemalige Kollege hatte zwar den Eindruck, er müsse alles wissen und solle alles kommentieren, aber weil dies nicht mein erster Job ist, weiß ich aus Erfahrung, ein guter Chef erzählt etwas dann, wenn die Zeit dafür reif ist. So erlebe ich es hier zumeist. Manchmal geht natürlich auch mal etwas unter. Aber wo geschieht das nicht?
Zwischen Männlein & Weiblein unbedingt.
Kunden, Projekte, Aufgaben sind vom Feinsten.
Probleme werden an den Wurzeln gepackt und man versucht die besten Arbeiten abzuliefern, die möglich sind. Grundlagen für tolle Ergebnisse werden durch fähige Teamleiter geschaffen.
Es gibt eigentlich wenig zu meckern. Ein starkes Unternehmen für das man gerne arbeitet. Wenn irgendwas nervt, dann sind es frühere Mitarbeiter, die uninspiriert waren, auf die man sich nie verlassen konnte - sind aber nun weg!
Ich habe so viel gelernt dort. Aber das wichtigste war, das Verbesserungsvorschläge immer angehört werden. Wer also Input hat, der wird bei wildcard belohnt. Hier ist man daran interessiert soweit zu verbessern wie es geht!
Ich war vorher in anderen PR Agenturen und wildcard startet gerade extrem gut durch, weil hier so viel besser gemacht wird, als bei den anderen Agenturen. Man geht Probleme richtig an! Hier wird jedes noch so kleine Problem an der Wurzel angepackt und tatsächlich geändert. Besser geht es nicht!
Gute Anbindung
30 Tage Urlaub
Ich habe während meine Zeit bei wildcard communications so viel erlebt, es fällt mir schwer einen geeigneten Einstiegspunkt zu finden.
Abgesehen davon, dass ich erst nach neun Monaten erstmalig ein Feedback-Gespräch bekommen habe (trotz mehrmaligen Nachfragen bei einem Teamleiter), sind auch die sogenannten "Objectives", nach denen Mitarbeiter bewertet werden und von denen später ein Gehaltsbonus abhängig gemacht wird, ein schlechter Witz: Unter anderem stand darin, dass auch auf Volontärs-Stufe 100% fehlerfreie Arbeit erwartet wird. Das ist eine Erwartungshaltung, die im Gegenzug weder von Geschäftsführung noch von Teamleitern erfüllt wird. Ich habe es mehr als einmal erlebt, dass Pressemitteilungen oder Präsentationen mit neuen Fehlern zurückkamen. Mehrfach sogar mit der Ansage: "Da sind jetzt ein paar Tippfehler drin, bitte ausbessern." Das andere Extrem ist es, wenn Pressemitteilungen verschickt werden, die vom Praktikanten mit Google Translate mehr schlecht als recht übersetzt wurden und bei der eine letzte Korrekturschleife seitens des Quereinsteiger-Teamleiters einfach nicht gemacht wird.
Auch wenn PR-Agenturen im Allgemeinen nicht immer einen guten Ruf genießen, positioniert sich wildcard mit Leichtigkeit an die Spitze von Arbeitgebern, die gerne fordern, aber wenig zu geben bereit sind. Das beginnt bei der Geschäftsführung, die nicht für Kritik offen ist, dafür aber selber schlecht nachvollziehbare Kritik austeilt und fragwürdige Anforderungen stellt.
Es endet bei bei Mitarbeitern, die als Teamleiter eingesetzt werden, aber mit Mitarbeiterführung maßlos überfordert sind, weil dies in keinster Weise gefördert und geschult wird. Team-Spirit wird mit bedeutungslosen Worthülsen zu fördern versucht : "Wir rocken das!", "Macht doch Spaß!" usw. usf. Gerade die wiederholte Berufung auf den Spaß bei der Arbeit ist einfach frustrierend, wenn die Arbeit nämlich genau das nicht macht. Die Gründe dafür sind einfach: Zu viel Arbeit, zu wenige Mitarbeiter, zu absurde Vorstellung, wieviel Workload auf den Schultern von Volontären und Praktikanten abgeladen werden kann.
