14 von 20 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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14 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Gute Atmosphäre, internationale Belegschaft. Schnell und dynamisch. Anspruchsvoll.
Es gibt immer wieder neue interessante Aufgaben. Auf den meisten Ebenen ist das Unternehmen wunderbar unbürokratisch.
Das Verhalten des Oberen Managements
Ablegen der Hire- and Fire-Mentalität
Leistungsträger belohnen und befördern, nicht Freunde des Oberen Managements oder Leute, die sich nach jedem Tastendruck in einer Rundmail selbst beweihräuchern
Eingestehen eigener Fehler durch Oberes Management
Eigene Ideen verwirklichen, statt immer nur Ideen zu kopieren
Den Vorschlägen der Mitarbeiter zuhören
Zwar wird versucht den Eindruck eines lockeren Internet-Unternehmens zu machen, die Wahrheit sieht jedoch anders aus. Einfache Mitarbeiter werden wie Inventar behandelt. Abgesehen vom oben Management samt Freundeskreis sowie einigen Hochqualifizierten herrscht in der Firma ein dauerndes zumeist unfreiwilliges Kommen und Gehen. Ganze Abteilungen werden heute gelobt und erhalten morgen geschlossen die Mitteilung, dass sie aufgelöst werden und sich alle einen neuen Job außerhalb der Firma suchen sollen. Die Arbeitsatmosphäre ist von Unsicherheit und Angst vor Willkürlichen Entscheidungen der Chefetage geprägt.
Wimdu hat in der Öffentlichkeit das Image, ein Klon von Airbnb zu sein, den die Samwer-Brüder nicht an einen Investor verkaufen konnten. Die Firma hatte das Potential, sich vom Vorbild zu emanzipieren, und ich war lange Zeit stolz, dort zu arbeiten.
Doch nun wird mit ethisch zweifelhaften und teilweise langfristig unternehmensschädigenden Maßnahmen versucht das Unternehmen in die Gewinnzone zu bringen.
Ich habe mit den Angeboten durchweg gute Erfahrungen gemacht. Aus rationalen Gründen (die ich hier allerdings nicht nennen darf) würde ich das Unternehmen meinen Freunden allerdings nur empfehlen, wenn sie einen relativ hohen Gutschein für ihre Buchung einlösen können.
Während früher versucht wurde, Mitarbeiter zu Überstunden zu nötigen, hat sich dies in den letzten Monaten stark gebessert. Der Urlaub kann zumeist frei eingeteilt werden (Ausnahme: Betriebsferien über die Feiertage)
Es gibt zwar gelegentliche Veranstaltungen zu speziellen Themen, aber kaum anerkannte Weiterbildungen. Selbst die Praxis, Praktikanten und neue Angestellte in ihrem Aufgabenbereich zu schulen konnte erst nach langem Kampf durchgesetzt werden.
Das Obere Management ist von den Firmenmitbegründern besetzt, so dass - völlig unabhängig von besserer Qualifikation oder Leistung - ein Aufstieg über das Mittlere Management hinaus praktisch unmöglich ist.
Wirklich hohe Gehälter sind für das Obere Management reserviert. Abgesehen davon können sich nur schwer entbehrliche Fachkräfte Hoffnungen auf ein angemessenes Gehalt machen. Wer in anderen Bereichen verlangt, auch nur zu marktüblichen Preisen bezahlt zu werden, wird mit Argumenten wie "Wir sind ein Startup" oder "Wir haben keine Stelle frei, die ein solches Gehalt rechtfertigen würde" abgefertigt und bei Wiederholung relativ schnell vor die Tür gesetzt. Ganze Abteilungen wurden und werden trotz bereits niedriger Löhne ins Ausland outgesourced.
Willkürliche Entlassungen, Einsatz von Praktikanten für Eintönige Arbeiten zu Niedriglöhnen, außer einigen Peanuts keine besonderen Maßnahmen für die Umwelt.
Innerhalb der Belegschaft und dem Mittleren Management gibt es einen guten Zusammenhalt, oft jedoch nur als Abwehr-Reaktion auf die oft willkürlichen Entscheidungen des oberen Managements.
Es gibt so gut wie keine Angestellten über 45, was in erster Linie der Tatsache geschuldet ist, dass es sich um ein junges Internetunternehmen handelt.
Zwar wird gerne von flachen Hierarchien und offenem Umgang mit Kritik geredet, doch die Realität sieht anders aus. Das obere Management kommt direkt von der Elite-Universität und hält sich trotz völligem Fehlen von Praxiserfahrung für unfehlbar. Mit ernster Mine werden Vorgaben zum Arbeitspensum gemacht, die um 1.000% über dem gesetzlichen Normen liegen. Kritik und Verbesserungsvorschläge für offensichtlich falschen Entscheidungen wird bestenfalls ignoriert, schlimmstenfalls mit Sanktionen und Drohungen wie Gehaltseinbußen beantwortet. Oft sieht man Monate später die Fehlentscheidung korrigiert und die eigenen Vorschläge dann doch verwirklicht - allerdings gelten dann plötzlich diejenigen als Urheber, die den Vorschlag ablockten und die Fehlentscheidung zu verantworten haben.
