2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Das Team war sehr klein, wodurch sich Informationen schnell im gesamten Unternehmen verbreiteten. Zwischen den Teams Brokerage und Valuation gab es jedoch eine "Chinese Wall". Entscheidungen und Anweisungen kamen direkt von der Geschäftsleitung, da es keine mittlere Führungsebene gab. Anerkennung gab es gelegentlich, diese verlor aber schnell an Bedeutung, wenn kurzfristig andere Themen in den Vordergrund rückten.
Die Firma war außerhalb des direkten Netzwerks unbekannt
Es gab eine starre 40-Stunden-Woche ohne flexible Arbeitszeitmodelle oder die Möglichkeit für Home Office. Überstunden wurden nicht vergütet. Wer das Büro vor 18 Uhr verließ, musste mit kritischen Blicken der Geschäftsleitung rechnen. Urlaubsanträge wuden immer sehr zögerlich genehmigt.
Obwohl im Arbeitsvertrag Weiterbildungsmöglichkeiten erwähnt wurden, war davon im Nachgang nie wieder die Rede
Das Fixgehalt war unterdurchschnittlich. Bis erste Provisionen gezahlt wurden, konnte gerne auch mal ein Jahr vergehen. Sozialleistungen, Zusatzangebote oder Benefits gab es keine. Gehaltszahlungen erfolgten immer sehr verspätet.
Mülltrennung fand nicht statt, und die Art der Aktenvernichtung (Sicherheitsstufe P-1 oder P-2) entsprach nicht den Anforderungen an einen datenschutzkonformen Umgang mit sensiblen Informationen. Um Kosten zu sparen, wurde die Datentonne irgendwann sogar komplett abgeschafft. Erschwerend kam hinzu, dass alle eingescannten Unterlagen in einem zentralen Ordner auf dem internen Server landeten, auf den jeder im Unternehmen frei zugreifen konnte.
Das Miteinander im Team war grundsätzlich angenehm - gemeinsame Mittagspausen waren üblich, der Austausch kollegial. Dennoch wirkte das Verhältnis oft oberflächlich; mit echtem „Füreinander-Einstehen“ war nie zu rechnen.
Die Geschäftsleitung war grundsätzlich ansprechbar und oft im Büro präsent. Allerdings wurden nicht alle Vorgänge transparent kommuniziert - einige Entscheidungen und Projekte liefen hinter verschlossenen Türen und wurden erst durch Zufall bekannt.
Das Büro war modern und hell und lag zentral am Kurfürstendamm. Die technische Ausstattung war okay, aber nicht auf dem neuesten Stand. Ein vertraglich zugesichertes Diensthandy wurde nie bereitgestellt. Die eingesetzte CRM-Software war stark veraltet und unübersichtlich.
Eine strukturierte Kundenzuteilung existierte nicht. Es galt stattdessen ein starres Senioritätsprinzip: Dienstältere Mitarbeiter beanspruchten Kunden dauerhaft für sich, was neuen Kollegen den Aufbau eines eigenen Stamms extrem erschwerte.
Ergonomische Arbeitsplätze (z. B. höhenverstellbare Tische) fehlten. Es gab Getränke, Obst und Snacks.
Team-Meetings fanden unregelmäßig statt und wiederholten oft bereits bekannte Inhalte. Auf digitale Kommunikationstools wie Slack oder Teams wurde verzichtet, was die Abstimmung im Alltag erschwerte.
Der Männeranteil lag bei über 90 %
Nach einem sehr kurzen Onboarding wiederholten sich die Tätigkeiten stark. Der Arbeitsalltag wurde schnell monoton, da sich die Aufgaben kaum veränderten. Ohne klare strategische Ausrichtung war es schwer, neue Projekte eigenständig zu generieren. Teilweise wurden Aufgaben zugeteilt, einfach nur um irgendwie beschäftigt zu wirken.