In der Geschäftsführung posititioniert man sich zwar gerne als Social-Media-Experte, lässt sich dann aber gerne ein Buchkapitel für einen Beitrag in einem Fachjournal von einem Volontär mit drei Monaten Berufserfahrung und einem Praktikanten mit noch weniger Erfahrung vorschreiben.
Werden Präsentationen fünf Minuten vor Abgabe mit Biegen und Brechen gerade so fertiggestellt, wird daraus nicht für das nächste Mal gelernt und der Prozess optimiert - es wird wieder und wieder genau so gemacht. Aus der Geschäftsführung stammt auch ein Zitat, dass in etwa so ging: "Volontäre sollten ständig überfordert sein - nur so lernen sie." Auch wenn das sicher ein Kernchen Wahrheit in sich trägt, in einer Firma in der niemand lehren will, hilft es nicht überfordert zu sein, aber im Grunde auch keine Fehler machen zu dürfen aus denen man lernen kann. Das schafft nur Frust und keinen wirklichen Lernerfolg.
Der Presseverteiler, also das Brot und Butter einer PR-Agentur wurde über Jahre nicht vernünftig gepflegt. Für den schlechten Zustand wurden die Volontäre verantwortlich gemacht und die Lösung des Problems war: Innerhalb von drei zwei Monaten sollte der Verteiler von Grund auf neu aufgebaut werden. Dabei war es nicht nur ein Problem, dass das neben der normalen Arbeit gemacht werden sollte, sondern auch, dass es zwischen den Standorten keinen gemeinsamen Server gab und auch die Suche nach einem geeigneten Cloud-Service bereits mehrere Monate in Anspruch nahm. Offenbar ein unlösbare Aufgabe.
Die wildcard-Acadamy, die man zur Förderung des eigenen Personals ins Leben rief, ist auf dem Papier eine durchaus lobenswerte Idee. Wenn aber im Grunde keine Zeit für die Vorbereitung seitens des Arbeitsgebers eingeräumt wird, dann bekommt man das, was es am Ende war: 1-3 unmotivierte Mitarbeiter tragen vor, was sie nach einer halben Stunde Google-Recherche in eine Power-Point-Präsentation schmeißen konnten und etwaigen Mehrwert sucht man vergebens. Ähnlich laufen auch Meetings ab, die weder Ablaufplan noch Zeitlimit haben. Statt auf den Punkt zu kommen, sitzt ein ganzes Team einfach 3 Stunden in einem Meeting um danach genauso schlau zu sein wie vorher.
Image: Die positiven Bewertungen bei Kununu sind ein weiterer krampfhafter Versuch, nach außen hin etwas zu präsentieren, was innerhalb der Firma nicht gelebt wird.
Umgang mit Mitarbeitern: Ich habe in meiner Zeit (nicht mal zwei Jahre) bei wildcard viele Mitarbeiter kommen und gehen sehen. Wurden diese gekündigt, dann oftmals auf eine Art und Weise, die zeigt, dass der Geschäftsführung jeglicher Respekt für Mitarbeiter abgeht. So wurden Mitarbeiter in ihrem Urlaub oder während der Krankschreibung gekündigt, ohne vorher offiziell abgemahnt zu werden. Wer unbequem wird, muss gehen. Da gibt es kein offenes Gespräch, vermutlich auch weil man selbst keine Kritik verträgt. Spricht man doch mal ein falsches Wort, wird man vom Chef gerne auch ein paar Wochen ignoriert, bevor alles wieder so ist wie vorher.
Eine Empfehlung für wildcard kann ich definitiv nicht aussprechen. Ja, einige der Kunden, die das Unternehmen hat, sind durchaus interessant. Wer gerne viel und lange arbeitet und dafür kein Wort des Lobes, eine unterdurchschnittliche Bezahlung erhalten und den willkürlichen Launen der Geschäftsführung ausgesetzt werden will - der sollte sich direkt bewerben. Wenn ich etwas bei wildcard gelernt habe, dann vor allem, wie ich mir eine Arbeitsstelle überhaupt nicht vorstelle.
