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Bewertung

Die Fluktuation spricht für sich. Innerhalb von 6 Monaten haben über 8 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.

1,4
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei wvb centuria gmbh in Halle (Saale) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Da gibt es leider nicht wirklich etwas. Ich bin wirklich enttäuscht vom
Arbeitgeber.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das alles, was man im vertrauen sagt doch an die Freunde und Familie in der Firma weitererzählt. Hier gibt es keine Hemmungen. Traurig dabei ist, das man vor nichts Skrupel hat.

Hier wird permanent bewertet und abgewertet. Trägst du die falsche Kleidung, ist das Urlaubsziel zu gut oder zu schlecht (laut ihren Maßstab), passt das Gewicht und die Optik nicht. Hier gibt es viele Gründe/ Spielraum warum man Gesprächsthema ist. Ich persönlich war meistens im Straßenverkehr unterwegs und das auch Richtung Schule (wegen Kind). Dementsprechend kam es für mich nie in Frage im Büro, bei gemeinsamen Essen oder Veranstaltungen Alkohol (meistens Sekt im Büro) zu trinken. Das kam nie gut an! Es war unverständlich das man nicht mit trinkt oder feiert.

Verbesserungsvorschläge

Hier muss man bei der Vetternwirtschaft Hand anlegen. Des Weiteren sollte man sich mal selbst reflektieren um zu sehen, dass man die Mitarbeiter untereinander ausspielt, aufstachelt und diese zwei Lager erschafft. Die Priorität muss hier auf Leistung gelegt werden und nicht auf familiäre Verhältnisse und wer wem nach dem Mund redet.

Auch sollte man seine Menschlichkeit wieder finden. Alleinerziehende zu kündigen mit der Begründung: „es passt nicht“ und das nach anderthalb Jahren Zusammenarbeit. Sehr fragwürdig und rechtlich nicht akzeptabel.

Auch die Privatsphäre sollte geschützt werden. Wer sich krankmeldet wird so unter Druck gesetzt, dass man sich genötigt fühlt die Diagnose zu nennen. Diese wird am Telefon dann lautstark diskutiert (sowohl am Telefon mit dem sich krankmelden Mitarbeiter)und danach in den einzelnen Büros verbreitet. So geschehen im Dezember 2024 als ein Kollege sich krankgemeldet hat (ich war zu der Zeit im Bürozimmer bei der Kollegin).

Des Weiteren sollte man sich die Bewertung zu Herzen nehmen und nicht einfach eine positive Fake Bewertung abgeben um die ehrlichen Worte hier zu mindern.

Arbeitsatmosphäre

Leere Worte und falsche Versprechungen. Wer Lügen, Lästern und Gossip mag ist hier richtig. Der Arbeitgeber wirbt mit familiärer Atmosphäre, doch Menschlichkeit und ehrliches Interesse gibt es hier nicht. Ehrlichkeit ist hier auch ein Fremdwort. Kollegen, Büroleitung und Geschäftsführung lächeln dir ins Gesicht und wenn du dich umdrehst geht das Geläster und Gehetze los. Wenn man sich natürlich mit den richtigen Leuten gut stellt, kann man hier ein leichtes Leben haben. Wenn man aber jemand ist, der offene und ehrlich sein Meinung äußert und das auch offen immer wieder kommuniziert wird hier schnell auf die Abschußliste gesetzt. Denn sowas will man hier nicht! Mach dich beim Chef beliebt auch wenn es dich verbiegt.

Kommunikation

Diese gibt es gerne und viel. Besonders hinter dem Rücken der anderen. Bei gemütlichen kleinen Runden ausgewählter Personen mit dem ein oder anderen Gläschen.

Wenn man neu anfängt, wird man auch gerne mal wie Luft behandelt. Diese sitzen dann auch gerne mal einen Monat alleine in einem Büro. Das gibt einem neuen Mitarbeiter ein richtig gutes Gefühl.

Kollegenzusammenhalt

Jeder ist sich hier selbst der nächste und sie sind wie Fähnchen im Wind. Wer sich so verbiegen kann, dass man alle Meinungen teilt, wird sich hier Wohl fühlen. Leider habe ich meine eigene Meinung gehabt und geäußert, dass passt hier nicht ins Konzept. Wer wie ein Chamäleon ist und sich je nach Büro einbringen/ verbiegen kann, der passt super zu diesen Kollegen.

Work-Life-Balance

Wir werben mit Gleitzeit. Diese „flexible“ Arbeitszeit muss aber zwingend bis 16:00 Uhr sein. Überstunden darf man nur morgens „abbauen“. Man soll dann erst bis spätestens 09:30 Uhr auf Arbeit sein. Eher gehen um Überstunden abzubauen ist nicht möglich. Auch einen Tag zu Hause bleiben um Überstunden abzubauen geht nicht. Bedauerlicherweise bringt das alles Alleinerziehenden Eltern nichts. Wenn man Wünsche äußert um die Work-Life-Balance zu verbessern, wird dieser so ausgelegt und verdreht, wie es einem trotzdem nicht hilft.

Auch Urlaubstage darf man hier nicht mit ins nächste Jahr nehmen. Sowas geht hier überhaupt nicht. Selbst wenn man diese auf die ersten Tage im neuen Jahr legen möchte. Der Arbeitgeber drängt einen dazu, diese im laufenden Jahr irgendwo (auch für einen selbst sinnlos) zu nehmen. Aber man muss glücklich sein überhaupt den vollen Urlaub zu bekommen, denn schließlich hat man eine Kur angekündigt. So das wording der Büroleitung.

Vorgesetztenverhalten

Büroleitung: Je nach der Laune gibt es ein guten Morgen oder nicht. Kritik kann nicht geäußert werden. Alles wird persönlich genommen und muss bis ins kleinste ausdiskutiert werden. Auch wenn man als Arbeitnehmer schon mehrmals die Entscheidung akzeptiert hat und versucht hat, das Gespräch im ruhigen zu beenden, wird weiter gemacht und man bedrängt. Dies passiert nur um „Macht“ zu demonstrieren. Danach wird das Gespräch dann überall breitgetreten.

Geschäftsleitung: Noch nie wurde mir von einer Geschäftsleitung so ins Gesicht gelacht und gelogen. Diese Predigt nämlich, dass alle Mitarbeiter gleich wichtig sind und alle wertgeschätzt werden. Wenn man offensiv ins Gespräch geht und fragt warum man keine Bonuszahlungen bekommen hat, wird man eiskalt angelogen. Denn nur Mitarbeiter die mindestens 12 Monate im
Unternehmen sind bekommen diese. Dies hatte ich schon längst überschritten und trotzdem nicht bekommen. Mysteriös ist nur dass andere Kollegen die nach mir ins Unternehmen kamen eine bekommen haben.

Man merkt den Unterschieden. Die einen dürfen über den Flur spazieren und von Büro zu Büro sich durch Tratschen. Die E-Roller Beschriftung wird auch während der Arbeitszeit erledigen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben selbst sind in Ordnung und sehr interessant. Ich habe hier auch dazu gelernt.

Image

Welches Image? Wenn man sich permanent selbst belügt und die Wahrheit nicht verträgt, kann sein Image nicht verbessern oder zu den schlechten Seiten stehen. Aber die schlechten Seiten gibt es ja nicht. Alle negativ Bewertung sind ja unbegründet und aus der Luft gegriffen. Also am besten gleich noch ein paar Fake Bewertungen rein schreiben. Denn dies müssen die Mitarbeiter schon länger (auch vor meiner Zeit) machen.


Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.