Die Arbeitsbedingung haben sich im Laufe der Zeit stark gebessert, sind jedoch je nach Abteilung sehr unterschiedlich. Während einige Abteilungen Kabel abkleben und mit Pflanzen ein schönes Umfeld schaffen, herrscht in anderen Chaos und Kabelsalat.
Die Kommunikation hat sich im Laufe der Zeit durch die monatlichen Meetings deutlich verbessert. Zwar werden kaum Zahlen bekannt gegeben, aber zumindest haben die Mitarbeiter inzwischen ein grobes Bild von den Zielen und der Entwicklung der Firma.
Der Frauenanteil im mittleren und oberen Management ist relativ gering. Es sind jedoch keine gezielten Benachteiligungen zu erkennen, zumal HR zu den Abteilungen gehört, in denen Frauen die Leitung haben und die meisten Stellen besetzen.
Einzelnen Arbeitsbereiche können zwar recht eintönig werden. Man hat jedoch meist die Möglichkeit, in andere Abteilungen zu wechseln. Es gibt in der Firma eine breite Vielfalt an unterschiedlichen Aufgaben, so dass für jeden etwas interessantes dabei sein sollte.
Multikulturelles Start-Up, in dem man sehr viel lernen kann. Tolles management, das Wert auf Feedback legt und mit dem man über alles reden kann.
Die angenehme Atmosphäre, das sehr kollegiale Miteinander, die interessanten Team-Events und Benefits (Obst, Getränke, Kaffee for free) und die für Startups typische starke Verantwortungsübertragung
die Arbeitsplatzbedingungen aus gesundheitlichen Aspekten, die üblichen Grabenkämpfe in höheren Führungsebenen, das mangelnde Umweltbewusstsein
Stichwort Sitzplatzergonomie
Aktionen im Bereich der ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit
Junges Team, gelegentliche BBQs auf der großen eigenen Terrasse, Team-Events und mehr fördern die ohnehin sehr ausgelassene und angenehme Atmosphäre. Dresscode: Hauptsache man fühlt sich wohl.
Durch die ständigen Events und meine persönliche Erfahrung, dass man ungern ausgenutzt wird und dann auch mal nach Hause geschickt wird obwohl es noch Arbeit ist dieser Punkt positiv aufgefallen.
Einmal einen guten Job bei Wimdu abgeliefert stehen einem viele Chancen offen. Da es zum großen Teil von Rocket Internet finanziert wurde und auch eine rege Netzwerkpflege betrieben wird, sind auch bspw. nach Restrukturierungsmaßnahmen Mitarbeiter in anderen Unternehmen des Netzwerks untergekommen. Insgesamt ist das Verhalten von Wimdu bei nicht zu verhindernden Kündigungen extrem kulant und hilft den Betroffenen maximal. Wirklich sehr vorbildlich!
Unterhalb der Management Ebene auf sehr hohem Niveau. Da die Teams meistens sehr jung und international waren wurden gemeinsame Freizeitaktivitäten zusätzlich begünstigt. Auf Teamleader Ebene kommt es teilweise zum leider üblichen Platzhirschverhalten, welches bei Wimdu aber noch im erträglichen Rahmen stattfindet.
Stark von Abteilung abhängig. Allerdings war das Management immer sehr bemüht, bei problematischen Verhaltensweisen zu intervenieren und das bestmögliche Klima für die Mitarbeiter wieder herzustellen.
Das Gebäude ist sehr schön und vor allem hell. In manchen Räumen gibt es aber klimatische Probleme, vor allem wenn es sehr heiß draußen ist. Die meisten Stühle fördern leider einen beschleunigten Alterungsprozess der Wirbelsäule, hier wurde am falschen Ende gespart.
Dank kurzer Wege kein Thema. Einzig der Workload mancher Teamleiter verhindert teilweise die Kommunikation wo sie nötig wäre, ist aber nicht beachtlich.
Hängt extrem von Position und Bereich ab. Teilweise ist es unberechtigt niedrig und andererseits sehr fair. Beispielsweise bekommen alle Praktikanten die gleiche Aufwandsentschädigung in kompetitiver Höhe. Das fair-company Siegel kann Wimdu ohne schlechtes Gewissen vorzeigen!
Diesen Punkt bewerte ich nur äußerst ungerne, da es ein extrem kontroverses Thema ist. Wimdu profiliert sich nicht mit besonderen Maßnahmen zur Förderung von Gleichberechtigung, das ist alles.
Dies variiert stark und hängt deutlich von der ausgeführten Position und dem Arbeitsbereich ab. Es reicht von stark fließbandartigen Aufgaben über Beschwerdemanagement bis hin zu sehr kreativen Herausforderungen bei denen einem sehr viel Freiraum gelassen wird (selbst als Praktikant). Tipp: Vorher genau klären welche Aufgaben auf einen zukommen und was man gerne machen/nicht machen möchte.