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Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Die A1 Telekom Austria AG erzielt in der Gesamtbewertung ein gemischtes Bild. Am stärksten prägen anhaltende Stellenabbaumaßnahmen, Nearshoring-Aktivitäten nach Bulgarien sowie häufige Reorganisationen die Arbeitsatmosphäre negativ. Viele Bewertungen beschreiben ein Klima der Unsicherheit und sinkender Motivation. Im Gegensatz dazu gilt der Zusammenhalt unter direkten Kolleg:innen als verlässlich positiv und wird für zahlreiche Mitarbeiter:innen als einer der wenigen stabilen Faktoren im Arbeitsalltag genannt.
Das Vorgesetztenverhalten wird gespalten wahrgenommen: Direkte Führungskräfte erhalten oft gutes Feedback, während höhere Managementebenen als druckausübend und wenig transparent kritisiert werden. Ähnliches gilt für die Kommunikation, die auf Teamebene funktioniert, von oben jedoch als unzureichend und reakt...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei A1 Telekom Austria AG wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein deutlicher Schwerpunkt der Kritik liegt auf dem organisatorischen Wandel: Anhaltende Umstrukturierungen, Stellenabbau und die Verlagerung von Aufgaben nach Bulgarien erzeugen nach Meinung vieler Mitarbeiter:innen ein Klima der Unsicherheit und Anspannung. Einige berichten von wachsendem Druck, mangelnder Wertschätzung durch das Management sowie einem generellen Rückgang der Stimmung in den letzten Jahren.
Auf der anderen Seite beschreiben einige Nutzer:innen die Atmosphäre innerhalb ihrer Teams als offen, respektvoll und kollegial. Gut funktionierende Teamstrukturen mit transparenter Führung werden als positiv hervorgehoben, und der Zusammenhalt unter Kolleg:innen erhält mehrfach Lob. Diese positiven Eindrücke scheinen jedoch stark vom jeweiligen Team abzuhängen, während das übergeordnete Unternehmensklima kritischer gesehen wird.
Die Kommunikation bei A1 Telekom Austria AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv hervorgehoben wird die Kommunikation innerhalb von Teams und Abteilungen: Einige Mitarbeiter:innen schätzen regelmäßige Meetings, offenen Austausch und den direkten Kontakt unter Kolleg:innen. Auch hybride Formate wie tägliche Besprechungen mit Teams-Anbindung finden Anklang.
Deutlich kritischer fällt das Bild beim Informationsfluss von oben nach unten aus. Viele Nutzer:innen bemängeln, dass wichtige Entscheidungen spät, unvollständig oder gar nicht kommuniziert werden – teils erfahren Mitarbeiter:innen Veränderungen früher aus der Presse als intern. Die Führungskommunikation gilt vielen als wenig transparent und substanzlos, wobei Versprechen von Offenheit oft nicht eingelöst werden. Kritik richtet sich außerdem an die mangelhafte Kommunikation rund um konkrete Themen wie Homeoffice-Regelungen. Kollegiale Kommunikation und jene durch das Management stehen damit in einem deutlichen Kontrast zueinander.
Das Vorgesetztenverhalten bei A1 Telekom Austria AG wird von Nutzer:innen gemischt bewertet. Ein wiederkehrendes Muster zeigt sich in der Diskrepanz zwischen direkten Vorgesetzten und höheren Führungsebenen: Während direkte Teamleitungen häufig als respektvoll, professionell und unterstützend wahrgenommen werden, stoßen das mittlere und obere Management auf deutlich mehr Kritik.
Besonders negativ fällt auf, dass Führungskräfte unter starkem Druck stehen und diesen laut einigen Nutzer:innen an ihre Mitarbeiter:innen weitergeben. Zudem bemängeln Bewertungen fehlende Fachkompetenz neu eingesetzter Vorgesetzter, mangelnde Transparenz in der Kommunikation sowie den Umgang mit Beschwerden, die nicht unverfälscht nach oben weitergegeben werden. Auch der Vorwurf, dass Führungskräfte primär die eigene Position absichern, taucht mehrfach auf. Hinzu kommen Berichte über unprofessionelles Verhalten, etwa der offene Umgang mit vertraulichen Mitarbeiter:innenangelegenheiten.
Der Kollegenzusammenhalt bei A1 Telekom Austria AG wird von den Nutzer:innen insgesamt positiv bewertet. Innerhalb einzelner Teams erleben viele Mitarbeiter:innen ein starkes Miteinander, gegenseitige Unterstützung und ein gutes Arbeitsklima – unabhängig von Alter oder Geschlecht. Einige Bewertungen heben hervor, dass der Teamzusammenhalt gerade in schwierigen Phasen, etwa bei Managementwechseln oder Umstrukturierungen, als besonders wichtiger Rückhalt wahrgenommen wird.
Allerdings zeigt sich das Bild abteilungsübergreifend weniger einheitlich. Einige Nutzer:innen berichten, dass zunehmende Stellenabbauten und Leistungsdruck zu Eigeninteressen und Konkurrenzdenken führen. Auch zwischen verschiedenen Teams soll die Zusammenarbeit laut wenigen Bewertungen von Konflikten geprägt sein. Zudem erschwert die Auslagerung von Aufgaben an andere Konzerngesellschaften laut einigen Meinungen die abteilungsübergreifende Vernetzung. Der Zusammenhalt scheint demnach vor allem innerhalb einzelner Teams stark ausgeprägt zu sein, während er auf breiterer Unternehmensebene schwächer wahrgenommen wird.
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