Ihr Unternehmen?

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Arval 
Austria 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Gutes Potential - katastrophale Führung

2,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Umfangreiches Aufgabengebiet, Sehr viel Wissen und Erfahrung, Kollegen, Abgehärtet für die Zukunft, Events, Essenszulage, Öffi-Ticket.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Management, Arbeitsklima, Arbeitsbedingungen, mangelnde Professionalität und Verständnis

Verbesserungsvorschläge

Es hängt alles vom Management, bzw. der Führung ab.
Mehr miteinander statt gegeneinander zu arbeiten.

Arbeitsatmosphäre

Aufgrund des permanenten Druck und den schlechten Entscheidungen der Führungskraft leider die Arbeitsatmosphäre im Unternehmen enorm. Die Stimmung im Büro ist sehr angespannt und toxisch. Es ist nur eine Frage der Zeit bis die nächsten Mitarbeiter sich für den Ausstieg entscheiden.

Image

Das Unternehmen ist trotz der Dauer von 30 Jahre noch relativ unbekannt am österreichischen Markt. Personen und Unternehmen, stufen Arval Austria oft als unprofessionell und unseriös ein.

Der Mutterkonzern: BNP Paribas grenzt sich hier sehr stark ab.

Work-Life-Balance

Eine Work-Life-Balance ist hier leider nicht vorhanden. Aufgrund der schlechten Entscheidungen der Führungskräfte verlassen immer wieder Mitarbeiter das Unternehmen. Die bestehenden Mitarbeiter werden in dem Fall mit den Konsequenzen und Misserfolgen des Unternehmen konfrontiert (ständige Kritik, Aufzwang von Überstunden, Streichung von Homeoffice, etc.)

Karriere/Weiterbildung

Es gibt Aufstiegsmöglichkeiten, jedoch werden diese leider nicht in Formen von Wissen, Können und Leistung anerkannt, sondern Bekanntschaft, Sympathie und ganz nach dem Motto: Wer ist am lautesten? - Es ist nicht wichtig was du sagst, sondern dass du auffällst unabhängig von Wissen und Leistung.

Es gibt die Möglichkeit auf Weiterbildung in Formen von Kursen, Seminaren und Workshops.

Gehalt/Benefits

Die Bezahlung ist OK, aber bei weitem nicht adäquat für die Verantwortung und Pflichten welche man mitnehmen muss. Gehaltserhöhungen sind ein sehr sensibles Thema für das Unternehmen.

Das Gehalt wird immer pünktlich ausbezahlt.

Es besteht die Möglichkeit wenn man alle vereinbarten Ziele für das Jahr erreicht hat, eine individuelle Prämie zu erhalten (HAHA)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen bemüht sich Umwelt-/Sozialbewusst zu handeln.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen versuchen trotz des enormen Drucks für einander da zu sein und sich zu unterstützen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit den älteren Kollegen ist super.

Vorgesetztenverhalten

Es wird von den Vorgesetzen permanent Druck ausgeübt, kein Verständnis, keine Empathie. Die Mitarbeiter werden für die Entscheidungen, welche das Management fällt und den dadurch resultierenden Misserfolgen zur Rechenschaft gezogen. Es werden unrealistische Ziele gesetzt. Die Mitarbeiter haben sehr wenig Mitspracherecht, falls man Entscheidungen und Prozesse hinterfragt, kriegt man keine adäquate Erklärung, man wird zu einem Einzelgespräch gebeten, bei welchem man "Mundtot" gemacht wird.

Arbeitsbedingungen

Die Mitarbeiter müssen sich tagtäglich mit immer wieder kehrenden Systemausfällen auseinandersetzen, welche manchmal bis zu Stunden andauern können. Die IT (sowohl intern als auch extern) ist bemüht Lösungen zu finden und die Mitarbeiter zu unterstützen. Laptop und Handy werden von der Firma bereitgestellt.

