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A1 
Telekom 
Austria 
AG
Bewertung

Finger weg von A1!

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Telekom Austria Group in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mein Team.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alle Punkte, die ich bisher aufgezählt habe.

Verbesserungsvorschläge

Die Kürzung des Homeoffices sollte meiner Meinung nach dringend wieder zurückgenommen werden. Das ist mMn der wirkliche Benefit, den das Unternehmen zur aktuellen Umbruchsstimmung bieten konnte.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich in den letzten Monaten deutlich verschlechtert. Eine Reorganisation folgt auf die nächste, begleitet von laufendem Personalabbau und einer spürbaren Verunsicherung innerhalb der Belegschaft. Gleichzeitig werden die Aufgaben aber nicht weniger – im Gegenteil. Immer weniger Mitarbeiter:innen müssen immer mehr Themen und Aufgaben übernehmen.

Die erbrachte Leistung ist gefühlt nie ausreichend und ständig wird noch mehr erwartet. Wertschätzung für besonderes Engagement oder Übernahme von zusätzlichen Aufgaben ist nur selten spürbar.

Besonders kritisch sehe ich, dass die KI aktuell als Lösung für nahezu jedes Problem angesehen wird. Dabei wird aus meiner Sicht unterschätzt, dass ein sinnvoller Einsatz von KI Zeit, Know-how und Einarbeitung benötigt. KI kann unterstützen, ersetzt aber nicht automatisch fehlende Ressourcen oder jahrelange Erfahrung. Diese unrealistische Erwartungen an Produktivitätssteigerungen nervt mittlerweile einfach nur mehr.

Image

Hat sich in den letzten Jahren verschlechter. A1 ist hauptsächlich teuer und die Leistung dahinter passt einfach nicht.

Work-Life-Balance

Aktuell noch ok, auch wenn der Arbeitsdruck hoch ist und die Aufgaben laufend zunehmen. Allerdings wird es kommendes Jahr defacto keine Work-Life Balance mehr geben, wenn wir 4 Tage/Woche im Office sitzen müssen. Gerade nach Jahren, in denen flexibles Arbeiten erfolgreich funktioniert hat, ist das sowas von ein Rückschritt.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt zwar Weiterbildungsmöglichkeiten, aber die dürfen nichts kosten. D.h. du kannst dir gratis Online-Schulungen anschauen/durchklicken, aber richtige Schulungen mit einem wirklichen Mehrwert gibts nicht wirklich.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung finde ich im Vergleich zum Markt voll ok. Allerdings habe ich den Eindruck, dass das Gehaltsniveau stark vom Verhandlungsgeschick beim Einstieg abhängt. Wer zu Beginn gut verhandelt, hat oft langfristig Vorteile. Danach wird es aus meiner Erfahrung schwierig, das Gehalt spürbar weiterzuentwickeln, selbst wenn Verantwortung, Arbeitsumfang oder Leistung deutlich zunehmen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt innerhalb meiner Abteilung/Team ist trotz der aktuellen Lage (noch) super. Wir unterstützen uns gegenseitig und ziehen am selben Strang. Viele Herausforderungen wären ohne sie ehrlicher weise nicht zu bewältigen. Mein Team derzeit der einzige Grund, warum ich meinen Arbeitsalltag noch positiv erlebe.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird versucht ältere und teurere Kollegen abzubauen. Weiters wird davon ausgegangen, dass sie sich genaus schnell ändern müssen, wie sich die Rahmenbedingungen aktuell ändern.

Vorgesetztenverhalten

Mit meinem direkten Vorgesetzten und meiner Abteilungsleitung arbeite ich grundsätzlich sehr gut und gerne zusammen. Die Zusammenarbeit ist respektvoll und die Kommunikation auf dieser Ebene funktioniert gut.

Meiner Meinung nach haben die Führungskräge aktuell nur begrenzten Handlungsspielraum. Statt aktiv Grenzen aufzuzeigen oder Prioritäten einzufordern, entsteht häufig der Eindruck, dass zusätzliche Aufgaben und Anforderungen übernommen werden, obwohl die vorhandenen Ressourcen bereits stark ausgelastet sind.

Arbeitsbedingungen

Grenzwertig: Großraumbüro, wo es tw. nicht mal zwei Bildschirme pro Arbeitsplatz gibt, entsprecht aus meiner Sicht nicht dem Anspruch eines modernen Technologieunternehmens. Generell wird beim Equipment stark auf Kosten geachtet: günstige Diensthandys (Samsung AXX), aufbereitete Laptops usw.

Kommunikation

Viele Entscheidungen werden spät oder ohne nachvollziehbare Erklärung kommuniziert. Oft ist der Flurfunk schneller und besser informiert als die offiziellen Kanäle.

Generell fehlt mir in der Kommunikation des Leadership Teams häufig die Perspektive der Mitarbeitenden. Entscheidungen werden oft rein aus Unternehmenssicht dargestellt, während die Auswirkungen auf die Belegschaft nur am Rande thematisiert werden. Ein aktuelles Beispiel ist die Kommunikation rund um die weitreichende Änderung der Homeoffice-Regelungen: es wurde nur darauf eingegangen, warum es aus Unternehmenssicht wichtig ist, dass die Belegschaft wieder 4 Tage die Woche im Office sitzt. Aber, dass es in den letzten Jahre super mit HO funktioniert hat und A1 seine Gewinne jährlich erhöhen konnte, wurde in keinster Weise thematisiert.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Rebekka

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für dein offenes und detailliertes Feedback! Es freut uns sehr, dass du deinen Kollegenzusammenhalt so positiv erlebst und dein Team als echten Rückhalt spürst.

Gleichzeitig nehmen wir deine Kritik sehr ernst. Es tut uns leid, dass du die aktuelle Situation als so belastend empfindest. Wir wissen, dass Veränderungen Unsicherheit schaffen können. Das Team von People & Culture versucht die betroffenen Teams während ihrer Transformation gut zu begleiten. Melde dich gerne bei career@a1.at falls du für dein Team Unterstützungsbedarf siehst.

Falls du Lust auf ein persönliches Gespräch hast oder weitere Anregungen teilen möchtest, melde dich gerne unter career@a1.at.

Liebe Grüße,
Rebekka

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.