Fachpersonal ist vorhanden, wird aber durch Nano-Management und endlose Abstimmungen unnötig ausgebremst.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsrechtliche Vorgaben werden aus meiner Sicht nicht eingehalten. Besonders kritisch ist, dass auf entsprechende Hinweise und Bedenken keine notwendigen Anpassungen erfolgen.
Work-Life-Balance
Es gibt faktisch keine Homeoffice-Möglichkeit und damit kaum Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes. Gerade bei Tätigkeiten, die problemlos remote erledigt werden könnten, ist diese Regelung nicht mehr zeitgemäß und erschwert eine flexible Gestaltung des Arbeitsalltags unnötig.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind praktisch nicht vorhanden. Klare Entwicklungsperspektiven, strukturierte Karrierepfade oder gezielte Weiterbildungsangebote fehlen weitgehend.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt verliert durch ausbleibende oder zu geringe Anpassungen real jährlich an Wert. Besondere Leistungen oder Erfolge werden finanziell nicht honoriert. Dadurch fehlt ein nachvollziehbarer Zusammenhang zwischen Leistung, zusätzlichem Einsatz und Vergütung.
Vorgesetztenverhalten
Es herrscht ausgeprägtes Nano-Management. Selbst kleinste Entscheidungen werden unnötig detailliert diskutiert und müssen mit Fachpersonal über lange Zeit abgestimmt werden. Gleichzeitig fehlt auf Entscheidungsebene teilweise das notwendige Fachwissen, wodurch einfache Themen unverhältnismäßig viel Zeit und Ressourcen binden.
Abmachungen, etwa zu Gehaltserhöhungen, werden nicht verlässlich eingehalten. Zusätzlich werden arbeitsrechtliche Vorgaben aus meiner Sicht teilweise nicht ausreichend beachtet beziehungsweise umgesetzt. Das führt zu Frustration, unnötigem Aufwand und einem erheblichen Vertrauensverlust gegenüber dem Management.
Arbeitsbedingungen
Die aktuelle IT-Infrastruktur ist aus meiner Sicht in mehreren Bereichen sehr ineffizient. Zahlreiche Rechner und Systeme, die im täglichen Arbeitsablauf benötigt werden, sind beispielsweise nicht in die Domänenstruktur integriert. Dadurch entstehen regelmäßig unnötige manuelle Aufwände, Einschränkungen und vermeidbare Probleme.
Zusätzlich entsteht der Eindruck, dass bestehende Probleme teilweise eher verwaltet oder umgangen als nachhaltig gelöst werden. Gerade bei wiederkehrenden Themen wäre eine stärker lösungsorientierte Vorgehensweise sinnvoll, um die Produktivität der betroffenen Mitarbeiter nicht dauerhaft zu beeinträchtigen.