Kommunikation

Es finden tagtäglich Besprechungen statt bei welchen jedoch keine relevanten Informationen weitergegeben werden. Den Mitarbeitern werden wichtige Informationen oder neue Arbeitsprozesse erst nach Wochen/Monaten mitgeteilt, falls diese noch nicht über den Flurfunk durchgesickert sind.

Gleichberechtigung

Männer und Frauen haben die selben Rechte und Aufstiegsmöglichkeiten, hier wird kein Unterschied gemacht wie z.B. bei Mitarbeitern welche die Führungskräfte privat kennen und eingestellt haben / bei Mitarbeitern mit bestimmten Ethnischen Hintergründen (war vor zwei Jahren nicht so).

Interessante Aufgaben

Mitarbeiter gehe immer wieder. Es gibt immer etwas zu tun. Die Aufgaben sind sehr vielfältig, neu und interessant - es ist aber viel zu viel.

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Arbeitgeber-Kommentar

HR-Team
HR-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

zunächst möchten wir uns herzlich für dein ausführliches und ehrliches Feedback bedanken. Ohne Rückmeldungen – ob positiv oder kritisch – können wir uns als Unternehmen nicht weiterentwickeln. Du hast in deiner Bewertung mehrere Punkte angesprochen, zu denen wir gerne Stellung nehmen.

**Arbeitsatmosphäre & Kommunikation**
Unsere „Daily Pit-Stops“ stellen sicher, dass alle Teammitglieder auf dem aktuellen Stand sind. Unsere Branche ist sehr dynamisch; innerhalb weniger Tage kann es zu wesentlichen Veränderungen kommen, auf die wir reagieren müssen.
Bezüglich deiner Aussage zu schlechten Entscheidungen möchten wir betonen, dass die Türen der Geschäftsleitung jederzeit offenstehen, um Missstände oder Anliegen anzusprechen bzw. auch um konstruktives Feedback zu geben, sollten Entscheidungen nicht nachvollziehbar sein. Hier kann auch jederzeit mit dem zuständigen Bereichsleiter/Direktor gesprochen werden.
Deine Aussage, dass wichtige Prozesse oder Informationen erst Wochen oder Monate später kommuniziert würden, können wir in dieser Form nicht nachvollziehen.

**Work-Life-Balance**
Als einer der führenden Mobilitätsanbieter in Österreich haben unsere Kundinnen und Kunden hohe Erwartungen. Unser Wachstum sowie unsere Erfolge in der Country Challenge zeigen, dass unser Team diese Erwartungen erfolgreich erfüllt.
Wir sind uns bewusst, dass es Phasen mit erhöhtem Workload gibt, in denen es nicht immer möglich ist, um Punkt 16:30 das Haus zu verlassen. Dafür bieten wir unseren Mitarbeitern zusätzliche Zeitausgleichstage bzw. auch die Möglichkeit, Stunden am Freitag abzubauen, indem die Möglichkeit besteht, bereits um 13 Uhr ins Wochenende zu starten. Eine Gleitzeitregelung setzt eine offene Kommunikation und Planung im Team voraus sowie auch ein Miteinander. In allen Teams funktioniert dies sehr gut – basierend auf internem Feedback.
2025 hat Arval Austria auch im Rahmen der neuen Strategie eine neue Home-Office-Regelung getroffen, in der Teams nun abwechselnd statt 2 auch 3 Tage im Home Office arbeiten können. Dies wurde als Feedback zur Mitarbeiterumfrage implementiert.
Laut unseren Dienstverträgen sind Überstunden/Mehrstunden nur nach vorheriger Genehmigung erlaubt, und eine Arbeitszeit von mehr als 10 h täglich ist nicht erlaubt. Monatlich kontrollieren Vorgesetzte und HR das Zeitguthaben, und die gültige Betriebsvereinbarung regelt eine genaue Vorgehensweise, sollte das Zeitguthaben überschritten werden. Es können auch Sonderfreizeittage angesucht werden, um Mehrstunden abzubauen, z. B. bei langer Unterbesetzung im Team etc.
Wir weisen darauf hin, dass Home Office ein freiwilliger Benefit ist. Das Unternehmen kann kurzfristig Home Office anordnen (z. B. Pandemie) oder aussetzen (z. B. um die Erreichung der Ziele zu gewährleisten). Auch dies ist in der geltenden Betriebsvereinbarung klar geregelt.
Die Aussage, dass Überstunden aufgezwungen oder Home Office willkürlich gestrichen würden, entspricht nicht den Tatsachen.