Ich bin etwas ratlos und habe große Zweifel, dass sich bei wildcard viel ändern wird, viele Prozesse scheinen zu festgefahren, die Führungsetage zu festgefahren und resistent gegen Kritik und Verbesserungsvorschläge.
Positiv zu erwähnen sind die netten Kollegen und der guter Standort in München-Pasing, die ich nur ungerne verlassen habe.
Was gar nicht geht sind die massigen und vor allem unnötigen Überstunden, man bekommt kein ehrliches Feedback, nur eine niedrige Bezahlung. Am schlimmsten ist jedoch die uneinsichtige und nicht kritikfähige Führungsetage, die die Belegschaft ständig kontrolliert und in keinster Weise bei der Erledigung der vielen Aufträge unterstützt - auch wenn Not am Mann ist und das so kommuniziert wird.
Ein großer Punkt wäre es den Workload zu minimieren. Dazu mehr Mitarbeiter einstellen und diese respektvoll behandeln, die Überstunden honorieren - durch Freitzeitausgleich oder finanziell und so ein gutes Mitarbeiterklima entwickeln, so dass die Kollegen länger als ein paar Monate bleiben.
Kaum Lob seitens der Temleader. Arbeitspensum ist viel zu viel, da es nicht genug Mitarbeiter gibt.
Man sollte den vielen positiven Bewertungen hier nicht zu viel Bedeutung beimessen, da man nicht genau sagen kann, dass diese tatsächlich von ehemaligen Kollegen geschrieben wurden.
Nach eigenen Angaben gibt es diese sog. "Work-Life-Balance" gar nicht. Hauptsache der Job macht Spaß. Dann kann man auch von 9 bis 23 Uhr durcharbeiten. Aber daran ist man nach Ansicht der Firma selber schuld, da man sich die Zeit zu schlecht eingeteilt hat.
schnelles Vorrankommen, da die Mitarbeiter nie lange bleiben. Bei hoher Fluktuation ist der, der bleibt, schon fast befördert.
Man arbeitet eng mit den Kollegen in Krefeld zusammen, was nicht immer einfach ist. In München selber ist die Stimmung unter den Mitarbeitern sehr gut.
Seitens der Geschäftsführung ist man entgegen aller Beteuerungen nicht an einer konstruktiven Zusammenarbeit gewöhnt.
Viele unnötige Überstunden. Kollegen sitzen teilweise bis 23 Uhr im Büro, weil das Arbeitspensum zu viel für zu wenige Mitarbeiter ist.
Für eine Kommunikationsagentur werden interne Probleme - wie z.B. der Weggang von Mitarbeitern kaum thematisiert.
kein gutes Gehalt. Vor allem nicht in München mit seinen teuren Mieten und Lebenshaltungskosten.
Nach eigenen Angaben werden Frauen im gebärfähigen Alter keine unbefristeten Arbeitsverhältnisse angeboten.
Interessante Kunden! Viel Kontakt zu Bloggern, Journalisten und Kunden mit allen Vor- und Nachteilen.
30 Tage Urlaub
Interessante Kunden und Projekte
Dieser Bericht betrifft nur die Standorte Krefeld und München. Über Köln kann ich keine genauen Angaben machen.
Der Arbeitsalltag ist geprägt von großem Druck, zu hohem Workload, schlechter Kommunikation und herablassendem Vorgesetzten-Verhalten.
Auf der Firmenseite wird gern angepriesen, wie stark wildcard wächst. Was nicht erwähnt wird ist, dass für jeden neuen Mitarbeiter mind. zwei andere gehen. Allein der Standort München ist innerhalb weniger Monate auf sechs Mitarbeiter gewachsen und dann wieder auf zwei geschrumpft.
Viele kündigen selbst, andere werden so lange gemobbt bis sie sich krankschreiben lassen und schließlich gekündigt werden. Wer die Gunst der Geschäftsleitung verloren hat, ist schnell weg vom Fenster. Wer Verbesserungsvorschläge einbringt oder Kritik äußert wird nach einer emotionalen Erst-Reaktion einfach wochenlang ignoriert. Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen werden nicht einmal verabschiedet.
Bei wildcard gibt es hauptsächlich befristete Verträge. Besonders Frauen werden meist nur für 6 oder 12 Monate verlängert, aus Angst, dass sie schwanger werden und man für den Mutterschaftsurlaub zahlen muss.
