Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Januar 2026. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 22.10.2026
APG Austrian Power Grid AG erhält ein positives Gesamturteil. Besonders hervorzuheben sind die Arbeitsbedingungen: Modern ausgestattete Büros mit ergonomischen Möbeln, Rückzugsräumen und Home-Office-Ausstattung stoßen auf breite Zustimmung. Auch Gehalt und Sozialleistungen schneiden gut ab – der EVU-Kollektivvertrag gilt als stark, wenngleich die interne Einstufung als intransparent und inkonsistent kritisiert wird. Die Aufgaben werden als vielseitig und bedeutsam für die Energiewende beschrieben, auch wenn einige Bewertungen berichten, dass Projekte zuletzt pausiert oder gestrichen wurden.
Kritischer äußern sich Mitarbeiter:innen zur Arbeitsatmosphäre und Führungskultur. Die Stimmung habe sich durch rasches Wachstum und undurchsichtige Managemententscheidungen spürbar verschlechtert. Das Vorgesetztenverhalten wird...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei APG Austrian Power Grid AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der positiven Seite heben einige die ansprechende Büroausstattung sowie eine gelungene Renovierung hervor, die mit Desk-Sharing und ruhigen Rückzugsbereichen für konzentriertes Arbeiten und Telefonate eine angenehme Umgebung schafft. Einzelne Stimmen wünschen sich jedoch noch mehr Rückzugsmöglichkeiten.
Dem gegenüber stehen deutlich kritische Einschätzungen: Mehrere Nutzer:innen beschreiben, dass rasantes Wachstum, intransparente Managemententscheidungen und ein zunehmender Leistungsdruck die Stimmung erheblich verschlechtert haben. Die Atmosphäre wird von einigen als belastend empfunden, geprägt von Unsicherheit und schwindendem Vertrauen. Zudem beklagen wenige Nutzer:innen, dass Kritik intern als haltloser Widerstand abgetan werde, anstatt sie konstruktiv aufzugreifen.
Die Kommunikation bei APG Austrian Power Grid AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Auf der positiven Seite heben einige die gute Kommunikation innerhalb der Teams hervor, beschreiben sie als weitgehend transparent und erkennen an, dass nicht alle Informationen während laufender Prozesse weitergegeben werden können. Gleichzeitig merken diese Bewertungen an, dass Botschaften gelegentlich klarer und konkreter sein könnten.
Dem stehen deutlich kritischere Stimmen gegenüber: Mehrere Nutzer:innen bemängeln fehlende Transparenz auf höheren Ebenen und berichten, dass wichtige Informationen – etwa zu Umstrukturierungen oder bevorstehenden Entlassungen – nicht offiziell kommuniziert, sondern über Gerüchte bekannt wurden. Auch die Kommunikation rund um flexible Arbeitsmodelle wie Homeoffice wird als unklar und vertrauensuntergrabend beschrieben, wobei Führungskräfte Flexibilität eher als Privileg denn als gelebte Praxis betrachten sollen.
Die Gleichberechtigung bei APG Austrian Power Grid AG wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits berichten einige von einem männlich dominierten Umfeld, in dem ältere Kolleg:innen im Umgang mit Frauen teils Schwierigkeiten haben – jedoch hätten Schulungen bereits positive Veränderungen bewirkt. Kritisch sehen einige den Frauenanteil im Management, der als ausbaufähig gilt, und flache Hierarchien erschweren Aufstiegschancen – besonders für weibliche Führungskräfte.
Deutlich kritischere Stimmen beklagen abwertende Kommentare zu Äußerlichkeiten sowie ein Arbeitsklima, in dem Mitarbeiter:innen gegeneinander ausgespielt werden. Frühere Frauenförderungsinitiativen seien auf männlichen Widerstand gestoßen und zurückgefahren worden, während die aktuelle HR-Führung wenig Interesse an Diversitätsmaßnahmen zeige. Zudem empfinden einige männliche Mitarbeiter Frauenförderung als Benachteiligung, und weibliche Angestellte würden teils schlechter eingestuft als ihre männlichen Kollegen.
Das Vorgesetztenverhalten bei APG Austrian Power Grid AG wird von Nutzer:innen gespalten bewertet. Während einige Führungskräfte als vorbildlich gelten, kritisieren viele Bewertungen, dass zahlreiche langjährige Vorgesetzte ihre Positionen primär aufgrund von Fachkenntnis und Betriebszugehörigkeit innehaben – ohne ausreichende Kompetenzen in der Mitarbeiter:innenführung.
Auf struktureller Ebene bemängeln Nutzer:innen, dass Entscheidungen zentralistisch und ohne angemessene Einbindung der Teams getroffen werden. Kritik werde häufig als persönlicher Angriff wahrgenommen, und Führungstrainings zeigten im Alltag kaum Wirkung. Zudem sorgen unangekündigte Personalentscheidungen für Verunsicherung. Vereinzelt positive Stimmen heben hervor, dass die breite Meinungsberücksichtigung zwar zu langen Diskussionen führe, jedoch einen Mehrwert gegenüber weniger partizipativen Unternehmenskulturen biete. Insgesamt überwiegt jedoch die Einschätzung, dass eine verbesserte Führungskräfteauswahl und -entwicklung notwendig wäre.
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