Unfaire Bedingungen für junge Mitarbeitende
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich finde die Bemühungen mit Digitalisierung und KI gut und denke, dass es die richtige Richtung ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Unfaire Gehälter und Arbeitszeiten, kaum Aufstiegs- und Beförderungsmöglichkeiten, insbesondere für Frauen. Zudem gibt es immer wieder Diskussionen über die Einschränkung bzw. Abschaffung des Homeoffice, obwohl dieses für viele Mitarbeitende einer der größten Vorteile des Unternehmens ist.
Darüber hinaus gibt es keine nennenswerten Bonusprogramme. Die Essensgutscheine wirken veraltet und können nur in einer begrenzten Anzahl von Restaurants eingelöst werden. Auch die Jahreskarte wurde nicht an die gestiegenen Kosten angepasst.
Die größten Probleme sind jedoch die ungleichen Gehälter und Arbeitszeiten. Wie viele andere Mitarbeitende sehe ich mich daher nach besseren beruflichen Möglichkeiten um und habe derzeit nicht vor, langfristig im Unternehmen zu bleiben.
Verbesserungsvorschläge
Wenn die AKM jüngere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig gewinnen und halten möchte, müssen die Gehälter dringend erhöht und die Arbeitszeiten vereinheitlicht werden. Entweder arbeiten alle 40 Stunden pro Woche oder alle 38 Stunden pro Woche.
Es ist schwer nachvollziehbar, dass jüngere Mitarbeitende mehr Stunden arbeiten, gleichzeitig jedoch deutlich weniger verdienen als ältere Kolleginnen und Kollegen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch Digitalisierung und KI laufend, und gerade die jüngere Generation wird häufig erwartet, diese Entwicklungen voranzutreiben und neue Technologien rasch zu übernehmen.
Ohne faire Bezahlung und gleiche Rahmenbedingungen läuft die AKM Gefahr, junge Talente an Arbeitgeber zu verlieren, die attraktivere Gehälter, bessere Entwicklungsmöglichkeiten und modernere Arbeitsbedingungen bieten.
Arbeitsatmosphäre
Es hängt von Team zu Team ab, aber im Allgemeinen ist die Atmosphäre ziemlich giftig. Harte Arbeit wird übersehen und es gibt viel Druck, insbesondere auf die neuen Mitarbeiter.
Kommunikation
Die Kommunikation ist immer noch nicht großartig, obwohl wöchentliche Meetings stattfinden, schaffen es immer noch einige kritische Informationen, nicht weitergegeben zu werden
Kollegenzusammenhalt
Auch hier hängt es vom Team ab, aber in den meisten Teams gibt es Unterstützung von anderen Kollegen.
Work-Life-Balance
Nun, aufgrund von zwei Tagen pro Woche im Homeoffice gibt es einige Möglichkeiten für Work-Life-Balance, ABER ältere Kollegen (diejenigen, die länger arbeiten) haben Vorrang bei der Auswahl der HO-Tage gegenüber jüngeren Mitarbeitern. Außerdem wird ständig von der Führung gesprochen, das Home Office komplett zu kürzen. Also definitiv nicht toll.
Vorgesetztenverhalten
Einige Teamleiter versuchen es wirklich und sind großartig, aber die meisten von ihnen sind altmodisch, allergisch gegen konstruktive Kritik und passen sich nur langsam an. Es gibt keine Konfliktlösung; es ist hauptsächlich der Fall, dass eine der Konfliktparteien gefeuert oder durch toxisches Verhalten gezwungen wird, aufzuhören.
Interessante Aufgaben
Einige Sachen sind interessant, aber meistens wiederholende Arbeit, die nicht unbedingt schlecht ist.
Gleichberechtigung
Die meisten Teamleiter sind ausschließlich österreichische Männer. Ich weiß nicht, ob ich noch etwas sagen muss.
Umgang mit älteren Kollegen
Es gibt SO VIELE ältere Kollegen, die alle bessere Verträge mit Vollzeitverträgen von 38 Stunden/Woche haben, und ihre Gehälter sind enorm, während junge Kollegen, die angefangen haben, ein Mindestgehalt und Vollzeit für 40 St/W haben. Kaum fair.
Arbeitsbedingungen
Neue Laptops, semi-new Monitore und Geräte. Aber die Open-Door policy muss aufhören. Ich muss nicht jedes Gespräch um mich herum hören, wenn ich arbeite. Es wäre auch schön, 4k-Monitore zu haben, um das Lesen zu erleichtern, und Sitz-Stehtische wären auch schön.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Einige der Abteilungen drucken immer noch alles aus, aber meistens sind immer mehr Sachen digital.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist ein Witz, das Anfangsgehalt beträgt 2200 brutto. Es ist fast unter dem Minimum in Österreich. Das Problem ist, dass der Job (in fast allen Abteilungen) eine lange Eineirbeitungszeit erfordert, und die Verantwortlichkeiten und der Druck sind ziemlich hoch. Auch die meisten anderen Kollegen, die länger arbeiten, haben alte Verträge mit Vollzeit von 38 Stunden pro Woche und einem viel höheren Gehalt. Wirklich unfair und kein Wunder, dass es schwierig ist, neue Mitarbeiter zu finden.
Image
Leider habe ich in der letzten Zeit nur schlechte Dinge gehört und die Unzufriedenheit ist hoch.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt viele talentierte junge Menschen, die mit minimalem Gehalt und ohne Hoffnung auf ein Promotion arbeiten. Besonders Frauen. Niemand ist bereit, den Druck zu ertragen und jahrzehntelang für einen Mindestlohn zu arbeiten, um auf ein Promotion zu hoffen. Die Zeiten haben sich geändert und akm muss sich mit den Zeiten ändern.