**Vorgesetztenverhalten & Zielsetzungen**
Als Vertriebsorganisation erhalten wir ambitionierte Zielvorgaben aus der Zentrale. Die Direktoren und Teamleiter sind dafür verantwortlich, passende Mittel und Lösungswege bereitzustellen, um diese Ziele zu erreichen.
Wir leben eine offene Feedback-Kultur, in der jede\*r Verbesserungsvorschläge einbringen kann. Der von dir geschilderte Fall, in dem Mitarbeiter „mundtot“ gemacht würden, widerspricht mehreren Policies von Arval und der BNP Paribas. In solchen Situationen stehen HR, der Betriebsrat sowie die Geschäftsleitung jederzeit zur Verfügung. Wir als Arval haben in unseren Werten eine offene, transparente Kommunikation verankert. Sollte sich ein Mitarbeiter unwohl fühlen, stehen HR, Betriebsrat und die Geschäftsleitung zur Verfügung, um diese Situationen konstruktiv zu klären.

**Gehalt & Sozialleistungen**
Die Gehälter bei Arval liegen weit über der kollektivvertraglichen Norm. Die freiwillige Performance-Prämie ist seit 2013 jedes Jahr – aufgrund der Zielerreichungen – ausbezahlt worden. Die Prämien setzen sich aus Team- und individuellen Zielen zusammen, und da wir ein Konzern sind, werden die Ziele von der Gruppe jährlich vorgegeben. Gehaltserhöhungen müssen ebenfalls von der Gruppe genehmigt werden.
Hierzu gibt es eine klare Policy, die jede Entity befolgen muss.
Wir sind stolz darauf, dass viele Mitarbeiter\*innen regelmäßig zusätzliche Aufgaben übernehmen, die über ihr formales Tätigkeitsfeld hinausgehen. Wir bemühen uns, diese „Extrameilen“ angemessen zu honorieren.

**Karriere & Weiterbildung**
Deine Aussagen zu diesem Punkt weisen wir entschieden zurück. Beförderungen erfolgen bei Arval ausschließlich auf Basis von Leistung und persönlicher Entwicklung.
Wir haben hier die Einstellungsrichtlinien, die intern auf unserem Laufwerk veröffentlicht sind, und verfolgen einen klaren, transparenten, objektiven Prozess. Jede Position wird grundsätzlich immer vorab intern ausgeschrieben, und es hat jeder die Möglichkeit, sich intern zu verändern. Entscheidungskriterien sind objektiv und nachvollziehbar (z. B. durch Assessments, Fragebögen, Kompetenzen).
Die Entscheidung erfolgt gemeinsam zwischen HR, Direktor und Geschäftsführer – in manchen Positionen auch unter Einbeziehung der Region und/oder der Gruppe.
Die Behauptung, dass nur „die lautesten Schreier“ befördert werden, ist sachlich falsch.
Wir nehmen dein Feedback dennoch ernst und werden den Beförderungsprozess in einem der nächsten Meetings erneut transparent erläutern. Wir laden dich auch gerne zu einem offenen, konstruktiven Gespräch ein, um die Punkte nochmals zu besprechen bzw. auch um ein detailliertes Bild für deine Unzufriedenheit/Frustration zu erhalten und mögliche Lösungen zu erarbeiten.

Mit besten Grüßen,
Dein HR-Team

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.