Unternehmenswandel mit gemischten Signalen für Mitarbeitende
Gut am Arbeitgeber finde ich
flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Sportangebot, Gesundheitsvorsorge
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Verbesserunngswürdiges Management, intransparente Entscheidungsfindungen, dauerhafte Überlastung der Mitarbeitenden in einigen Bereichen
Verbesserungsvorschläge
Karrieremöglichkeiten entwickeln, mehr Initiativen im Bereich Gleichberechtigung bzw. Diversity, wieder mehr mitarbeiterfreundliche Entscheidungen treffen
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre im Unternehmen hat sich in den letzten Jahren massiv verändert. Das mag zum einen an dem großen Wachstum liegen, zum anderen gibt es viele Entwicklungen, die nicht besonders mitarbeiterfreundlich sind und sich eher zu unserem Nachteil entwickeln.
Kommunikation
Es gibt verschiedene Formate durch die wir informiert bleiben können. Das meiste passiert jedoch leider über den Flurfunk.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt in unserer Abteilung bzw. Division ist sehr gut und es herrscht ein respektvoller, wertschätzender Umgang.
Work-Life-Balance
Eigentlich gibt es kaum etwas auszusetzen. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Freizeitblöcke, wenn nicht immer die Androhungen von Homeoffice Kürzungen, Rückkehr der Kernzeit, neuerdings auch verwirrende Urlaubs- bzw. Überstunden Regelungen im Hintergrund zu spüren wären.
Vorgesetztenverhalten
Dies ist absolut abhängig von der Abteilung bzw. vom Team. Es gibt einige, die sich sehr vorbildlich verhalten und sehr wertschätzend mit ihren Mitarbeitenden umgehen. Viele jedoch, sind nur durch lange Firmenzugehörigkeit in ihrer Position gelandet und man merkt ihnen an, dass ihnen Personalführung nicht liegt und sie auch kein Interesse haben dies zu ändern. Es geht hier einzig und allein, um das höhere Gehalt, da Teamleitung eine der wenigen Karrierechancen im Unternehmen ist.
Interessante Aufgaben
Aufgaben sind spannend. An der Energiewende mitzuwirken hat auf jeden Fall einen persönlichen Mehrwert. Jedoch gibt es auch Zeiten, in denen die Aufgaben leider sehr trocken sind und man schwer Motivation findet, aber ich denke, dass kann einem überall passieren.
Gleichberechtigung
Es gab in den letzten Jahren die Bemühungen Frauen im Unternehmen mehr zu fördern, das wurde jedoch von der Mehrheit der männlichen Kollegen als nicht notwendig empfunden und die Empörung darüber war groß, also wurde die Initiative wieder zurückgeschraubt. Es gibt seit kurzem auch eine neue HR Leitung, leider macht diese auch nicht den Eindruck, dass ihr Frauenförderung bzw. Diversity besonders am Herzen liegen, was schade ist, da man sich das von einem teilstaatlichen Unternehmen, wie der APG sehr wohl erwarten könnte und diese Initiativen sehr wertvoll für ein Unternehmen sind und vielleicht der falsche Ort, an dem man als erstes Einsparungen macht.
Umgang mit älteren Kollegen
Empfinde ich als sehr wertschätzend, da viele ältere Kollegen sehr große Wissensträger sind und man auf ihre Expertise gern zurückgreift und auch stolz ist.
Arbeitsbedingungen
Die neuen Büros bieten eine angenehme Atmosphäre, jedoch ist es lautstärkentechnisch eine große Belastung, wenn viele Leute gleichzeitig in Meetings sind. Es gibt zu wenig Rückzugsräume für Videokonferenzen. Ansonten sind die Bedingungen im Büro gut. Ergonomische Schreibtische bzw. Stühle.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Finde die APG tut hier sehr viel
Gehalt/Benefits
Super Sozialleistungen. Es wird sehr viel geboten. Gehaltstechnisch ist anzumerken, dass wir einen sehr guten KV haben. Die Einstufungen intern sind jedoch oft sehr unterschiedlich und intransparent. es gibt oft große Unterschiede.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt die Möglichkeit Weiterbildungen zu besuchen und man wird hier auch gefördert, jedoch gibt es kaum Aufstiegschancen und auch keine richtigen Karriereentwicklungspläne. Diese werden seit langer Zeit bereits versprochen, jedoch wird nur sehr langsam oder gar nicht? daran gearbeitet. Das führt zu Frustration speziell unter den jüngeren Kolleg:innen.

