Spannendes Thema, aber interne Strukturen mit Verbesserungsbedarf.(Standort Emden)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist, dass das Unternehmen interessante Themen im Bereich erneuerbare Energien und Energiewende besetzt. Außerdem gibt es engagierte Kolleginnen und Kollegen, die ihre Arbeit ernst nehmen und versuchen, das Beste aus den Gegebenheiten zu machen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ich habe einige Monate im Unternehmen gearbeitet und möchte meine persönlichen Eindrücke schildern.
Allerdings habe ich während meiner Zeit dort einige Punkte erlebt, die für zukünftige Bewerberinnen und Bewerber vielleicht wichtig sind:
Versprechen vs. Realität: Im Bewerbungsgespräch wurde von flachen Hierarchien und flexiblen Lösungen (z. B. für Arzttermine) gesprochen. In der Praxis habe ich diese Flexibilität leider nicht so erlebt.
Arbeitsbelastung: Mit einem neuen Großkunden hat sich das Arbeitsvolumen deutlich erhöht. Eine Erweiterung des Teams oder Entlastung blieb jedoch aus, obwohl die Abteilungsleitung den Mehraufwand klar benannte.
Ausstattung & Ergonomie: Für ein Control Center mit 24/7-Schichtbetrieb hätte ich eine bessere ergonomische Ausstattung erwartet. Investitionen in die Mitarbeitenden blieben aus meiner Sicht hinter den Möglichkeiten zurück.
Transparenz: Mir fiel auf, dass sensible Informationen (z. B. Arbeitszeitkonten) für das gesamte Team einsehbar waren, was meiner Meinung nach zu Spannungen führen kann.
Schichtmodell: Das Schichtsystem wirkte für mich wenig durchdacht und führte teilweise zu Leerlaufzeiten. Vorschläge zur Verbesserung stießen nicht auf Offenheit.
Verbesserungsvorschläge
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass das Unternehmen nach außen moderner wirkt, als es sich intern darstellt. Das führte bei mir persönlich zu Unzufriedenheit. Gleichzeitig habe ich erlebt, dass andere Kolleginnen und Kollegen sich mit der Situation arrangieren konnten und zufrieden wirkten.