Es gibt einige Mitarbeiter, die auch nachts um 3 Uhr noch Emails schreiben, am Wochenende arbeiten und sich vollkommen einschüchtern und ausnutzen lassen. Wer das nicht mitmacht, wird als unmotiviert abgestempelt. Auch wenn bereits alle Mitarbeiter schon an der Grenze der Belastung angelangt sind, muss man sich anhören, dass man nur zu 30% ausgelastet sei.
Neue Aufträge werden angenommen, ohne dass es auch nur annähernd genug Mitarbeiter gäbe. Die Absprachen im Team sind katastrophal. In Meetings gibt es keine Agenda, man schwafelt einfach vor sich hin. Es wird darüber diskutiert, was "wir" alles machen müssen. Am Ende des Tages wird die Arbeit von Volontären und Praktikanten geschultert, während Berater und Führungskräfte Aufgaben verteilen und im Anschluss im Netz surfen oder auf dem Tablet spielen (mit Sound).
Es gibt keine genauen Absprachen, vermeintlich korrigierte Arbeit erhält man mit der doppelten Anzahl an Fehlern zurück. Die meisten Mitarbeiter sind Quereinsteiger, von denen man nicht wirklich lernen kann.
Die Arbeitszeiten sind von 9-18 Uhr und leider kein bisschen flexibel. Viele Kollegen arbeiten mind. bis 20 Uhr. Home Office ist nur für Führungskräfte erlaubt.
Der Kollegenzusammenhalt ist ok. Am Ende des Tages kämpft jeder für sich allein und das merkt man auch. Die meisten möchten einfach ein paar Jahre durchhalten, um Agenturerfahrung im Lebenslauf nachweisen zu können - Niemand möchte für lange Zeit in der Firma bleiben.
Wenn ich wildcard in einem Wort beschreiben müsste, dann ist es "willkürlich". Nur ein falsches Wort und man hat verloren. In anderen Unternehmen werden Ideen und kritisches Hinterfragen gefördert; hier wird man dafür gestraft. Viele Mitarbeiter mussten protokollieren, was sie an jedem Tag geschafft haben und sich dafür rechtfertigen. Wer am Telefon nicht die richtigen Worte findet, bekommt sie vom Nebenplatz reingeplappert. Der Gesprächspartner legt mitten in der Unterhaltung auf, verschließt sich in seinem Büro oder antwortet einfach nicht mehr auf Anfragen - das sind nur einige Beispiele von Mobbing, die ich während meiner Zeit bei wildcard mitbekommen habe.
Ich möchte jedem davon abraten bei wildcard anzufangen. Sicher ist es in keiner Agentur perfekt, aber Arbeitsbedingungen wie bei wildcard habe ich bisher in noch keinem anderen Unternehmen kennengelernt.
Ich weiß ehrlich nicht, wo man hier am besten ansetzt. Hier stimmt so viel Grundsätzliches nicht.
Eine gute Idee ist eine gute Idee, egal aus welcher Hierarchie sie kommt. Damit kann man auch das Management überstimmen, insofern sie über alle strategischen Ebenen hinweg durchdacht ist.
Volontäre werden "on the Job" sachkundig und fachkundig angeleitet und geschult.
Tolle Büroräume in modernisierten Altbauwohnungen mit Blick auf den Stadtpark, Küchen zum Kochen.
Jeder Mitarbeiter hat 30 Tage Urlaub und kann in alle Bereiche - von PR bis Bewegtbild einblicken.
, dass ich jeden Tag spannende Aufgabenfelder bearbeiten kann. Ich lerne jeden Tag etwas dazu.
, dass wir in Großraumbüros arbeiten. Das Telefon klingelt sehr oft.
Sehr professionelles Arbeiten. Gute Entfaltungsmöglichkeiten. wildcard ist anpassungsfähig und kann schnell handeln. Die Teams kommunizieren eng und stimmen sich ab. Verbesserungen finden immer über die Mitarbeiter statt. Da muss sich jeder auch selbst mal an die Nase fassen.
So verdient kununu Geld.